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Banken und Finanzwelt Glossar

 

Definitionen und Erklärungen zu den wichtigsten Begriffen aus der Banken - und Finanzwelt.

 

AFG

Abkürzung für das schweizerische Anlagefondsgesetz. Das eidgenössische Gesetz über Anlagefonds wurde am 1. Januar 2007 durch das Kollektivanlagegesetz ersetzt.

Aktie

Miteigentum an einem Vermögenswert; Beteiligung am Aktienkapital einer Gesellschaft.

Aktienfonds

Anlagefonds / kollektive Kapitalanlage, bei dem/der das Vermögen zu mindestens zwei Dritteln in Aktien investiert ist (Bsp. Länderfonds, Branchenfonds).

Alpha

Risikobereinigte Nettorendite, die ein Anlagefonds erwirtschaftet. Alpha ist ein Mass für die risikoadjustierte Rendite und wird auch als Überschussrendite bezeichnet. Damit soll der Informationsvorsprung des Managers gegenüber dem Markt gemessen werden. Ist Alpha positiv und statistisch signifikant, so verfügt der Manager über einen Informationsvorsprung gegenüber dem Markt. Ein Indexfonds hat ein Alpha von 0.

Anlagefonds

Ein Anlagefonds wird definiert als "ein Vermögen, das aufgrund öffentlicher Werbung von den Anlegern zur gemeinschaftlichen Kapitalanlage aufgebracht und von der Fondsleitung in der Regel nach dem Grundsatz der Risikoverteilung für Rechnung der Anleger verwaltet wird". In den USA werden Anlagefonds oft als "Mutual Funds" bezeichnet, in Grossbritannien als "Investment Funds" oder "Unit Trusts".

Anlagerendite

Gesamter prozentualer Wertzuwachs eines Anlagefonds während eines bestimmten Zeitraums. Er setzt sich aus den Ausschüttungen und den Kursgewinnen zusammen. Die Performance über 1, 3 oder 5 Jahre entspricht der jährlichen durchschnittlichen Performance während der letzten 12, 36, 60 Monate. Die kumulierte Rendite entspricht der über mehrere Jahre erzielten Gesamtrendite der Anlage. Die bisherige Rendite (seit Jahresbeginn oder YTD) bezeichnet die Rendite ab 1. Januar des laufenden Jahres bis zum Stichtag. Die vierteljährlichen bzw. monatlichen Renditen bezeichnen die in einem Quartal bzw. in einem Monat erzielten Renditen.

Anlagestil

Der Anlagestil umschreibt die Art und Weise, wie Anlageentscheide getroffen werden, nach welchen Grundsätzen die Performance optimiert und wie mit den Risiken umgegangen wird.

Anlagewährungen

Währungen, in denen ein Anlagefonds / eine kollektive Kapitalanlage Anlagen tätigt. Nicht zu verwechseln mit der Rechnungswährung und der Referenzwährung.

Anlageziel

Definition des Anlageziels eines Fonds / einer kollektiven Kapitalanlage. Beschreibung des Anlageuniversums, der Titelselektion und der geografischen bzw. währungsmässigen Anlageschwerpunkte.

Anteilschein

Nennwertloses Wertpapierzertifikat, das die Beteiligung an einem Anlagefonds verbrieft. Der Anteilschein verkörpert den Anspruch des Anteilinhabers gegenüber der Fondsleitung auf entsprechende Beteiligung am Fondsvermögen und an den Erträgen des Fonds.

Asset Allocation

Die strategische Aufteilung des verfügbaren Kapitals auf verschiedene Anlageinstrumente: Aktien, Obligationen und Geldmarktinstrumente. Die Anlagen werden anschliessend auf verschiedene Regionen und Währungen aufgeteilt.

Aufsichtsbehörde

Staatliche Behörde, die für die Aufsicht über die Geschäftstätigkeit der Anlagefonds / kollektiven Kapitalanlagen zuständig ist. In der Schweiz wird diese Funktion von der Eidgenössischen Bankenkommission (EBK) wahrgenommen. In Luxemburg fungiert die Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF) als Aufsichtsbehörde über das Fondsgesetz.

Ausgabespesen

Spesen zugunsten des Fonds / der kollektiven Kapitalanlage, die von der Fondsleitung bei der Ausgabe von Anteilen beim Anleger erhoben werden. Diese Spesen decken die Nebenkosten ab, die dem Anlagefonds / der kollektiven Kapitalanlage im Durchschnitt aus der Anlage des einbezahlten Betrags erwachsen.

Ausgabepreis

Der Ausgabepreis entspricht dem Nettoinventarwert der Anteile, zuzüglich der Ausgabekommission.

Ausgabekommission (auch Ausgabeaufschlag)

Kommission, die den Anlegern beim Kauf von Fondsanteilen / kollektiven Kapitalanlagen berechnet wird.

Ausschüttung

Dividende, die den Anteilinhabern ausbezahlt wird und sich aus dem Ertrag und den Kapitalgewinnen des Anlagefonds ergibt. Die Höhe der Ausschüttung wird von der Fondsleitung festgelegt. Ein Fonds kann entweder eine Ausschüttung vornehmen (üblicherweise auf Jahresbasis) oder die Fondsgewinne reinvestieren (Kapitalzuwachs).

Bankenerklärung

Gemäss dem schweizerischen Verrechnungssteuerrecht besteht für den ausländischen Anteilinhaber über eine Bankenerklärung (Affidavit) die Möglichkeit, bei der Ausschüttung von schweizerischen Anlagefonds, deren Erträge zu mindestens 80 Prozent aus ausländischen Quellen stammen, unter bestimmten Voraussetzungen die Ausschüttung brutto, d. h. ohne Abzug der schweizerischen Verrechnungssteuer, gutgeschrieben zu erhalten (siehe auch Steueraspekte bei Anlagefonds.)

Benchmark

Index, der einem Anlagefonds / einer kollektiven Kapitalanlage als Vergleichsbasis für die vom Fonds erzielte Performance dient. Die Benchmark dient dazu, die Leistung des Fondsmanagers vergleichbar zu machen und neutral zu beurteilen. Siehe auch Referenzindex.

Blue Chips

Aktien börsenkotierter Unternehmen mit erstklassiger Bonität (Standardwerte), solider Finanzstruktur, hoher Ertragskraft und innovativer Produktpalette.

Börsenkommission

Zeichnungen via Börse werden als Sekundärhandel bezeichnet. Bei solchen Aufträgen werden Börsenkommissionen belastet, die üblicherweise nach Auftragsgrösse gestaffelt sind.

Börsenkurs

Preis von an der Börse kotierten oder ausserbörslich gehandelten Fondsanteilen.

Branchenfonds

Aktienfonds, die ausschliesslich in Aktien einer bestimmten Branche investieren (z. B. Pharmabranche).

CET/MEZ

Mitteleuropäische Zeit (GMT + 1 Stunde)

Diversifikation

Die Verteilung der Anlagen auf verschiedene Wertpapiere zwecks Risikoreduktion.

Eidgenössische Bankenkommission (EBK)

Verwaltungsbehörde des Bundes, welcher die Aufsicht über die Anlagefonds / kollektiven Kapitalanlagen übertragen wurde.

Emerging Markets Fund

Anlagefonds / kollektive Kapitalanlage, der/die in Schwellenländern - z. B. Osteuropa, Asien oder Lateinamerika - investiert.

Festverzinsliche Papiere

Schuldverschreibungen wie Anleihen, Schuldscheine und Pfandbriefe, deren Coupon während der Laufzeit der Schuldverschreibung unverändert (fest) bleibt.

Fondsanbieter

Gesellschaft, die Anlagefonds / kollektive Kapitalanlagen auf Rechnung der Anleger selbständig und in ihrem Namen verwaltet. Die Fondsleitung entscheidet über den Kauf und Verkauf von Anlagen, die Ausschüttung von Erträgen und die gesamte Anlagepolitik.

Fondsgebundene Lebensversicherung

Eine Lebensversicherungspolice, die dem Anleger zur Kapitalbildung verhilft, indem die Versicherungsleistung mit Fondsanlagen kombiniert wird. Solche Policen sind in verschiedenen Währungen erhältlich. Fondsgebundene Versicherungen erlauben den Versicherungsnehmern, von der Performance der gewählten Anlagefonds zu profitieren. Bei Ablauf der Police erhält der Kunde den Gegenwert der Fondsanteile in der Policenwährung ausbezahlt. Bei Tod vor Ablauf der Police wird das garantierte Todesfallkapital an die Begünstigten ausbezahlt. Übersteigt der Wert der Fondsanteile das garantierte Todesfallkapital, wird deren Gegenwert ausbezahlt. CS Life bietet mit dem LifeFund ein steuergünstiges, massgeschneidertes Produkt an, bei dem aus über achtzig Anlagefonds ausgewählt werden kann.

Fondsleitung (Verwaltungsgesellschaft)

Gesellschaft, die Anlagefonds auf Rechnung der Anleger selbständig und in ihrem eigenen Namen verwaltet. Die Fondsleitung entscheidet über den Kauf und Verkauf von Anlagen, die Ausschüttung von Erträgen und die gesamte Anlagepolitik. Sie ist auch für die Fondsbuchhaltung zuständig und veröffentlicht periodisch Jahres- und Halbjahresberichte.

Fondsmanager

Spezialist, der für die täglichen Entscheidungen über die Anlage der verwalteten Gelder verantwortlich ist.

Fondsreglement

Das Fondsreglement bildet die Grundlage für die Geschäftstätigkeit des Anlagefonds und regelt die Rechte und Pflichten der Vertragsparteien (Fondsleitung, Depotbank, Anleger). Es enthält u. a. detaillierte Angaben zur Anlagepolitik und Gebührenstruktur des Fonds sowie zur Bewertungspolitik des Fondsvermögens. Das Fondsreglement sowie spätere Änderungen des Reglements müssen von der Aufsichtsbehörde offiziell genehmigt werden und können von der Fondsleitung nicht einseitig in Kraft gesetzt werden. Siehe auch Verkaufsprospekt.

Fondswechsel

Verkauf von Fondsanteilen bei gleichzeitigem Kauf von Anteilen eines anderen Anlagefonds. Beim Wechsel zwischen verschiedenen Credit Suisse Anlagefonds wird im Normalfall eine reduzierte Ausgabekommission erhoben.

Fondswechselgebühr

Bei einem Fondswechsel kommt bei der Ausgabekommission ein Rabatt von 30 Prozent zur Anwendung.

Fund Lab

Nicht-technischer Begriff, der sich ausschliesslich auf den eingetragenen Namen dieses Produkts bezieht. Der Name leitet sich ab vom Konzept eines Labors, in dem verschiedene Elemente (in diesem Fall Kriterien) sich mit Blick auf unterschiedliche Ergebnisse kombinieren lassen.

Geldmarkt

Markt, auf dem Wirtschaftsobjekte Gelder anlegen oder aufnehmen können (Laufzeiten von einem Tag bis zu einem Jahr).

Geldmarktfonds

Anlagefonds für Anlagen in kurzfristigen Geldmarktpapieren sowie Anleihen mit kurzer Restlaufzeit wie z. B. Treasury Bills, Banker's Acceptances, Commercial Papers.

GMT

Greenwich Mean Time (Grossbritannien)

Halbjahresbericht/Jahresbericht

Die Fondsgesellschaft muss über jeden Fonds alljährlich zwei Berichte veröffentlichen: einen Halbjahres- und einen Jahresbericht. Über den Umfang dieser laufenden Berichterstattung zugunsten der Anleger bestehen klare gesetzliche Vorschriften. Jahresberichte müssen beispielsweise genaue Angaben enthalten über Vermögens- und Erfolgsrechnung, Verwendung des Erfolgs, Zahl der zurückgenommenen und neu ausgegebenen Anteilscheine, Schlussbestand der ausgegebenen Anteile, Inventarwert eines Anteils am letzten Tag des Rechnungsjahres, Bericht der Revisionsstelle usw. Der Jahresbericht ist innerhalb von vier Monaten nach Abschluss des Geschäftsjahres zu veröffentlichen, der Halbjahresbericht innerhalb von zwei Monaten.

Hedge Fund

Anlagefonds, der häufig nicht konventionelle Anlagetechniken und -strategien verfolgt durch Einsatz von Derivaten, Leerverkäufen und Kreditaufnahmen und der damit eine Hebelwirkung erreicht. Die eingegangenen Risiken können dadurch beträchtlich sein. Ein Hedge-Fonds eignet sich in vielen Fällen aufgrund seiner geringen Korrelation mit traditionellen Anlagen als hervorragendes Diversifikationsmedium.

Immobilienfonds

Anlagefonds, der in Liegenschaften und Grundstücke nach dem Prinzip der geografischen und objektmässigen Risikostreuung investiert.

Indexfonds

Anlagefonds, die in ihrer Titelselektion und Gewichtung die Struktur eines Index nachzubilden versuchen. Das hat zur Folge, dass der in diesen Fonds investierte Anleger ein unmittelbares Abbild des dem Index zugrunde liegenden Marktes oder Marktsegments erwirbt. Die Wertentwicklung des Indexfonds (Performance) stimmt dementsprechend weitgehend überein mit derjenigen des Vergleichsindex. Indexfonds sind wie alle anderen Fonds dem Schweizerischen Anlagefondsgesetz (AFG) unterstellt und werden von der Eidgenössischen Bankenkommission (EBK) beaufsichtigt. Siehe auch Credit Suisse IndexMatch-Fonds.

Kapitalgewinn

Positive Differenz zwischen dem Verkaufs- und dem Kaufpreis einer Anlage.

KAG

Abkürzung für das schweizerische Kollektivanlagegesetz. Das derzeit gültige eidgenössische Gesetz über kollektive Kapitalanlagen wurde am 23. Juni 2006 verabschiedet und trat am 1. Januar 2007 in Kraft.

KKV

Abkürzung für die schweizerische Kollektivanlageverordnung. Die derzeit gültige eidgenössische Verordnung über kollektive Kapitalanlagen trat am 1. Januar 2007 in Kraft.

Kollektive Kapitalanlage

Art. 7 KAG definiert die kollektiven Kapitalanlagen wie folgt: Es sind Vermögen, die von Anlegerinnen und Anlegern zur gemeinschaftlichen Kapitalanlage aufgebracht und für deren Rechnung verwaltet werden. Die Anlagebedürfnisse der Anlegerinnen und Anleger werden in gleichmässiger Weise befriedigt.

Kotierung

Die offizielle Genehmigung für den Handel eines Wertpapiers an der Börse. Folgende Credit Suisse Anlagefonds sind an der Elektronischen Börse Schweiz (EBS) kotiert: Interswiss, Schweizerischer Immobilienanlagefonds Siat, Schweizerischer Immobilienanlagefonds Siat 63 und Swissimmobil Serie D.

Management Fee

Siehe Verwaltungskommission.

Maximaler Verlust

Tiefste erzielte Rendite in Prozent innerhalb eines betrachteten Zeitraums.

Maximaler Gewinn

Höchste erzielte Rendite innerhalb eines betrachteten Zeitraums.

Mindestauftragsgrösse

Mindestanzahl an Fondsanteilen, die vom Anleger für eine Beteiligung am Anlagefonds vorausgesetzt werden.

Nebenwerte (Small Caps)

Aktien von kleinen und mittelgrossen Gesellschaften.

Nettoinventarwert (Net Asset Value)

Der Nettoinventarwert eines Fondsanteils entspricht dem Verkehrswert des Fonds an einem bestimmten Stichtag, vermindert um die Verpflichtungen und geteilt durch die Anzahl ausstehender Anteilscheine. Der Nettoinventarwert wird in der Regel täglich berechnet und publiziert (Ausnahme: Immobilienfonds).

Obligation

Eine von einer privaten Gesellschaft oder einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft ausgegebene Schuldverschreibung. Der Schuldner verpflichtet sich, den investierten Betrag bei Fälligkeit vollständig zurückzuzahlen und periodisch einen im Voraus festgelegten Zins zu bezahlen.

Obligationenfonds

Anlagefonds, der gemäss Fondsreglement überwiegend in festverzinslichen Wertpapieren investiert.

Performance

Siehe Anlagerendite.

Performance-Gebühr

Gebühr, die entsprechend der Performance des Fonds variiert. Die Performance Fee ist direkt proportional zur Fondsrendite und bildet somit für den Fondsmanager einen Anreiz.

Portfolio-Fonds (Anlagezielfonds, Anlagestrategiefonds, Balanced Fund)

Anlagefonds, der in mehrere unterschiedliche Anlageinstrumente investiert. Hinsichtlich der Asset Allocation richten sich diese Instrumente häufig nach der Anlagestrategie der entsprechenden Bank.

Quellensteuer

Unmittelbar an der Quelle erhobene Steuer. Die schweizerische Verrechnungssteuer von 35 Prozent auf Kapitalerträge ist ein Beispiel für diese Steuerart.

Real Estate Fund

Siehe Immobilienfonds.

Reinvestition

Siehe Wiederanlagerabatt.

Risiko

In der Finanzmarkttheorie wird das Risiko einer Anlage an den Ertragsschwankungen gemessen (Streuung der Renditen um deren Mittelwert). Risiko und Rendite stehen theoretisch in einem direkten Zusammenhang: Je höher das eingegangene Risiko ist, desto grösser sollte längerfristig der Ertrag der entsprechenden Anlage ausfallen.

Rückgaberecht

Fondsanteile können grundsätzlich täglich zum aktuellen Nettoinventarwert an die Fondsleitung zurückgegeben werden. Die einzige Ausnahme betrifft Immobilienfonds: Gemäss Artikel 41 AFG können die Inhaber von Anteilen schweizerischer Immobilienfonds ihre Anteile nur auf das Ende des Geschäftsjahres nach Einhaltung einer zwölfmonatigen Kündigungsfrist zurückgeben. Da unsere Immobilienfonds schweizerischen Rechts an der Börse kotiert sind, hat der Anleger die Möglichkeit, die Anteile täglich zum aktuellen Börsenkurs zu verkaufen.

Rücknahmekommission

Kommission, die der Anleger zum Zeitpunkt des Verkaufs seiner Fondsanteile zu entrichten hat.

SICAV

Société d'investissement à capital variable. Anlagefonds in Form einer Aktiengesellschaft mit variablem Kapital und eigener Rechtspersönlichkeit. Die Anleger sind Aktionäre der Gesellschaft.

Standardabweichung

Standardabweichung oder Volatilität ist eine Kennzahl für das mit dem Anlagefonds verbundene Risiko. Je höher die Standardabweichung, desto höher ist das dem Anlagefonds inhärente Risiko.

Thesaurierungsfonds

Thesaurierende Fonds legen ihre Erträge kontinuierlich wieder an. Die Erträge werden daher nie ausgeschüttet, spiegeln sich aber im Zuwachs des Fondsvermögens wider. (Gegensatz: Ausschüttungsfonds)

Total Expense Ratio (TER)

Die bei der Verwaltung der Fonds angefallenen Kommissionen und Kosten sind in der international unter dem Begriff Total Expense Ratio (TER) bekannten Kennziffer offenzulegen. Diese Kennziffer drückt die Gesamtheit aller Kommissionen und Kosten (Betriebsaufwand) retrospektiv in einem Prozentsatz des Fondsvermögens aus.

Tracking Error

Mass für die Abweichung der Fondsrendite zur Rendite der Benchmark über einen bestimmten Beobachtungszeitraum. Ausgedrückt in Prozent. Der Tracking Error ist umso kleiner, je passiver der Anlagefonds verwaltet wird.

Übrige Fonds

Anlagefonds, die auch dem Anlagefondsgesetz (AFG) unterstellt sind, aber weder der Kategorie Effektenfonds noch der Kategorie Immobilienfonds angehören. Ihre Anlagemöglichkeiten sind nicht so stark eingeschränkt wie bei Effektenfonds (begrenzte Risikoverteilung).

Valuta-Tage

Zeitspanne zwischen dem Handelstag (Berechnung Nettoinventarwert) und der Belastung beziehungsweise Gutschrift des Transaktionsbetrags auf dem entsprechenden Kundenkonto.

Verkaufskommission

Gebühr, die der Anleger zum Zeitpunkt des Kaufs der Fondsanteile zu entrichten hat.

Vertriebszulassung

Land, in dem der Fonds die Genehmigung der staatlichen Finanzbehörden zum öffentlichen Vertrieb (d. h. Werbung für diesen Fonds ist zulässig) erhalten hat.

Vermögensaufteilung

Aufteilung des verfügbaren Kapitals auf verschiedene Anlageinstrumente wie Aktien, Obligationen und Geldmarktinstrumente, Rohstoffe und Edelmetalle.

Verwaltungsgebühr

Jährliches Entgeld an die Fondsleitung für die Verwaltung des Anlagefonds. Die Verwaltungskommission wird in Prozent des Fondsvermögens ausgedrückt.

Volatilität

Siehe Standardabweichung.

YTD (year to date)

Seit Jahresbeginn. Akronym für year to date, das im Zusammenhang mit einer detaillierteren Darlegung der Performance gebraucht wird. YTD bezieht sich auf die Performance seit Beginn des laufenden Jahres. Der Beobachtungszeitraum ist daher veränderlich.

 

 

A
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Absicherung

Anwendung einer Strategie zum Schutz eines Portfolios oder geplanter Investitionen gegen nachteilige Preisänderungen.

Additional Margin

Die Additional Margin dient dazu, die zusätzlich anfallenden Glattstellungskosten abzudecken. Diese potenziellen Glattstellungskosten würden dann entstehen, wenn — ausgehend vom aktuellen Marktwert des Portfolios — innerhalb von 24 Stunden die angenommene ungünstige Preisentwicklung (so genannter "Worst-Case-Loss") eintreten würde. Dies wird bei Optionen und Non-Spread-Future-Positionen angewandt.

Amerikanische Option

Eine Option, die an jedem Börsentag vor Verfall ausgeübt werden kann.

Arbitrage

Gezielte Ausnutzung von Preis-, Kurs- oder Zinsdifferenzen eines Wirtschaftsgutes (Aktien, Anleihen, Devisen, Rohstoffe, Optionen) an verschiedenen Börsenplätzen zu einem bestimmten Zeitpunkt. In der Theorie ist die Arbitrage ohne Risiko, also ein risikoloser Gewinn.

At-the-Money

Eine Option, deren Ausübungspreis etwa dem aktuellen Kurs des Basiswertes entspricht.

Ausübung

Erklärung eines Optionsinhabers, dass er die Basiswerte zu den im Optionskontrakt bestimmten Bedingung kaufen oder verkaufen möchte.

Ausübungspreis

Der Preis, zu dem der Basiswert bei Ausübung einer Option bezogen oder geliefert wird.

B
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Schweizer Bankengruppen

Barausgleich

Die Abrechnung eines Kontraktes erfolgt durch Zahlung oder Empfang des Barbetrages anstelle der physischen Lieferung des Basiswertes. Im Falle eines Optionskontraktes wird der Barausgleich durch die Differenz zwischen dem Ausübungspreis der Option und dem Schlussabrechnungspreis des Basiswertes bestimmt. Im Falle eines Financial-Future-Kontraktes wird er Barausgleich durch die Differenz zwischen dem Schlussabrechnungspreis und dem täglichen Abrechnungspreis des Kontraktes am Vortag bestimmt.

Basis

Differenz zwischen dem Basiswertkurs und dem Future-Preis.

Basiswert

Ein Titel, ein Index oder ein anderes Finanzinstrument, auf den/das sich ein Options- oder Future-Kontrakt bezieht.

Beta

Mit dem Betafaktor wird die Sensibilität einer Aktie oder eines Portfolios gegen über der Entwicklung des gesamten Marktes ausgedrückt.

C
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Call

Ein Optionskontrakt, der den Käufer berechtigt, eine bestimmte Anzahl des Basiswertes zu einem festgelegten Preis an oder bis zu einem bestimmten Datum zu kaufen (physische Lieferung). Der Anspruch auf physische Lieferung kann durch einen Barausgleich ersetzt werden (Aktienindex-Derivate).

CFTC

Die "Commodity Futures Trading Commission" ist eine US Behörde, die Anleger vor Betrug und Manipulation im Derivatemarkt schützt.

Commodity Trading Advisor

Manager, der sich auf Finanz- oder Rohstoff-Terminmärkte spezialisiert.

Conversion

Schaffung einer synthetischen Short-Future-Positionen durch das Schreiben von Calls oder den Kauf von Puts mit gleichem Ausübungspreis und gleichem Verfall bei gleichzeitigem Eingehen einer "echten" Long-Future-Position (Gegenteil des Reversal).

Convertible Arbitrage

Convertible Arbitrage nutzt das Preisverhältnis zwischen einer Wandelanleihe und der ihr zu Grunde liegenden Aktie aus. Wandelanleihen (sog. Convertible Bonds) sind typischerweise Unternehmensanleihen, die dem Inhaber das Recht gewähren, jederzeit vor dem Ende der Laufzeit die Anleihe in eine durch dasUmwandlungsverhältnis bestimmte Anzahl von Aktien des Emittenten zu wandeln. Arbitragegewinne können dadurch erzielt werden, dass Preisunterschiede zwischen den Wandelanleihen und dem zu Grunde liegenden Wertpapier genutzt werden. Dies geschieht durch quantitative Modelle.

D
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DAX

Der Deutsche Aktienindex DAX besteht aus 30 deutschen Standardwerten, die nach den Kriterien Börsenumsatz, Börsenkapitalisierung und Anerkennung des deutschen Übernahmekodex in den Indexaufgenommen werden. Beim DAX handelt es sich um einen Performance Index, das heißt, bei der Berechnung wird von einer hypothetischen Reinvestition von Dividenden ausgegangen.

Dedicated Short Bias

Diese Strategie ist eine spezielle Variante von Long-Short Equity, bei der die Manager eine Netto-Short Position im Markt aufrechterhalten. Short Biased Manager gehen meistens in Aktien oder Derivaten Short-Positionen ein, bei denen mit einem Kursrückgang gerechnet wird, z. B. auf Grund von wesentlichen Mängeln im Geschäftsprojekt des Unternehmens, schlechtem Management oder veraltetem Produktprogramm. Die Short-Ausrichtung des Portfolios eines solchen Managers muss permanent größer als null sein, um unter diese Kategorie zu fallen.

Delta

Der Betrag, um den sich der Optionspreis ändert, falls sich der Basiswert um eine Einheit verändert.

Derivat

Terminkontrakte beziehen sich stets auf einen Basiswert, von dem sie abgeleitet sind. Daher spricht man von Derivaten.

Discretionary

Der Manager vertraut bei dieser Strategie ausschließlich auf seine Erfahrung .Immer wieder findet sich aber auch eine Mischung des systematischen mit dem diskretionären Stils: Ein automatisches Handelssystem triff eine gewisse Vorentscheidung, der Manager selektiert die Orders, ändert oder stoppt sie auf Grund seiner Erfahrung und Kenntnisse.

Distressed Securities

Distressed Securities Manager investieren in Wertpapiere von Unternehmen, die Insolvenzschutz beantragt haben oder versuchen, Insolvenz dadurch zu vermeiden, dass sie mit ihren Gläubigern über eine außergerichtliche Umstrukturierung verhandeln. Die Kurse solcher Wertpapiere sind oft falsch bewertet, weil viele traditionelle Käufer derartige Wertpapiere von in Not geratenen Firmen verkaufen. Deshalb können diese Wertpapiere häufig mit einem größeren Abschlag erworben werden, als dies unter Berücksichtigung des "fairen Werts" dieser Wertpapiere sein sollte.

Dow Jones Global Titans 50-Index

Zu dem Dow Jones Global Titans 50-Index gehören die nach Marktkapitalisierung gewichteten 50 größten börsennotierten Unternehmen der Welt:

Dow Jones STOXX-Index

Dow Jones STOXX 50 und Dow Jones EURO STOXX 50 sind die Bluechips-Indizes der STOXX-Familie. Sie erfassen die 50 größtkapitalisierten Unternehmen der gesamteuropäischen Länder (16) beziehungsweise der Euroländer (10). Die Dow Jones STOXX-Indizes sind kapitalisierungsgewichtet. Die Marktkapitalisierung wird durch die Anzahl aller Aktien einer Aktiengattung bestimmt. Das maximale Gewicht eines Titels in einem Bluechips-Index ist auf zehn Prozent des gesamten Marktkapitalisierung des Index begrenzt. Daher kann die für die Indexberechnung verwendete Anzahl Aktien einer Gesellschaft zwischen Bluechips-Indizes und den anderen Indizes unterschiedlich sein.

Drawdown

Verlustphase, die innerhalb eines Programms entstehen kann. Dieser kann sich unter umständen auch über mehere Monate hinwegziehen.

Due Diligence

Engl.: gebührende Sorgfalt. Darunter ist im Wertpapiergeschäft eine Überprüfung der Ertrags- und Geschäftslage sowie der vergangenen Jahresabschlüsse des betreffenden Emittenten durch die Bank zu verstehen.

E
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Equity Market Neutral

Diese Strategie beinhaltet die Konstruktion von Portfolios, die zu gleichen Teilen Long- und Short-Aktienpositionen eingehen. Aktien, von denen der Fondsmanager glaubt, dass sie besser als der Markt abschneiden, werden gekauft (Long-Position) und solche, von denen er glaubt, dass sie schlechter als der Markt abschneiden, werden leer verkauft (Short-Position). Durch das Gleichgewicht von Long- und Short-Positionen wird das gesamte Portfolio vor systematischen Ereignissen geschützt, die die Bewertung des Marktes als ganzes beeinflussen. Der Equity Market Neutral Ansatz baut darauf auf, ausgeglichene Ergebnisse mit moderater Volatilität in einer großen Bandbreite von Marktbedingungen zu erzielen.

Europäische Option

Eine Option, die erst am letzten Handelstag ausgeübt werden kann.

Event Driven

Event Driven Hedge-Fonds nutzen Preisanomalien, die mit Kapitalmarkttransaktionen einhergehen. Solche Transaktionen können Fusionen, Unternehmensübernahmen, Abspaltungen, Aktienemissionen, Umstrukturierungen, Insolvenzen, Aktienrückkäufe, Sonderdividenden und sonstige signifikante Marktereignisse sein.

F
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Financial-Future-Kontrakt

Ein standardisierter Kontrakt, der Lieferung oder Übernahme einer festgelegten Menge eines Finanzinstrumentes zu einem festgesetzten Preis an einem zukünftigen Zeitpunkt beinhaltet.

Finnish Stock-Index (HEX25)

Der Finnish Stock-Index ist ein kapitalisierungsgewichteter Preisindex. Er wird fortlaufend aus den 25 meistgehandelten Aktien der Helsinki Exchanges berechnet.

Fixed Income Arbitrage

Die Aufgabe von Fixed Income Arbitrage Managern ist es, Trading-Möglichkeiten im sog. "Fixed Income" (festverzinsliche Wertpapiere) Bereich sowie bei Derivaten auszunutzen, die typischerweise zwei aufeinander bezogene Finanzinstrumente beinhalten, bei denen eines der Instrumente relativ "teuer" oder "billig" im Verhältnis zum anderen ist. Weil diese Strategie marktneutral im Verhältnis zu den Zinsmärkten ist, ergeben sich die meisten Möglichkeiten in Form von Handelsspannen zwischen Preisen, Erträgen, Volatilitäten usw.

Future-Spread-Margin

Diese Margin ist zu hinterlegen, um die Risiken eines maximalen zu erwartenden Verlustes einer Spread Position innerhalb von 24 Stunden zu decken.

Futures

Futures sind derivative Finanzinstrumente. Futures sind standardisierte , börsenmäßige gehandelte Terminkontrakte mit Vertraglichen Verpflichtungen, eine bestimmte Menge eines Basiswertes, zu einem bei Vertargsabschluss festgelegten Preis, zu einem bei Vertragsabschluss vereinbarten Zeitpunkt zu liefern (short) oder abzunehmen (long)

Fälligkeitsdatum

Zeitpunkt, an dem die im Financial-Future-Kontrakt definierten Verpflichtungen erfüllt werden müssen (Lieferung, Barausgleich).

G
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Gewinnbeteiligung

Siehe Performance Fee

Glattstellung

Das Schließen einer offenen Options- oder Future-Position durch ein Gegengeschäft wird als Glattstellung (closing transaction) bezeichnet.

Global Macro

Global Macro Hedge Fonds beschreiten einen makroökonomischen Ansatz, der eine globale Basis in die Investmentstrategie mit einbezieht. Es sind sog. Top-Down Manager, die in opportunistischer Weise in Finanzmärkte, Währungen, Länder und Terminmärkte investieren. Global Macro Manager haben daher das breiteste Investmentspektrum.

H
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Hebelwirkung

Im Verhältnis zum investierten Kapital ist die prozentuale Veränderung der Preise bei Options- und Future-Kontrakten größer als die entsprechende Veränderung des Basiswertes. Dieses erhöhte Gewinn- und Verlustpotenzial wird mit dem Begriff Hebelwirkung beschrieben.

High-Watermark-Prinzip

Eine Performance fee wird bei Anwendung diese Prinzips erst dann fällig, wenn sich die Wertentwicklung positiv gestaltet, also ein bereits zurückliegender Höchststand bzw. ein bestimmter festgelegter Performance-Stand wieder überschritten wird.

I
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Implizierte Volatilität

Die in einem Optionspreis reflektierte Volatilität.

In-the-money

Eine Call-Option, bei der der Kurs über dem Ausübungspreis liegt, ode reine Put-Option, bei der der Kurs des Basiswertes unter dem Ausübungspreis liegt.

Innerer Wert

Der innere Wert einer Option entspricht der Differenz zwischen dem aktuellen Kassakurs und dem Ausübungspreis der Option, sofern diese einen Preisvorteil für den Käufer bedeutet. Der innere Wert ist immer größer oder gleich null.

J
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K
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Korrelation

Kennziffer für die Koppelungsintensität zweier Strategien oder Benchmarks. Eine perfekte Korrelation wird durch die Zahl 1,00 ausgedrückt, eine vollständige negative Korrelation durch die Zahl -1,00.

Korrelationskoeffizient

Der Korrelationskoeffizient misst den Gleichlauf zwischen zwei Finanzinstrumenten. Gezielt eingesetzt, kann er das Marktrisiko eines Instruments reduzieren, indem diesem entweder ein negativ korrelierendes Wertpapier oder eine gegenläufige Position eines positiv korrelierten Instruments gegenübergestellt wird.

L
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Long-Position

Offene Käuferposition in einem Terminkontrakt.

Long-Short Equity

Die Long-Short Equity Strategie wird häufig als die "klassische" Hedge Fonds Strategie bezeichnet. Es handelt sich um eine direktionale Strategie, die in beide Richtungen des Aktienmarktes, nämlich auf steigende und fallende Kurse, spekuliert. Es wird eine Reihe verschiedener Ansätze zur Identifizierung und Ausnutzung von unter- oder überbewerteten Aktien verwendet. Die Fonds können von Value- zu Wachstumswerten, von Aktien mit kleiner über mittlerer bis zu großer Marktkapitalisierung und von einer Netto-Long Position zu einer Netto-Short Position wechseln. Sie können außerdem Terminkontrakte und Optionen zur Absicherung nutzen. Spezialisierungen auf bestimmte Regionen, Börsenkapitalisierung und Sektoren sind möglich.

M
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Managed Futures

Die Managed Futures Strategie umfasst eine Reihe von Strategien, die auf den Warenterminmärkten oder Finanzterminmärkten umgesetzt werden. Es werden Bewertungsineffizienzen auf diesen Märkten durch die Verwendung statistischer oder diskretionärer Modelle ermittelt und genutzt. Diese Strategien können sich den Kauf oder Verkauf von Futures mit verschiedenen Laufzeiten bezogen auf dieselben Titel zu Nutze machen. Sie können z. B. eine Ertragskurvenbandbreite in Zinstiteln erzeugen oder eine Bandbreite zwischen verschiedenen korrelierten Terminkontrakten (z. B. bei verwandten Ölderivaten) und "Arbitrage Credit Spreads" (z. B. dem "TED" Spread). Andere Manager favorisieren direktionale Trendfolgemodelle über eine Vielzahl von Halteperioden und Märkten, während wieder andere auf trendlosen Modellen basierend auf der klassischen ökonometrischen Theorie aufbauen und so stark dem typischen Macro Hedge Fonds ähneln.

Management Fee

Die Management Fee oder Verwaltungsgebühr genannt, wird Anteilsinhabern direkt belastet, Der CTA stellt sie dem Kunden für die Verwaltung und das Management in Rechnung.

Margin (Additional Margin, Premium Margin, Future-Spread-Margin)

Sicherheitsleistung, die als Deckung für die Kontrakterfüllung hinterlegt werden muss.

Margin to Equity

Zeigt an wie viel Prozent der Anlagesummer im Durchschnitt als Margin hinterlegt werden.

Market Timing

Im Falle des Market Timing wird das Kapital zwischen den Aktien- und den Zinsmärkten hin und her bewegt. Befindet sich der Aktienmarkt in einem Aufwärtstrend, wird das Kapital vom Zinsmarkt in den Aktienmarkt transferiert. Befindet er sich in einem Abwärtstrend, wird das Kapital wieder in den Zinsmarkt transferiert.

Markt-to-Market

Tägliche Neubewertung von Positionen in Financial-Futures und Optionen auf Futures nach Börsenschluss zur Berechnung der täglichen Gewinne oder Verluste.

N
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Nettoperformance

Performance nach Abzug aller Verwaltungsgebühren, Gewinnbeteiligung und Transaktionskosten

NFA

Die National Futures Association ist eine unabhängige Regulierungsbehörde, die die Integrität des Derivatemarkts gewährleistet.

Für jeden, der für Kunden an US-Börse tätigt ist, ist es erforderlicht sich bei der CFTC zu registrieren zu lassen und Mitglied bei der NFA zu sein.

Non-Spread-Future-Position

Long- oder Short-Positionen, die nach der Subtraktion gegenläufiger Positionen mit unterschiedlicher Restlaufzeit übrig bleiben und für die Additional Margin hinterlegt werden muss.

O
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Opportunistic

Opportunistische Strategien unterscheiden sich von den bereits beschriebenen Strategien lediglich auf Grund ihrer höheren Volatilität und Marktabhängigkeit.

Option

Das Recht, eine bestimmte Anzahl eines bestimmten Basiswertes zu einem festgelegten Preis an oder bis zu einem bestimmten Datum zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put).

Optionen

Optionen sind derivative Finanzinstrumente. Optionen sind standardisierte, börsenmäßige gehandelte Vereinbarungen, die dem Käufer das Recht, aber nicht die Verpflichtung geben, eine bestimmte Menge eines Basiswertes, innerhalb eines festgelegten Zeitraums, zu einem bei Vertragsabschluss festgelegten Preis zu kaufen (Call) oder verkaufen (Put)

Optionspreis

Der für das Optionsrecht bezahlte Preis.

Out-of-the-money

Eine Call-Option, bei der der Kurs des Basiswertes niedriger ist als der Ausübungspreis, oder eine Put-Option, bei der der Kurs des Basiswertes über dem Ausübungspreis liegt.

P
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Performance Fee

Erfolgsabhängige Managementgebühr, die bei erreichen eines positiven Returns am Monatsende direkt verrechnet wird. Sie kann auch mit einer High-Watermark Klausel ausgestattet sein.

Premium-Margin

Die Premium-Margin ist vom Stillhalter zu hinterlegen. Sie bleibt bis Ausübung oder Verfall bestehen. Sie deckt die Kosten einer Glattstellung des Stillhalters zum Abrechnungspreis ab. Die Premium-Margin wird ständig angepasst. Der Optionskäufer braucht keine Margin zu hinterlegen, da er mit der Zahlung zu hinterlegen, da er mit der Zahlung der Optionsprämie ein Recht erworben hat, aber keine Verpflichtung eingegangen ist. Sein maximales Risiko besteht darin, dass der Kontrakt wertlos verfällt und ist somit auf die Optionsprämie begrenzt.

Put

Ein Optionskontrakt, der den Käufer berechtigt, eine bestimmte Anzahl Basiswerte zu einem festgelegten Preis an oder bis zu einem bestimmten Datum zu verkaufen (physische Lieferung). Der Anspruch einen physischen Titel zu liefern, kann durch einen Barausgleich ersetzt werden (Aktienindex-Derivate).

Q
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R
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Relative Value Strategien

Hier wird durch den gleichzeitigen Kauf und Verkauf zweier Wertpapiere in sog. Spread Trades investiert, wenn das ökonomische Verhältnis zwischen den zwei Wertpapieren ("spread") nach Ansicht des Fondsmanagers vom Markt falsch bewertet wird. In solchen Fällen kauft der Manager das Wertpapier, das "billig" ist und verkauft dasjenige, das "teuer" ist.

Reversal

Schaffung eines synthetischen Long-Future-Position durch den Kauf von Calls und das Schreiben von Puts mit gleichen Ausübungspreisen und gleichem Verfall bei gleichzeitigem Eingehen einer "echten" Short-Future-Position (Gegenteil der Conversation).

Risk (Merger) Arbitrage

Fonds, die die Risk (Merger) Arbitrage Strategie anwenden, investieren in Gesellschaften, die übernommen oder verschmolzen werden sollen. Normalerweise werden dabei die Aktien der Gesellschaft, die übernommen werden soll, gekauft und die Aktien der übernehmenden Gesellschaft (leer) verkauft. Das daraus resultierende Portfolio ist somit gegenüber Risiken des Gesamtmarkts neutral, ähnlich wie bei marktneutralen Aktienportfolios.

Round-Turn Fee

Gebühren, die für die Abwicklung eines Future-Geschäftes an den Broker zu zahlen sind.

RT/Year/Million

Zeigt an wie viele Roundturns das Programm im Jahr auf Basis von einer Millionen Anlagesumme im Durchschnitt tätigt.

S
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Sharpe-Ratio

Die Sharpe Ratio misst das Verhältnis zwischen Risiko und Rendite des Investments. Dabei wird der Rendite mit einem Risikolosenzinssatz subtrahiert und durch die Standardabweichung dividiert. Je höher die Sharpe Ratio desto besser das Risiko/Rendite Verhältnis.

Short Selling

Bei einem Leerverkauf (short sale) werden grundsätzlich Finanzinstrumente verkauft, die sich zum Zeitpunkt des Verkaufs nicht im Eigentum des Verkäufers befinden. Unterschieden wird zwischen Leerverkäufen solcher Wertpapiere oder anderer Finanzmarktinstrumente, die sich der Verkäufer zuvor durch ein Wertpapierdarlehens verschafft und solchen, denen keine "Aktienleihe" vorausgeht (sogenannte Naked Shorts). Leerverkäufe ermöglichen es, auf fallende Kurse zu spekulieren. Ferner ist es möglich, mit dem eingesetzten Kapital überproportional an Kursschwankungen zu partizipieren, also eine Hebelwirkung zu erzeugen. Übersteigt der Kursrückgang die Transaktionskosten und die "Leihkosten" für die Wertpapiere, werden Gewinne erzielt.

Short-Position

Offene Verkäuferposition in einem Terminkontrakt.

Spread-Position

Im Falle eines Optionsgeschäftes gleichzeitiger Kauf und Verkauf von Optionskontrakten mit unterschiedlichen Ausübungspreisen und/oder verschiedenen Verfalldaten. Im Fall eines Financial Future gleichzeitiger Kauf und Verkauf von Future-Kontrakten mit unterschiedlichen Fälligkeitsdaten oder Basiswerten.

Standardabweichung (Standard Deviation)

Andere Bezeichnung für Volatilität

Stillhalter

Gegenpartei des Optionskäufers, der sich zur Lieferung (Call) beziehungsweise zur Abnahme (Put) des Basiswertes im Falle einer Ausübung verpflichtet und dafür den Optionspreis erhält.

Straddle

Long- oder Short Position mit der gleichen Anzahl von Calls und Puts des gleichen Basiswertes mit den gleichen Ausübungspreise und den gleichen Ausübungspreisen und den gleichen Verfalldaten.

Strangle

Long- oder Short-Position mit der gleichen Anzahl von Calls und Puts des gleichen Basiswertes mit den gleichen Verfalldaten, jedoch verschiedenen Ausübungspreisen.

Swiss Market Index (SMI)

Der Swiss Market Index ist ein kapitalgewichteter Preisindex, der auf einem Aktienkorb basiert, dessen Titel permanent gehandelt werden. Er umfasst bis zu 30 liquide Titel hochkapitalisierter Unternehmen des Sdchweizer Aktienmarktes.

Synthetische Position

Nachbildung eines Options- oder Future-Kontrakt durch andere Derivate.

Systematisches Risiko

Das sytematische Risiko hängt von Faktoren ab, die den gesamten Markt beeinflussen, und kann nicht durch Portfolio-Diversifikation reduziert oder ausgeschlossen werden.

T
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Täglicher Schlussabrechnungspreis

Täglicher von der Eurex Clearing AG festgelegter Abrechnungspreis zur Bewertung von offenen Options- und Future-Positionen.

U
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Unsystematisches Risko

Anteil des Gesamtrisikos, der nicht durch Renditeschwankungen des Gesamtmarktes erklärt werden kann.

V
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Variations-Margin

Gewinn oder Verlust, resultierend aus der täglichen Neubewertung der Future (Mark-to-Martket). Die Variation-Margin wird täglich in bar ausgeglichen.

Verfalldatum

Das Datum, ab welchem ein Optionsrecht nicht mehr ausgeübt werden kann.

Volatilität

Das Ausmaß der tatsächlichen oder erwarteten Renditeschwankungen eines Finanzinstrumentes. Die für ein Instrument gemessene Volatilität kann je nach Zeitspanne, auf die sie sich bezieht, unterschiedlich sein. Sie kann entweder als historische oder implizite Volatilität berechnet werden.

W
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Worst-Case-Loss

Größtmöglicher Glattstellungsverlust am nächsten Börsentag. Wird durch die Additional Margin beziehungsweise Futures-Spread-Margin abgedeckt.

X
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Y
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Z
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Zeitwert

Der Zeitwert umfasst jenen Teil des Optionspreises, der sich aus der Restlaufzeit der Option ergibt. Je länger die Restlaufzeit ist, desto höher ist der Optionspreis infolge der noch vorhandenen Zeit, in der sich der Preis des Basiswertes auf- oder abwärtsbewegen kann (mögliche Ausnahme: Deep-in-the-money-Puts)


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4X
4-X ist ein spezielles Handelssegment der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse für ausländische Wertpapiere. Unabhängig von der Zulassung bzw. Einbeziehung der Wertpapiere im amtlichen bzw. geregelten Markt oder im Freiverkehr der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse, können ausländische Wertpapiere nach Maßgabe bestimmter in der Börsenordnung der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse festgelegter Regeln in 4-X notiert werden. Durch diese Regeln werden Qualitätsstandards für den Handel in ausländischen Wertpapieren normiert, die eine laufende Handelbarkeit der Wertpapiere zu fairen und transparenten Preisen sicher stellen.

A
ADR
American Depository Receipts. Dies sind "Hinterlegungsscheine für Aktien", welche an Stelle der eigentlichen Aktien gehandelt werden.

AG
AG steht für "Aktiengesellschaft".

Abwicklung
(Settlement) Durchführung der geld- und stückemäßigen Erfüllung von Börsengeschäften

Ad hoc Publizität
Das Wertpapierhandelsgesetz verpflichtet die Emittenten zur "Ad hoc-Publizität", also zur sorfortigen Veröffentlichung wichtiger Nachrichten im Bereich des Unternehmens, die den Börsenkurs erheblich beeinflussen könnten. Die Nachrichten müssen zunächst dem Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel und den Börsengeschäftsführungen gemeldet werden, die darüber entscheiden, ob der Kurs der Aktie ausgesetzt werden muss.

Aktie
Wertpapier, das die Beteiligung an einer Aktiengesellschaft verbrieft. Die Höhe des Anteils am Grundkapital und somit am bilanziellen Gesamtvermögen der AG wird durch den Nennwert festgelegt. Bei nennwertlosen Aktien ergibt sich der Anteil am Grundkapital als Bruchteil entsprechend der Anzahl ausstehender Aktien. Der Marktpreis der Aktie entspricht hingegen dem börsentäglich ermittelten Kurswert. Die Baaderaktie ist eine nennwertlose Stückaktie. Der Anteil am Grundkapital beträgt 1,00 Euro je Aktie. Die Aktie bietet dem Inhaber zwei Ertragsquellen: zum einen die Dividende, als dem Aktionär zustehende Beteiligung am Gewinn der AG, zum anderen die Möglichkeit auf einen Vermögenszuwachs durch einen steigenden Kurswert.

Aktienanalyse
Die Bewertung der Ertragskraft eines Unternehmens bzw. der Kurschancen der jeweiligen Aktien nach verschiedenen Kriterien wird als Aktienanalyse bezeichnet. Durch verschieden gewichtete Kennzahlen wird die Aktie bewertet. Für Fundamentalisten ist Konjunkturverlauf, Auftragseingang, Preisstabilität etc. wichtig. Monetaristen interessieren sich für die Höhe der Geldmenge, Inflation, Zinsniveau (Realzinsen, Zinskurve, -differenzen usw.). Techniker versuchen anhand der Kursverläufe und Daten von Umsatzhöhe typische Formationen zu erkennen, welche als Kauf-/Verkaufsimpuls interpretiert werden könnten. Psychologen hingegen untersuchen besonders die Entwicklung des Geschäftsklimas, das Konsumverhalten sowie die Stimmung zwischen nicht-/professionellen Börsianern. Ein richtiger Mix von einzelnen Komponenten ist für eine gute Bewertung des Kurspotentials einer Aktie wichtig.

Aktienarten
Nach dem Kriterium der Übertragbarkeit unterscheidet man Inhaber-, Namens- und -> vinkulierte Namensaktien. -> Inhaberaktien können durch einfache Einigung und Übergabe übertragen werden. Dem die Urkunde präsentierenden Inhaber stehen sämtliche Aktionärsrechte zu. Die Baader Bank AG bietet Ihren Aktionären ausschließlich Inhaberaktien an. Bei -> Namensaktien ist der Eigentümer auf der Aktienurkunde bezeichnet. Nach dem Kriterium des Stimmrechts unterscheidet man Stamm- und Vorzugsaktien: Stammaktien verbriefen das volle Stimmrecht auf der Hauptversammlung. Bei Vorzugsaktien ist das Stimmrecht meist ausgeschlossen, dafür stehen dem Vorzugsaktionär eine höhere -> Dividende bzw. eine Garantiedividende und andere Vorrechte zu, zum Beispiel eine Bevorzugung bei der Liquidation der AG. Die Aktien der Baader Bank AG gibt es nur als Stammaktien.

Aktienfonds
Die von einer Investment- oder Kapitalanlage-Gesellschaft verwalteten Vermögen werden Aktienfonds genannt. Zumeist wird in diesem Investmentfonds das Kapital schwerpunktmäßig in Aktien angelegt.

Aktiengesellschaft
kurz: AG Die AG ist ein Unternehmen, an welchem deren Teilhaber (Aktionäre) über den Kauf von Aktien am Grundkapital dieser Firma beteiligt sind. Die Gesellschafter haften lediglich bis zur Höhe ihrer Beteiligung, nicht aber mit dem übrigen Vermögen. Sinn und Ziel einer AG ist es, durch Aktien-Ausgabe größere Kapitalsummen für Investitionen etc. zu bekommen und das Unternehmerrisiko möglichst weit zu verteilen.

Aktienindex
Ein Aktienindex ist eine Kennzahl, welche die Kursentwicklung des Aktienmarktes bzw. einzelner Teilbereiche angibt. Wichtige Aktienindizes in Deutschland sind der während den Börsenzeiten permanent ermittelte DAX, der Index der Börsenzeitung oder auch der Index der FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung). Bei den US-Indizes sind der Dow-Jones-Index sowie der Standard&Poors-500-Index interessant, in Japan der Nikkei-Index.

Aktienkurs
Preis von der an der Börse gehandelten -> Aktie. Der Kurs ist als Marktpreis das Ergebnis des zum Zeitpunkt der Kursbildung bestehenden Verhältnisses von Angebot und Nachfrage. Wichtige beeinflussende Faktoren sind dabei die wirtschaftlichen Erwartungen, die in ein börsennotiertes Unternehmen gesetzt werden, aber auch volkswirtschaftliche Rahmembedingungen (v.a. -> Zinsen), politische Erwartungen, Spekulationen und Interessenkäufe.

Aktienmarkt
Auf dem Aktienmarkt treffen Angebot und Nachfrage für Aktien aufeinander. Aktien werden vor allem an Börsen gehandelt. Dort wird hinsichtlich der Strenge der Handelsvorschriften zwischen dem amtlichen Handel, dem geregelten Markt und dem Freiverkehr unterschieden. Aber auch außerhalb der Börse - etwa im Telefonverkehr - werden Aktien gehandelt.

Aktienoption
siehe: Option

Aktienregister
Elektronisches Verzeichnis der Aktieninhaber von -> Namensaktien. Die Depotbanken übermitteln Zu- oder Abgänge elektronisch und tragen alleine die Verantwortung für die Richtigkeit der Bestände. Für den Eintrag in das Aktienregister stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung: a) Der Aktionär selbst wird persönlich mit Namen, Anschrift und Anzahl der Aktien eingetragen oder b) der Aktionär läßt seine Depotbank eintragen und wird selbst im Aktienregister nicht erwähnt. Ausschlaggebend für die Wahrnehmung des Stimmrechts bei der -> Hauptversammlung ist der zu einem bestimmten Stichtag im Aktienregister verzeichnete Bestand.

Aktiensplit
Der Aktiensplit ist die Aufteilung einer Aktie in zwei oder mehrere Anteile. Er dient vor allem der optischen Verbilligung und damit der Verbesserung der Handelbarkeit der jeweiligen Aktien. Der Anteil, den der einzelne Aktionär an dem Unternehmen hält, ist vor und nach dem Aktiensplit unverändert. Das Vermögen der Gesellschaft verteilt sich einfach auf mehr Aktien als vorher.

Aktionärsbrief
-> Quartalsbericht

Aktionärsstruktur
Eine prozentuale Aufschlüsselung der Anlegerschaft nach bestimmten Kriterien wie z.B. Inhaberschaft (Großaktionäre, institutionelle Investoren, Einzelinvestoren).

Aktiva
Alle Vermögenswerte eines Unternehmens die in der -> Bilanz des Unternehmens enthalten sind und den -> Passiva (Verpflichtungen) gegenübergestellt werden.

All Time High
Der höchste jemals bezahlte Preis bzw. ein historisches Hoch wird als "All Time High" bezeichnet. Gegensatz zu -> All Time Low

All Time Low
Das All Time Low bezeichnet das niedrigste Kurs- oder Preisniveau aller Zeiten. Gegensatz zu -> All Time High.

Amtlicher/Geregelter Markt
Der Amtliche Markt ist ein organisierter Markt im Sinne des WpHG (Wertpapierhandelsgesetzes). Zulassungsvoraussetzungen und die Pflichten der Teilnehmer sowie die Organisation des Handels sind gesetzlich geregelt. Ein emittierendes Unternehmen muss vor Aufnahme des Handels ein öffentlich-rechtliches Zulassungsverfahren durchlaufen.

Amtlicher Handel
Der umfangreichste Handel in Wertpapieren an den deutschen Börsenplätzen ist der Amtliche Handel. Unternehmen, welche nach strengem Verfahren zum Aktienhandel zugelassen sind, unterliegen einer Publikationspflicht. Amtliche Makler sind außer dem Vorstand der Börse für die Kursfestsetzung zuständig. Notierungen werden in einem Kursblatt veröffentlicht.

Analyst
Ein Analyst beurteilt die Anlagequalität und die Kurschancen von Wertpapieren. Die Beurteilung wird durch Analystenberichte publiziert.

Arbitrage
Die Arbitrage bezeichnet den Preisunterschied zwischen Aktien an z.B. verschiedenen Börsenplätzen der erzielt wird um Gewinne zu machen. Die ausgleichende Wirkung der Arbitrage passt die Preise an unterschiedlichen Börsenplätzen wieder an.

Ask
(Angebot oder Briefkurs) ist der Preis, zu dem ein Anleger bereit ist, ein Wertpapier zu verkaufen. Gegensatz: Bid.

ATX
Der ATX ist der Austrian Traded Index, also der Börsenindex der Wiener Börse. Er umfasst die Preise der 21 (Stand Jan 2006) größten, österreichischen Unternehmen und wird an jedem Börsentag neu errechnet. Der Anteil der einzelnen Aktien richtet sich nach deren Marktkapitalisierung. Der ATX begann am 02.01.1991 bei 1000 Punkten.

Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat ernennt die Unternehmensleitung (-> Vorstand), überwacht und berät sie. Seine Mitglieder werden bei mitbestimmten Unternehmen teils von der -> Hauptversammlung, teils von der Arbeitnehmerseite gewählt.

Ausserbörslicher Handel
Der Außerbörsliche Handel ist eine Form des Wertpapierhandels, der jenseits der ordentlichen Börsenzeiten stattfindet und nicht in den offiziellen Räumen der Börse getätigt werden darf. Er kann sowohl vor- als auch nachbörslich erfolgen. Vor allem Banken, Versicherungen oder Investmentgesellschaften nutzen den außerbörslichen Handel zur telefonischen Abwicklung von Geschäften.

B
BaFin
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) entstand am 1. Mai 2002 als Nachfolgeinstitution aus dem Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen (BAKred), dem Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel (BAWe) und dem Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen (BAV).
Mit dem BaFin gibt es in Deutschland eine einheitliche, staatliche Aufsichtsbehörde für das Finanzwesen, das aus Kreditinstituten, Versicherungen, Wertpapierhandelsbanken und Finanzdienstleistern besteht.


Baisse
Andauernder, allgemeiner Kursrückgang an der Börse. Leitet sich von französischen baisser (=sinken, fallen) ab. Auch Bear Market genannt (-> bearish). Gegensatz: -> Hausse

Basispreis
Da der Käufer einer Kauf- oder Verkaufsoption das Recht hat, nach ausgeübter -> Option Basisinstrument zu kaufen oder verkaufen, muß bei Abschluß des Geschäftes neben dem Optionspreis auch der Basispreis vereinbart werden, zu dem die betreffenden Wertpapiere gegebenenfalls bei Optionserfüllung abzurechnen sind.

Bearish
Börsenjargon für die Erwartung fallender Kurse. Der Bär ist jenes Börsentier, das die Kurse mit seine Tatzen nach unten schlägt (-> Baisse). Gegensatz: -> bullish.

Bedingtes Kapital
Erhöhung des Grundkapitals einer AG, die nur soweit durchgeführt soll, wie von einem Umtausch- oder Bezugsrechts Gebrauch gemacht wird, das die Gesellschaft auf die neuen Aktien (Bezugsaktien) einräumt.

Bestensauftrag
(Market Order) Auftrag ohne Angabe eines Preislimits, bei welchem der gesamte Auftrag so schnell wie möglich zum bestmöglichen Preis ausgeführt werden muß.

Beta-Faktor
Maß für die Schwankung des Aktienkurses im Vergleich zum Gesamtmarkt (repräsentiert durch einen -> Aktienindex). Ein Beta von 1 bedeutet, daß das Kursschwankungsrisiko der Aktie gleich groß ist wie das des Gesamtmarktes. Ein Beta von 1,2 bedeutet, daß das Kursschwankungsrisiko der Aktie um 20 Prozent größer als das des Gesamtmarktes ist.

Bezugsfrist
Zeitspanne für die Ausübung des -> Bezugsrechts, in der der -> Aktionär zu entscheiden hat, ob er sich an einer -> Kapitalerhöhung beteiligt.

Bezugsrecht
Vorverkaufsrecht der Aktionäre auf die im Rahmen einer -> Kapitalerhöhung begebenen Aktien. Der errechnete Wert des Bezugsrechts und der Kurs zu dem es gehandelt wird, können differieren, da sich der Kurs aus Angebot und Nachfrage ergibt.

Bid
-> Geldkurs

Big Bang
Big Bang bedeutet Urknall. Mit Big Bang im Börsenwesen bezeichnet man die Börsenreform in London am 27.10.1986 aus dem der Börsenplatz London als drittgrößter der Welt hervorging. Somit erreichte London das Ziel, neben New York und Tokio ein wichtiger Börsenplatz zu werden.

Bilanz
Gegenüberstellung von Vermögen (-> Aktiva) und Kapital (-> Passiva) eines Unternehmens zu einem bestimmten Zeitpunkt. Das Vermögen zeigt die Verwendung der eingesetzten finanziellen Mittel, das Kapital die Ansprüche der Gläubiger (Fremdkapital) und der Unternehmer (Eigenkapital) an das Vermögen (Herkunft). Die Bilanz ist - gemeinsam mit den übrigen Bestandteilen des Jahresabschlusses - ein wichtiges Instrument zur Beurteilung der Lage und Entwicklung eines Unternehmens. Die sogenannten Bilanzkennzahlen, Verhältniszahlen aus Positionen der Aktiv- und/ oder Passivseite, gehören daher zu den meistbeachteten Kriterien der Fundamentalanalyse.

Blue Chip
Aus dem angelsächsischen Sprachgebrauch übernommener Börsenausdruck für die Aktie eines großen, besonders substanz- und ertragsstarken Unternehmens mit hohem internationalem Ansehen.

Bookbuilding-Verfahren
Methode zur Bestimmung eines marktgerechten -> Emissionspreises bei einer Börsenneueinführung: Potentielle -> institutionelle Anleger geben unverbindlich bekannt, welche Volumina sie zu welchen Preisen innerhalb einer bestimmten Preisspanne kaufen würden. Anhand dieses fiktiven -> Orderbuches wird Emissionspreis und Emissionsvolumen festgelegt. Im Gegensatz dazu wird beim herkömmlichen Festpreisverfahren der Emissionspreis ausschließlich von der -> Emissionsbank bzw. dem -> Emissionskonsortium und dem -> Emittenten bestimmt.


Bolsa de Madrid
Spanische Wertpapierbörse, Madrid. Index Ibex 35

Borsa Italia
Italienische Börse, Mailand. Index: MIB 30.

Branchenindex
Index, der die Aktien einzelner Branchen umfaßt. Die bekanntesten sind neben den internationalen MSCI-Indizes die Branchenindizes des C-Dax, der Dow Jones Utilities Index und der Dow Jones Transportation Index. Die Baader Bank AG vergleicht sich im Wesentlichen mit dem CDAX Financial Services.

Briefkurs
(Ask) Kurs, zu dem Wertpapiere, Devisen, Rohstoffe usw. Zum Verkauf angeboten werden (-> Geldkurse).

Broker
Angloamerikanische Bezeichnung für einen Wertpapierhändler, der (im Gegensatz zu einem -> Trader) für fremde Rechnung, d.h. im Auftrag eines Kunden, Börsengeschäfte ausführt.

Bullish
Börsenjargon für die Erwartung steigender Kurse. Der Bulle ist jenes Börsentier, das die Kurse auf die Hörner nimmt und in die Höhe wirft (-> Hausse). Gegensatz: bearish

Börse
Von dem Namen eines Kaufmannes namens "van der Beurse" wurde der Begriff Börse abgeleitet. Dieser tätigte bereits im 13. Jahrhundert internationale Warenaustauschgeschäfte. Die Börse ist der Markt (Treffpunkt von Angebot und Nachfage) für Wertpapiere, Devisen und bestimmte Waren, auf dem vereidigte Makler (Kursmakler) während der Börsenstunden Kurse (Preise) feststellen, die sich aus den bei ihnen vorliegenden Kauf- und Verkaufsaufträgen ergeben. Außer in Frankfurt werden in Deutschland noch an sechs Regionalbörsen Wertpapiere gehandelt: Berlin-Bremen, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart. International bedeutende Börsenplätze sind die New York Stock Exchange ("Wall Street"), London und Tokio.

Börseneinführung
auch: Listing. Erstmalige Notierung der Wertpapiere eines Unternehmens an einer Börse. Für den Börsengang muß das Unternehmen bestimmte Anforderungen an Rechnungslegung, Kapitalausstattung und Publizität erfüllen. Neben den Publizitätspflichten nicht börsennotierter Aktiengesellschaften müssen börsennotierte Aktiengesellschaften kursbeeinflussende Informationen veröffentlichen (siehe -> Ad-hoc Publizität).

Börsenkapitalisierung
-> Marktkapitalisierung

C
CAC40
CAC 40 ist der Index der Französischen Börse der die 40 führenden Aktiengesellschaften beinhaltet. CAC bedeutet Cotation Assistée en Continu (fortlaufende Notierung).

Call
Mit einem Call ist in der Börsensprache eine "Kaufoption" gemeint. Dabei zahlt der Käufer der -> Option an den Verkäufer eine Prämie und erwirbt damit das Recht, zum vereinbarten Termin eine bestimmte Anzahl Aktien zu einem zuvor vereinbarten Preis kaufen zu können. Zum jeweiligen Ausübungstermin muß der Verkäufer die Aktie zu genau diesem Preis liefern, wenn der Käufer die Option ausübt.

Cash flow
Wichtige Kennzahl zur Bewertung der Finanzkraft eines Unternehmens. Der Cash-Flow ist der Saldo der betrieblichen Ein- und Auszahlungen und erklärt die Veränderung der Zahlungsmittel.

Chart
Grafische Darstellung der Kurs- und Umsatzentwicklung von Wertpapieren und Branchen. Charts sind die Grundlage der technischen Wertpapieranalyse.

Chartanalyse
Häufig als Synonym für die technische Wertpapieranalyse gebraucht. Die Chartanalyse geht davon aus, daß sich aus den in Charts festgehaltenen Kurs- und Umsatzverläufen der Vergangenheit die zukünftige Entwicklung eines Wertpapiers prognostizieren läßt.

CEDEL
Abwicklungsgesellschaft (Centrale de Livraison de Valeurs) für Verwaltung, Verwahrung und Abwicklung, Sitz in Luxemburg  heute Clearstream

Clearstream
vormals Cedel, Clearinggesellschaft in Luxemburg.

Compliance
Legt für Banken, Versicherungen und Pensionskassen verbindliche Verhaltensregeln fest, die sich primär auf die Vermeidung von Interessenskonflikten beziehen.

D
DAX (Deutscher Aktien-Index)
Abk. für Deutscher Aktien-Index. Der Dax setzt sich aus den 30 größten Aktiengesellschaften zusammmen. Deren Kursentwicklung geht gewichtet nach der Marktkapitalisierung des Free Floats in den Index ein. Der DAX ist der Leitindex für die Entwicklung des deutschen Aktienmarktes. Neben dem DAX 30 existiert eine Vielzahl weiterer DAX-Indizes, z.B. DAX 100 (die 100 größten Aktientitel), MDAX (mittelgroße Aktientitel) und CDAX (Branchenindizes).

DVFA/SG
Die Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Anlageberatung (DVFA) ist der Berufsverband von Kapitalmarktexperten, der sich zum Ziel gesetzt hat, Qualitätsstandards am Kapitalmarkt zu sichern und bei nationalen und internationalen Anlegern Vertrauen in den Kapitalmarkt zu bilden. In der Schmalenbachgesellschaft-Deutsche Gesellschaft für Betriebswirtschaft e. V. (SG-DGfB e. V.) haben sich Wirtschaftswissenschaftler und Führungskräfte der Wirtschaft in Deutschland zusammengefunden, um den Austausch zwischen betriebswirtschaftlicher Forschung und Praxis zu fördern. DVFA und SG haben gemeinsam Standards zur Berechnung des Jahresergebnisses (Ergebnis nach DVFA/SG) und des -> Cash-Flows entwickelt.

Depotbank
Kreditinstitut, das berechtigt ist, die Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren für Dritte vorzunehmen.

Depotgebühr
Entgelt der -> Depotbank für die Verwahrung der Wertpapiere im -> Depot.

Derivate
Im Bereich Bank- und Börsenwesen sind Derivative Produkte, deren Marktwert sich von den klassischen Basiswerten (wie z.B. Aktien, Anleihen oder Gold) ableitet. Zu den Derivaten zählen handelbare Finanzprodukte wie Futures, Optionen, Zertifikate, sowie nicht standardisierte Finanzprodukte wie Termingeschäfte (Forwards) oder Swaps.

Designated Sponsor
Finanzdienstleister der auf dem Xetra-System verbindliche Kurse für eine Aktie stellt und somit für Liquidität sorgt.

Deutsche Börse AG
Die Deutsche Börse AG mit Sitz in Frankfurt/Main, ist die Trägerin der öffentlich-rechtlichen FWB® Frankfurter Wertpapierbörse. In dieser Eigenschaft stellt sie die Funktionsfähigkeit des Börsenhandels sicher. Die Frankfurter Wertpapierbörse ist einer der weltweit größten Handelsplätze für Wertpapiere neben Berlin-Bremen, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart. Darüberhinaus bietet die Deutsche Börse AG weitere Finanzdienstleistungen an.

Deutsche Zertifikate
Bezeichnet deutsche Zertifikate, die neben der original Auslandsaktie und evtl. ADR´s gehandelt werden.

Dividende
Auf eine Aktie entfallender Anteil an der Gewinnausschüttung einer AG. Die Höhe der Dividende wird von der Hauptversammlung nach Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen. Die Dividende ist von der allgemeinen Geschäftslage der AG abhängig und daher Schwankungen unterworfen. Deutsche Unternehmen schütten einmal jährlich aus, doch im Ausland ist dies nicht überall üblich: So gibt es bei US-Unternehmen in der Regel viermal jährlich Quartalsdividenden.

Dividendenrendite
Kennzahl für den prozentualen Anteil des ausbezahlten Gewinns einer -> Aktiengesellschaft am -> Aktienkurs.

Dow Jones Industrial Average
Weltweit meistbeachteter Aktienindex. Der "Dow" errechnet sich durch Addition der Kurse von 30 der bedeutendsten US-Industrieunternehmen und anschließende Multiplikation mit einem Faktor, der bei jedem Split eines dieser Unternehmen nach unten adjustiert wird. Im Gegensatz zu den meisten anderen Aktienindizes sind die einzelnen Aktien im Dow Jones Industrial Average nicht nach Marktkapitalisierung gewichtet.

E
Earnings per share (EPS)
International übliche Bezeichnung für den -> Gewinn je Aktie nach Steuer.

EBIT
Earnings Before Interest and Taxes entspricht Gewinn vor Zinsenaufwand und Steuern.

EBITDA
Earnings Before Interests, Taxes, Depreciation and Amortisation, bezeichnet das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte.

Effizienter Markt
Die Theorie des effizienten Marktes besagt, daß sich Börsenkurse entsprechend den realen ökonomischen Bedingungen entwickeln. Kursrelevante neue Informationen gehen sofort in die Kursbildung ein.

Eigenkapital
Im Gegensatz zum Fremdkapital jene Mittel, die von den Eigentümern eines Unternehmens zu dessen Finanzierung aufgebracht oder als erwirtschafteter Gewinn im Unternehmen belassen wurden.

Eigenkapitalrendite
Verhältnis von Jahresüberschuß zu eingesetztem bilanziellem Eigenkapital, auch Return on Equity. Die Eigenkapitalrendite ist eine Bilanzkennzahl, die Auskunft zur Ertragslage des Unternehmens gibt, vergleichbar den Zinsen einer Geldanlage.

Emerging Markets
Sammelbezeichnung für junge, aufstrebende Volkswirtschaften Lateinamerikas, Asiens und Afrikas.

Emission
Fachausdruck für die Ausgabe von Aktien.

Emissionskurs/Emissionspreis
Der Preis, zu dem eine Aktie von der Aktiengesellschaft bei einer Kapitalerhöhung oder einem Börsengang ausgegeben wird.

Entry Standard
Am 25. Oktober 2005 wurde der Entry Standard als ein Teilbereich des Open Market (Freiverkehr) und als ein alternativer Kapitalmarktzugang zu den EU-regulierten Segmenten an der Frankfurter Wertpapierbörse eingeführt.

Equity-Methode
Im Konzernabschluß vorgeschriebene Methode zur Bewertung von Beteiligungen an assoziierten Unternehmen sowie ggfs. an Gemeinschaftsunternehmen und an Konzernunternehmen, die aufgrund eines Konsolidierungsverbots oder in Ausübung eines Konsolidierungswahlrechts nicht vollkonsolidiert werden. Im Gegensatz zur Bewertung nach dem Anschaffungskostenprinzip wird der Beteiligungsbuchwert laufend an die Entwicklung des Eigenkapitals der betreffenden Unternehmen angepaßt.

Ergebnis nach DVFA/SG
Um außerordentliche, ungewöhnliche und dispositionsbedingte Aufwendungen und Erträge bereinigtes Jahresergebnis. Die Methode wurde von der Methodenkommission der DVFA und dem Arbeitskreis Externe Unternehmensrechnung der Schmalenbach-Gesellschaft-Deutsche Gesellschaft für Betriebswirtschaft e.V. (DVFA/SG) gemeinsam entwickelt.

Erwerbskurs
Tatsächlich gezahlter Preis beim Erwerb eines Wertpapiers. Die Höhe des Erwerbskurses hat Einfluß auf die Rendite.

Eröffnungskurs
Erster, nach Börseneröffnung festgesetzter Kurs bei variabler Notierung für ein bestimmtes Wertpapier.

EUREX
EUREX ist die größte Optionen- und Futures-Börse weltweit und wird gemeinsam geführt von der Gruppe Deutsche Börse AG und der SWX Swiss Exchange. Hier werden alle Arten von Derivaten gehandelt und abgewickelt.

Euro-Stoxx
Um eine Orientierungsgröße für den europäischen Markt zu erhalten, hat die deutsche Börse zusammen mit der Schweizer Börse, der Bourse de Paris und dem amerikanischen Dow Jones die europäischen Aktienindizes der "Stoxx-Familie" entwickelt. Sie bestehen aus den zwei Gesamtindizes Dow Jones Stoxx, der mit 666 Gesellschaften aus 16 Ländern Europa als ganzes abdeckt, Dow Jones Euro Stoxx, der Aktien von 326 Gesellschaften aus Ländern der Europäischen Währungsunion enthält sowie aus den beiden entsprechenden "Blue-Chip-Indizes" Dow Jones Stoxx 50 mit Aktien von 50 Unternehmen aus Gesamteuropa und Dow Jones Euro Stoxx 50 mit den Aktien von 50 Unternehmen aus Ländern der Europäischen Währungsunion.

Ex-Tag
Bezeichnet den Tag, an dem ein Wertpapier ohne z.B. Dividende oder eine andere Kapitalmaßnahmen gehandelt wird.

F
Free Float
(-> Streubesitz)

Freiverkehr (Open Market)
Der Freiverkehr ist - anders als der Amtliche Markt und der Geregelte Markt - ein privatrechtliches Segment, aber auch ein organisierter Markt im Sinne des WpHG (Wertpapierhandelsgesetzes). Für die emittierenden Unternehmen sind die Einbeziehungsvoraussetzungen jedoch einfacher als bei den beiden EU-regulierten Segmenten Amtlicher und Geregelte Markt. Der Freiverkehr wurde im Oktober 2005 in Open Market umbenannt.

Fremdkapital
Summe aller Verbindlichkeiten eines Unternehmens, Passiva abzüglich Eigenkapital, eventuell um Wertberichtigungen korrigiert. Nach der Fristigkeit unterscheidet man kurzfristiges (z.B. Bankkredite, Wechselverbindlichkeiten) und langfristiges (z.B. Anleihen, langfristige Kredite) Fremdkapital. Die Kosten des Fremdkapitals sind ein Einflußfaktor auf die Kapitalkosten des Konzerns.

FTSE100
Aktienindex der Londoner Börse der 100 der größten Werte Großbritanniens beinhaltet.

G
GDR (Global Depositary Receipt)
GDR´s sind Zertifikate, die eine bestimmte Anzahl von Wertpapieren verbriefen. Diese werden ausgegeben um die Notiz von Wertpapieren, die als Original nicht gehandelt werden können, an einer Börse zu ermöglichen.

General Standard
Der General Standard zählt zu den EU-regulierten Segmenten und ist das Segment mit den gesetzlichen Mindestanforderungen des Amtlichen Marktes oder Geregelten Marktes.
Geeignet ist der General Standard für Unternehmen, die nationale Investoren ansprechen. Deutsche Emittenten werden automatisch im CDAX® aufgenommen.

Geschäftsbericht
Jährlicher Rechenschaftsbericht einer Aktiengesellschaft über den Geschäftsverlauf und die Lage des Unternehmens. Im Geschäftsbericht wird u.a. der Jahresabschluß mit der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung abgedruckt und ausführlich erläutert.

Gewinn pro Aktie
Eine der wichtigsten Kennzahlen der fundamentalen Aktienanalyse. Der innerhalb eines bestimmten Zeitraums (Quartal, Geschäftsjahr) erzielte Unternehmensgewinn nach Steuer wird durch die durchschnittliche Anzahl der von dem Unternehmen ausgegebenen Aktien dividiert. Der Gewinn je Aktie dient vor allem zum Vergleich verschiedener Unternehmen derselben Branche und zur Untersuchung der Ertragssituation eines einzelnen Unternehmens über die Zeit. Weit verbreitet ist die englische Abkürzung EPS für earnings per share. Der Gewinn pro Aktie ist nicht identisch mit der Dividende.

Girosammelverwahrung
Girosammelverwahrung ist die kontenmäßige Verwaltung und Verwahrung von Wertpapieren durch eine Wertpapiersammelbank.

Globalurkunde
Urkunde die alle Wertpapiere einer Gattung eines Unternehmens verbrieft. Effektive Stücke werden nicht mehr ausgeben.

Going Public
Geht ein Unternehmen an die Börse, wird dies als Going Public bezeichnet. Die Wertpapiere (Aktien) werden nach der Zulassung in ein Handelssegment wie dem Amtlichen Handel, dem Geregelten Markt oder Freiverkehr eingeführt. Der Eröffnungskurs bei der Einführung kann vom -> Emissionskurs abweichen. Hauptgründe des Unternehmens für den Gang an die Börse sind neben der Erschließung des Kapitalmarktes als Finanzierungsquelle auch Publizitäts- und Imageeffekte.

Greenshoe
Mehrzuteilungsoption, Klausel in einem Emissionsübernahmevertrag, daß im Falle außergewöhnlicher Publikumsnachfrage der Emittent weitere Aktien zur Distribution durch das Konsortium autorisiert.

Grundkapital
Aktienkapital einer Aktiengesellschaft, entspricht zahlenmäßig dem Nennwert aller ausgegebenen Aktien. In der Bilanz wird es als Gezeichnetes Kapital auf der Passivseite ausgewiesen.

H
Hauptversammlung
Die Hauptversammlung ist die in der Regel einmal jährlich stattfindende Versammlung der -> Aktionäre, in der diese ihre Rechte ausüben. Teilnehmen dürfen alle Aktionäre. Die Hauptversammlung beschließt u. a. über die Gewinnverwendung, etwaige Kapitalerhöhungen und entscheidet über die Entlastung des -> Vorstandes und des -> Aufsichtsrates. Die Hauptversammlung wählt den Abschlußprüfer und die Anteilseignervertreter für den Aufsichtsrat. Nur sie kann den Aufsichtsrat und den Vorstand entlasten (siehe auch -> Stimmrecht). Die Vorschläge zur Tagesordnung werden in der Einladung zur Hauptversammlung veröffentlicht.

Hausse
Stärkerer, meist länger anhaltender kräftiger Anstieg der Aktienkurse. Gegensatz: Baisse

Hedge-Fond
Hedge-Fonds sind Fonds mit dem Zweck, ein zugrundeliegendes, zweites Anlageinvestment gegen verschiedene Risiken (z.B. Zinsrisiko, Währungsrisiko) abzusichern.

I
IAS (International Accounting Standards)
IAS steht als Abkürzung für International Accounting Standards. Das sind Rechnungslegungsbestimmungen, die vom International Accounting Standard Committee (IASC) festgelegt wurden. Das IASC ist ein Zusammenschluss von Wirtschaftsprüfern, Finanzanalysten und Erstellern von Jahresabschlüssen.

IBEX35
Aktienindex der Spanischen Wertpapierbörse in Madrid, Bolsa de Madrid. Der Ibex35 beinhaltet die 35 größten Spanischen Aktiengesellschaften, gewichtet nach Marktkapitalisierung.

IPO
Initial Public Offering (IPO) ist die organisatorische Umsetzung des Going Public eines Unternehmens durch die Emissionsbanken. Die Aktien werden erstmals Interessenten zum Kauf angeboten. Dabei kann es sich um eine Kapitalerhöhung oder eine Neuplatzierung handeln.

ISIN (International Securities Identification Number)
Individuelle Wertpapierkennnummer, die der EDV-mäßigen Erfassung von Wertpapieren auf internationaler Ebene dient.

Inhaberaktie
Wertpapiere, bei denen die Aktionärsrechte von demjenigen ausgeübt werden können, der Inhaber der Urkunde ist. Sie werden durch Einigung und Übergabe übertragen.

Insider
Personen, die kursrelevante Informationen über eine Aktiengesellschaft früher erhalten als die Öffentlichkeit. Aus dieser Stellung Vorteile bei Börsengeschäften zu ziehen, ist strafbar.

Insiderinformationen
Insiderindformationen sind Informationen über vertrauliche Tatsachen, die mit einem Wertpapier oder Emittenten in Zusammenhang stehen und die geeignet sind, den Kurs des Wertpapieres erheblich zu beeinflussen, wenn sie der Öffentlichkeit bekannt werden. Das Ausnützen von Insiderinformationen z.B. zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren ist deutschen Börsengesetz verboten und strafbar.

Institutionelle Anleger
Institutionelle Anleger stellen neben Berufshandel und privaten Investoren die dritte Anlegergruppe an der Börse dar. Zu den institutionellen Anlegern werden in der Regel Versicherungsgesellschaften, Pensionsfonds, große Vermögensverwaltungen, Kapitalanlagegesellschaften und manchmal auch Banken gezählt, die regelmäßig große Summen von Geld gewinnbringend anzulegen versuchen.

Investor Relations
Investor Relations umfassen alle Maßnahmen, die der Pflege der Beziehungen zu existierenden und potentiellen Investoren dienen. Ziele der Investor-Relations-Aktivitäten sind die Schaffung einer Vetrauensbasis zu den Investoren, die Steigerung bzw. die Stabilisierung des Aktienkurses sowie eine Erhöhung des Bekanntheitsgrades des Unternehmens.

K
KGV
Abk. für: Kurs-Gewinn-Verhältnis. Das KGV ist der Quotient aus dem aktuellen Aktienkurs und dem Jahresgewinn des Unternehmens pro Aktie. Je niedriger der KGV, umso "billiger" die Aktie. Das KGV spiegelt die Erwartungen der Anleger bezüglich des künftigen Ergebniswachstums wider.

Kapitalerhöhung
Der Begriff Kapitalerhöhung bezeichnet die Erhöhung des Grundkapitals einer Aktiengesellschaft durch Ausgabe neuer Aktien. Die Kapitalerhöhung dient häufig der Finanzierung von Investitionen oder Unternehmenskäufen. Das gesetzliche Bezugsrecht garantiert den Aktionären das Recht, durch Teilnahme an der Kapitalerhöhung ihre prozentuale Beteiligung an dem Unternehmen gleich zu halten, also zusätzliche neue Aktien zu kaufen.

Kapitalertragsteuer
Besondere Erhebungsform der Einkommensteuer. Bei Dividendenzahlung werden mindestens 25 Prozent des ausgeschütteten Betrags als Kapitalertragsteuer einbehalten, falls dem Depot führenden Kreditinstitut kein Freistellungsauftrag vorliegt, beziehungsweise kein entsprechender Freibetrag mehr vorhanden ist. Dieser Steuerabzug wird als Vorauszahlung auf die Einkommensteuer des Aktionärs angerechnet.

Konsolidierung
Stabilisierung der Börsenkurse nach vorausgegangenen stärkeren Kursbewegungen nach oben oder unten. Wird auch aufgrund der Erscheinung im Chart (graphische Kursdarstellung) als Seitwärtsbewegung bezeichnet.

Konsortium
Eine für einen begrenzten Zeitraum zur Durchführung eines oder mehrerer bestimmter Geschäfte gegründete Gesellschaft. Oft vorkommende Konsortien sind Emissionskonsortien zur Unterbringung neuer Aktien am Kapitalmarkt.

Kurs-Cash-Flow (KCF)
Dabei wird der Kurs einer Aktie durch den Cash Flow (Finanzüberschuß) je Aktie dividiert. Der Cash Flow ist in der Fundamentalanalyse die wichtigste Kennzahl, die Finanzkraft eines Unternehmens zu beurteilen. Der Cash Flow ist der Saldo aus Mittelzufluß und -abfluß. Verkürzt wird auch der Gewinn plus Abschreibungen als Cash Flow bezeichnet. Im Verhältnis zum Aktienkurs zeigt der Cash Flow an, wie lange es dauert, den Kurs aus dem laufenden Zahlungsstrom des Unternehmens zu bezahlen.

L
Liquidität
Aus Börsensicht ermöglicht ein liquider Markt einen schnellen und wirkungsvollen Ein- und Ausstieg zum gegenwärtigen Marktkurs. Die Möglichkeit, Positionen schnell einzugehen und aufzulösen, ergibt sich aus der großen Anzahl von Marktteilnehmern mit der Bereitschaft, zu kaufen oder zu verkaufen. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht bedeutet Liquidität (auch Barreserve genannt) die Fähigkeit eines Unternehmens zur fristgerechten Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen.

Listing
Einführung/Notierung einer Aktie an einer Börse (siehe -> Börseneinführung, IPO).

M
M:access
M:access ist ein Marktsegment an der Börse München für mittelständische Unternehmen, das als segmentübergreifender, börsenregulierter Markt konzipiert ist.
Der Einstieg erfolgt per IPO, Listing oder Wechsel aus einem anderen Segment. Durch die Übernahme der von der Börse in diesem Segment vorgegebenen Folgepflichten sorgen die in M:access notierten Unternehmen ihren Anlegern gegenüber für ein erhöhtes Maß an Transparenz und Sicherheit.

Marktkapitalisierung
Die Marktkapitalisierung gibt den aktuellen Börsenwert eines Unternehmens an. Sie wird errechnet, indem der aktuelle Aktienkurs mit der Anzahl der ausgegebenen Aktien multipliziert wird.

Margin
Die Marge ist eine Sicherheitsleistung, die ein Aktionär bei Terminkontrakten hinterlegt, wenn der Kontrakt entgegen seiner Richtung läuft. Margin call: Wenn der Kontrakt sich zu Ungunsten des Anlegers entwickelt, wird er aufgefordert, die Sicherheitsleistung nachzuzahlen.

Market Maker
Als Market Maker werden Börsenmitglieder genannt, die an Börsen verbindliche Geld- und Briefkurse stellen. Meist sind Banken oder Makler in der Funktion der Market Maker, auch engl. 'specialist' genannt.

MAX ONE
MAX-ONE ist der Name des elektronischen Handelssystems der Börse München. Es unterstützt die Spezialisten bei der Kursfeststellung. 'MAX ONE' ist ein Referenzmarktprinzip, durch das der Kunde an der Börse München nach bestimmten Kriterien den besten verfügbaren Preis am Markt erhält.

MIB 30
Aktienindex der Mailänder Börse, der 30 der größten Aktiengesellschaften Italiens beinhaltet.

MSCI
Morgan Stanley Capital International, Finanzdienstleister der in Börsenkreisen auch aufgrund seiner Vielzahl von internationalen Indizes bekannt ist.

N
Namensaktie
Im Gegensatz zur Inhaberaktie auf den Namen einer bestimmten natürlichen oder juristischen Person lautende Aktie, deren Eigentümer im Aktienbuch der Gesellschaft eingetragen ist.

NASDAQ
National Association of Securities Dealers for Automated Quotation. Die NASDAQ wurde ursprünglich gegründet, um in den USA an jedem Ort für jede gehandelte Aktie an der Wall Street Kurse zu bekommen. Inzwischen ist die NASDAQ eine Handelsplattform für mehrere tausend amerikanische Unternehmen.

Nennbetrag
Der Nennbetrag gibt an, mit welchem Anteil eine Aktie am Grundkapital und damit am gesamten Vermögen einer AG beteiligt ist. Ein Aktionär wird durch die Dividende am unternehmerischen Erfolg der AG beteiligt. Der Nennbetrag betrug bislang 5 DM oder ein Vielfaches davon; mit Einführung des Euro ist der Mindestnennbetrag auf 1 Euro abgesenkt worden. Der Nennbetrag ist unabhängig von Börsenschwankungen und somit vom Kurswert zu unterscheiden (siehe auch -> Stückaktie).

NVDR
Der Wertpapierzusatz "NVDR" bei z.B thailändischen Aktien bedeutet übersetzt "non votice deposite receipt" = stimmrechtslose Aktien

In Thailand werden für ausländische Investoren die sog. "foreign" shares ausgegeben.

Ist die Anzahl bereits im Besitz diverser Anteilseigner, werden diese sog. "NVDR" ausgegeben.



NYSE
Ney York Stock Exchange - Eine der bedeutendsten Börsen der Welt in der Wall Street, weshalb sie meist auch nur kurz 'Wall Street' genannt wird. Die offizielle Abkürzung ist NYSE.

O
Option
Bedeutet allgemein das vertraglich eingeräumte Recht, einen Gegenstand unter bestimmten Bedingungen zeitlich befristet zu einem bestimmten Preis zu erwerben oder zu veräußern. Man unterscheidet nach Kauf- und Verkaufsoptionen. Optionen sind selbständig an der Börse handelbar.

Optionsrecht
Das Recht (nicht die Verpflichtung), Aktien bis zu einem bestimmten Zeitpunkt für einen vorher vereinbarten Betrag (-> Basispreis) zu kaufen oder zu verkaufen. Ist der Basispreis niedriger als der aktuelle Kurswert, hat die -> Option einen rechnerischen Wert.

Orderbuch
Im Orderbuch einer Börse werden alle Aufträge gespeichert und auf ihre Ausführbarkeit untersucht und gegebenenfalls durchgeführt.

OTC
Bedeutet 'over the counter', also quasi eine Order direkt 'über den Schaltertisch' gehandelt. Das OTC Bulletin Board ist eine weitere Handelsplattform in USA an der Aktiengesellschaften weitaus weniger strengen Bedingungen unterliegen, wie an der NYSE oder NASDAQ.

P
Parkett
Auf dem Parkett findet in Deutschland der Börsenhandel statt. ParkettBörsen in Deutschland gibt es in Berlin-Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart, wobei heutzutage nicht mehr an jeder Börse für die Market Maker Präsenzpflicht besteht, d.h. sie können in einem Büro sitzen und müssen nicht im Börsensaal die Preise stellen.

Performance
Wertentwicklung eines Wertpapiers. Die Performance ergibt sich aus Kursentwicklung, Dividendenzahlungen und Bezugsrechten bei Kapitalerhöhungen. Sie wird - bezogen auf einen bestimmten Zeitpunkt - in Prozent angegeben.

Primärmarkt
Bezeichnung für den Emissionsmarkt, d.h. die erstmalige Ausgabe von Wertpapieren und deren Verkauf an Anleger.

Prime Standard
Der Prime Standard zählt zu den EU-regulierten Segmenten und ist das Zulassungssegment für Unternehmen, die sich auch gegenüber internationalen Investoren positionieren wollen. Prime Standard Unternehmen müssen über das Maß des General Standard hinaus, der die gesetzlichen Mindestanforderungen des Amtlichen Marktes oder Geregelten Marktes stellt, hohe internationale Transparenzanforderungen erfüllen. Die Zulassung zum Prime Standard ist eine Voraussetzung für die Aufnahme in die Auswahlindizes DAX®, MDAX®, TecDAX® und SDAX®.

Q
Quartalsbericht
Unterjähriger Zwischenbericht über die Geschäfts- und Ergebnisentwicklung eines Unternehmens.

Quotes
Englischer Begriff, der auch in Deutschland mittlerweile ein gängiger, umgangssprachlicher Ausdruck für Geld- und Briefkurse, also die Handelsspanne, geworden ist.

R
REX-Performance-Index
Index, der die Entwicklung des deutschen Rentenmarktes widerspiegelt. Renten sind festverzinsliche Wertpapiere, z. B. Staatsanleihen, Pfandbriefe oder Industrieobligationen.

Random-Walk-Hypothese
Auf der Theorie des effizienten Markts beruhendes Erklärungsmodell der Kursentwicklung von Wertpapieren. Die Hypothese besagt, daß aus der Beobachtung und Interpretation von Kursverläufen der Vergangenheit keinerlei Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung gezogen werden können, denn in die jeweils letzte Kursfeststellung sind alle derzeit verfügbaren relevanten Informationen eingeflossen. Der jeweils letzte Kurs ist daher die bestmögliche Schätzung aller zukünftigen Kurse. Nach der Random-Walk-Hypothese ist folglich die technische Wertpapieranalyse ohne jegliche prognostische Relevanz. Strenggenommen sind nach dieser Hypothese allerdings auch mit den Mitteln der Fundamentalanalyse keine sinnvollen Prognosen über zukünftige Kursentwicklungen möglich.

Rating
Standardisierte Kennziffer zur Beurteilung und Einstufung der Bonität eines Unternehmens. Die dem Rating zugrundeliegenden Analysen werden durch darauf spezialisierte Unternehmen (z. B. Standard & Poor's, Moody's) durchgeführt.

Rendite
Die Rendite mißt die Verzinsung des eingesetzten Kapitals in %. Man unterscheidet zwischen a) Dividendenrendite = Verhältnis von Dividende + Steuerguthaben zum Kaufpreis der Aktie, b) Anlagerendite = Dividende + Steuerguthaben + Kursveränderungen + Bezugsrechte zum Kaufpreis der Aktie.

Rentenmarkt
Börsenmarkt für festverzinsliche Wertpapiere. Der Rentenmarkt ist gemessen an Umsatz, Anzahl notierter Wertpapiere und Neuemissionen von größerer Bedeutung als der -> Aktienmarkt (-> Wertpapiermarkt)

Repartierung
Entspricht dem Ausdruck Rationierung. Tritt nur dann ein, wenn sich mehr Käufer für ein Wertpapier finden, als die Emission vorgesehen hat. Die Stücke werden dann repartiert, das heißt zugeteilt. Am Aktienmarkt kann es ebenfalls zur Repartierung beziehungsweise Rationierung kommen, nämlich dann, wenn der angebotenen oder nachgefragten Aktie eine hohe Käufer- beziehungsweise Verkäuferzahl gegenübersteht. Die Kursnotiz wird dann mit dem Zusatz ratG (überhängende Nachfrage) beziehungsweise ratB (überhängendes Angebot) versehen.

S
S&P 100 / S&P500
Standard & Poors ist eine der umfangreichsten amerikanischen Indizes, der 100 oder 500 individuell gewichtete Börsenwerte beinhaltet und ständig berechnet wird.

Satzung
Gesellschaftsvertragliche Grundlage einer Aktiengesellschaft, aus der sich Firma und Sitz, Geschäftszweck, Höhe des Grundkapitals und weitere grundlegende Regelungen (z. B. zu -> Vorstand und -> Aufsichtsrat) ergeben.

SEC
U.S. Securities und Exchange Commission. ist die amerikanische Handelsbehörde, die über alle Börsenvorgänge informiert ist, Zulassungsanträge genehmigt, Börsen überprüft Informationen fördert und für effiziente Börsenmärkte sorgt und somit den Anleger schützt. Entstanden 1934 nach den Krisen des Börsencrashs 1929 und als Behörde zur Überprüfung der neuen Gesetze des amerikanischen Kongresses für Aktien (1933) und Börsen (1934) . Franklin Delano Roosevelt bestellte Joseph P. Kennedy (Vater von John F. Kennedy) als ersten Leiter der Behörde.

Shareholder-Value
Shareholder Value ist eine Managementphilosophie, die sich die langfristige Steigerung des Aktienwertes zum Ziel gesetzt hat. Dabei gehen die Unternehmensverantwortlichen davon aus, dass den Kapitalgebern, also den Aktionären, ein Recht auf Wertzuwachs zusteht.

Skontro
In einem Skontro vermerkt ein Kursmakler die festgestellten Kurse. Es werden dort alle Kauf- und Verkaufsaufträge eines Tages sowie die ermittelten Kurse eingetragen.

SMI
Swiss Market Index. Börsenindex der Schweiz bestehend aus 27 gewichteten Aktien.

Specialist
Siehe Market Maker

Sperrfrist
Zeitraum, in dem ein Wertpapier (Aktie) nicht veräußert werden darf.

Split, Stock Split
-> Aktiensplit

Stammaktie
Stammaktien verbriefen dem Anteilseigner die vom Aktiengesetz vorgesehenen Aktionärsrechte, insbesondere das Stimmrecht auf der Hauptversammlung. Gegensatz: Vorzugsaktie.

Standardwerte
Gebräuchliche Bezeichnung für Aktien großer, wachstums- und gewinnstarker Unternehmen mit hoher Marktkapitalisierung. (-> Blue Chips).

Stimmrecht
Recht des -> Aktionärs, an der Beschlußfassung in der -> Hauptversammlung mitzuwirken (in der Regel pro -> Aktie eine Stimme). Jeder Aktionär kann sein Stimmrecht mittels Vollmacht auf seine Depotbank oder einen anderen HV-Teilnehmer übertragen.

STOXX
STOXX und EUROSTOXX sind Warenzeichen von Dow Jones. Die US-Firma rechnet damit verschiedene Indizes in der die 50 größten europäischen Unternehmen, allg. (STOXX) zusammengefasst sind, um einen Gesamtüberblick über den Europäischen Markt zu haben. EUROSTOXX beinhaltet die 50 größten Unternehmen, die zur Euro-Zone gehören.

Streubesitz
Der Streubesitz ist der prozentuale Anteil an einem Unternehmen, der frei an der Börse handelbar ist.

Stückaktie
Im Gegensatz zur Aktie mit -> Nennbetrag verbrieft die Stückaktie keinen feststehenden Betrag (z. B. 1 EUR Aktie), sondern einen bestimmten in der Satzung festgelegten Anteil am Kapital der Gesellschaft (z.B. 1/20.000.000). Die Stückaktie wurde in Deutschland erst 1998 zugelassen.

SWX
Swiss Exchange, die Schweizerische Börse, Zürich.

T
Trader
Trader: Angloamerikanische Bezeichnung für einen Wertpapierhändler, der (im Gegensatz zu einem -> Broker) auf eigene Rechnung Börsengeschäfte durchführt.

V
Vinkulierte Namensaktie
Sonderform der Namensaktie. Nach § 68 Abs. 2 Aktiengesetz ist für die Übertragung vinkulierter Namensaktien außer den bei gewöhnlichen Namensaktien vorgesehenen Bedingungen auch die Zustimmung der Aktiengesellschaft erforderlich.

Volatilität
Schwankungsbreite von Kursen. Bei starken Kursausschlägen hat eine -> Aktie eine hohe Volatilität. Für den Anleger bedeutet das die Chance auf schnelle und hohe Kursgewinne, aber auch das Risiko ebenso schneller Verluste.

Vorstand
Eigenverantwortliches Geschäftsführungs- und Vertretungsorgan (Unternehmensleitung) der Aktiengesellschaft. Neben Geschäftsführung und Berichterstattung gehören die gerichtliche und außergerichtliche Vertretung der AG zu den wichtigsten Pflichten des Vorstands. Der Vorstand wird vom -> Aufsichtsrat der AG bestellt und abberufen.

Vorzugsaktie
Vorzugsaktien haben im Gegensatz zu -> Stammaktien in der Regel kein -> Stimmrecht, gewähren ihrem Besitzer dafür aber andere Vorteile, wie z. B. eine Vorzugsdividende oder die Nachzahlung ausgefallener -> Dividenden.

W
Wachstumsaktie
Börsenbegriff für Aktien einer Branche (oder eines Unternehmens), deren fundamentale Aussichten auf längere Sicht als überdurchschnittlich gut eingeschätzt werden.

Wertpapier
Urkunden, in denen ein privates Recht in der Weise verbrieft ist, daß zur Geltendmachung des Rechtes zumindest der Besitz der Urkunde erforderlich ist. Wertpapiere sind z. B.: Banknoten, Schecks, Wechsel, Aktien, Anleihen, Hypothekenbriefe, etc. Die Übertragung der Rechte erfordert die Vorlage oder Übergabe des Wertpapiers. Im engeren Sinne versteht man unter Wertpapieren Effekten. Dazu zählen: Schuldverschreibungen, Aktien, Investmentzertifikate, etc.

Wertpapierkenn-Nummer/WKN
In Deutschland notierte oder emittierte Aktien, Anleihen, Investmentzertifikate und Optionsscheine sind durch eine sechsstellige Wertpapierkennummer (WKN) eindeutig identifizierbar.

X
Xetra
Elektronisches Handelssystem der Deutschen Börse AG, das 1997 aus dem davor benützten IBIS-System entstand.

Z
Zeichnungsfrist
Zeitraum, in dem Wertpapiere zu den Ausgabebedingungen am Primärmarkt erworben werden können.

A
Allgemeine Geschäftsrisiken
Risiken, die aufgrund geänderter Rahmenbedingungen wie Marktumfeld, Kundenverhalten und technischem Fortschritt entstehen. Diese Veränderungen können unsere Ertragslage beeinträchtigen, wenn wir uns nicht sofort auf die veränderten Bedingungen einstellen.
Alpha
Anlagerendite, die den Referenzmaßstab übersteigt.
Alternative A (Alt-A)
Begriff, unter dem im Zusammenhang mit dem US-amerikanischen Hypothekenmarkt Kredite an Kreditnehmer mit einer Bonität besser als subprime, aber schlechter als prime verstanden werden.
Alternative Anlagen/Investments
Direkte Investitionen in Private Equity, Wagniskapital, Mezzanine-Kapital, Immobilienanlagen und Anlagen in Leveraged-Buy-out-Fonds, Wagniskapitalfonds sowie Hedgefonds.
American Depositary Receipts (ADRs)
Von US-Banken ausgestellte handelbare Hinterlegungsscheine, die nicht US-amerikanische Aktien repräsentieren. ADRs dienen zur Erleichterung, Verbilligung und Beschleunigung des Handels an amerikanischen Börsen.
Anlagebuch
Risikotragende Positionen, die nicht dem Handelsbuch zugeordnet werden.
Asset Finance & Leasing
Kompetenzzentrum, das hauptsächlich maßgeschneiderte und innovative Finanzierungslösungen für langlebige und hochwertige Wirtschaftsgüter strukturiert.
Asset-backed Securities (ABS)
Besondere Form verbriefter Zahlungsansprüche in Form von handelbaren Wertpapieren. Die entsprechenden Wertpapiere sind durch Restrukturierung bestimmter Finanzaktiva entstanden (Securitization).
Aufsichtsrechtliche Risikoposition
Die aufsichtsrechtliche Risikoposition nach Basel II setzt sich zusammen aus den Adressenausfallrisiken, den Marktrisiken und den operationellen Risiken. Diese Risikokomponenten werden auf der Basis von Standard- oder fortgeschrittenen Methoden errechnet. Das Marktrisiko entspricht dem 12,5-Fachen des Value-at-Risk (99 % Konfidenzniveau, zehn Tage Haltedauer), das wir auf Basis unserer aufsichtsrechtlich anerkannten internen Risikomodelle berechnen und mit einem institutsspezifischen Multiplikator hochskalieren.
Aufwand-Ertrag-Relation
Grundsätzlich: Kennzahl zur Kosteneffizienz eines Unternehmens, die das Verhältnis der betrieblichen Aufwendungen zu den betrieblichen Erträgen abbildet.
B
Backtesting
Verfahren zur Überprüfung der Vorhersagekraft des Value-at-Risk-Konzepts. Hierbei werden auf täglicher Basis hypothetisch erzielte Gewinne und Verluste mit den durch das Value-at-Risk-Modell prognostizierten Werten verglichen.
Basel II
Die neuen Eigenkapitalvorschriften des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht, die insbesondere die Ermittlung der aufsichtsrechtlichen Risikoposition nach Basel I ersetzt haben.
BIZ
Bank für Internationalen Zahlungsausgleich mit Sitz in Basel.
Bookbuilding
Emissionsverfahren, das die Nachfrage einzelner Investoren mit den speziellen Finanzierungsinteressen eines Emittenten bezüglich des Emissionspreises abstimmt.
Broker/Brokerage
Broker nehmen Wertpapieraufträge von Banken und privaten Investoren an und führen sie im Auftrag des Kunden aus. Für seine Tätigkeit (Brokerage) erhält der Broker üblicherweise eine Provision.
Buy-out
Kauf (vollständig oder teilweise) eines Unternehmens beziehungsweise bestimmter Unternehmensaktivitäten.
C
Cash Management
Beinhaltet die Verwaltung von liquiden Mitteln in Dollar, Euro und sonstigen Währungen für Unternehmen und Finanzinstitute zur Optimierung von Finanztransaktionen.
Clearing
Die Übermittlung, Abstimmung und in bestimmten Fällen die Bestätigung von Zahlungsaufträgen.
Coaching
Personalisierte maßgeschneiderte Entwicklungsmaßnahme mit dem Ziel, Fähigkeiten des Mitarbeiters (zum Beispiel Führungskompetenz, Kommunikationsverhalten) in der Regel durch einen Coach zu verbessern.
Collateralized Debt Obligations (CDOs)
Asset-backed Securities, die mit Krediten oder Schuldverschreibungen besichert wurden.
Commercial Mortgage-backed Securities (CMBS)
Mortgage-backed Securities (MBS), die Kredite für gewerbliche Immobilien verbriefen.
Commitment
Die Identifikation mit dem Unternehmen, seinen Zielen und Werten sowie die Bereitschaft zur Leistung und die Neigung, bei diesem Unternehmen zu bleiben.
Compliance
Gesamtheit an Maßnahmen, um die Einhaltung einschlägiger Gesetze, Vorschriften und interner Regelungen sicherzustellen wie auch gerichtliche beziehungsweise aufsichtsrechtliche Sanktionen sowie finanzielle oder Reputationsschäden zu verhindern.
Corporate Finance
Sammelbezeichnung für kapitalmarktnahe innovative Finanzierungsdienstleistungen mit speziellem Beratungsbedarf im Firmenkundengeschäft.
Credit Default Swap
Eine Vereinbarung zwischen zwei Parteien, gemäß der eine Partei einen festen Coupon über eine spezifizierte Periode zahlt. Die andere Partei nimmt so lange keine Zahlung vor, bis ein spezifiziertes Ereignis wie zum Beispiel ein Ausfall eintritt. Zu diesem Zeitpunkt wird dann eine Zahlung getätigt und der Credit Default Swap ist beendet.
Credit Linked Note
Wertpapiere, die ein Kreditderivat, meist einen Credit Default Swap, enthalten.
Credit Trading
Handel mit Kredit- oder kreditnahen Produkten.
Custody
Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren sowie zusätzliche Dienste im Wertpapierbereich.
D
Debt Products
Handelbare Instrumente, die eine Verbindlichkeit oder einen Anspruch bezüglich eines Vermögenswerts eines oder mehrerer Unternehmen im privaten beziehungsweise öffentlichen Sektor darstellen. Der Begriff beschreibt auch ein umfassenderes Angebot an Finanzinstrumenten einschließlich Devisen- und Warengeschäften.
Derivate
Finanzinstrumente, deren Bewertung sich überwiegend vom Preis, von den Preisschwankungen und den Preiserwartungen der zugrunde liegenden Basisinstrumente (beispielsweise Aktien, Anleihen, Devisen, Indizes) ableitet. Zu den Derivaten zählen insbesondere Swaps, Optionen und Futures.
Direkt eingetragene institutionelle Aktientransaktion
Zwischen einem Emittenten und einem/mehreren institutionellen Anlegern direkt verhandelter Verkauf von Wertpapieren auf der Grundlage einer Registrierung (Shelf Registration Statement) bei der SEC.
DJSI
Dow-Jones-Sustainability-Indizes sind eine Indexfamilie, welche die ökologische und soziale Leistung von Unternehmen abbildet. Seit Bestehen der Indizes ist die Deutsche Bank im DJSI World und DJSI STOXX gelistet. www.sustainability-index.com
Durchschnittliches Active Equity
Wir berechnen das Active Equity, um einen Vergleich mit unseren Konkurrenten zu vereinfachen. Dieses fließt in die Berechnung verschiedenster Kennziffern ein. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um eine Messgröße nach IFRS. Bei einem Vergleich unserer Kennzahlen, die auf dem Active Equity basieren, mit denen anderer Unternehmen sollten stets auch Abweichungen bei der Berechnung dieser Kennzahlen berücksichtigt werden. Die Positionen, um die wir unser durchschnittliches den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbares Eigenkapital bereinigen, sind die durchschnittlichen unrealisierten Gewinne aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten und die durchschnittlichen Fair-Value-Anpassungen von Cash Flow Hedges (beide Bestandteile nach darauf entfallenden Steuern). Gleiches gilt für die durchschnittliche Dividendenzahlung, für die jedes Quartal eine Abgrenzung vorgenommen und die nach Zustimmung der Hauptversammlung einmal jährlich ausgezahlt wird.
E
Eigenkapital gemäß Basel II
Bankaufsichtsrechtlich anerkanntes Eigenkapital in Übereinstimmung mit der neuen Baseler Eigenkapitalvereinbarung von 2004 für Kreditinstitute. Das Eigenkapital gemäß Basel II setzt sich zusammen aus:
–Tier-1-Kapital: vor allem Grundkapital, Rücklagen und bestimmte hybride Kapitalinstrumente,
–Tier-2-Kapital: insbesondere Genussrechtskapital, kumulative Vorzugsaktien, langfristige nachrangige Verbindlichkeiten und nicht realisierte Gewinne aus notierten Wertpapieren,
–Tier-3-Kapital: im Wesentlichen kurzfristige nachrangige Verbindlichkeiten und überschüssiges Tier-2-Kapital.
Tier-2-Kapital kann nur bis zur Höhe des Tier-1-Kapitals angerechnet werden, wobei noch zusätzlich die Anrechenbarkeit der langfristigen nachrangigen Verbindlichkeiten im Tier-2-Kapital auf 50 % des Tier-1-Kapitals beschränkt ist.
Eigenkapitalrendite vor Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity)
Prozentualer Anteil des den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbaren Ergebnisses vor Steueraufwand (annualisiert), das sich errechnet aus dem Ergebnis vor Steuern abzüglich von Minderheitsanteilen, am durchschnittlichen Active Equity.
Emerging Markets
Aufstrebende Märkte von Schwellenländern, primär Finanzmärkte.
Equity Capital Markets (ECM)
In erster Linie Aktivitäten rund um den Börsengang eines Unternehmens beziehungsweise um die Ausgabe neuer Aktien. Ebenso fallen Privatisierungen von staatseigenen Betrieben darunter.
Equity Methode
Bewertungsmethode für Beteiligungen an Unternehmen, auf die ein maßgeblicher Einfluss ausgeübt werden kann. Anteilige Jahresüberschüsse/(-fehlbeträge) des Beteiligungsunternehmens erhöhen (vermindern) den Beteiligungsbuchwert und gehen in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung ein. Ausschüttungen/Dividenden vermindern den Beteiligungsbuchwert, ohne die Gewinn-und-Verlust-Rechnung zu berühren.
Ergebnis je Aktie
Nach IFRS ermittelte Kennziffer, die den Gewinn, der den Aktionären der Gesellschaft zurechenbar ist, der durchschnittlichen Zahl an ausstehenden Stammaktien gegenüberstellt. Neben der Kennziffer Ergebnis je Aktie ist zusätzlich ein verwässertes Ergebnis je Aktie auszuweisen, wenn sich aus der angenommenen Wandlung und Ausübung ausstehender Aktienoptionen, noch nicht unverfallbarer zugeteilter Aktienrechte und wandelbarer Schuldtitel und bestimmter Terminkontrakte die Zahl der Aktien erhöhen kann.
Erwarteter Verlust
Maßeinheit für den Ausfallverlust unseres Kreditportfolios, der innerhalb eines Jahres auf der Grundlage historischer Verlustdaten zu erwarten ist.
Euro Commercial Paper Program
Instrument zur flexiblen Begebung unbesicherter Schuldtitel mit kurzen Laufzeiten. In einem Programm können mehrere Anleiheemissionen innerhalb einer gegebenen Zeit erfolgen.
Event-Risk-Szenarien
Szenarien, die erhebliche Ereignisse wie beispielsweise große Bewegungen in Zinsen oder Wechselkursen darstellen.
Exposure
Geldbetrag, welcher der Bank bei Eintritt eines Verlusts aus einem eingegangenen Risiko, beispielsweise beim Ausfall eines Kreditnehmers oder Vertragspartners, verloren gehen kann.
F
Fair Value
Betrag, zu dem Aktiva beziehungsweise Passiva zwischen sachkundigen, vertragswilligen und voneinander unabhängigen Geschäftspartnern getauscht würden.
Family Office
Für Familien mit sehr großen und komplexen Vermögen konzipierte Finanzdienstleistung, die auf der Grundlage absoluter Unabhängigkeit durch eine optimale Steuerung und umfassende Koordination der einzelnen Vermögensbestandteile die Kundeninteressen wahrnimmt.
Financial Supply Chain Management
Optimierung der Finanzströme entlang der Lieferkette eines Unternehmens.
Futures
Hinsichtlich Menge, Qualität und Liefertermin standardisierte Terminkontrakte, bei welchen zu einem bestimmten zukünftigen Zeitpunkt ein dem Geld- und Kapital-, Edelmetall- oder Devisenmarkt zugehöriges Handelsobjekt zum festgesetzten Kurs zu liefern beziehungsweise abzunehmen ist. Häufig ist bei derartigen Kontrakten (beispielsweise Terminkontrakten auf der Basis von Aktienindizes) zur Erfüllung der bestehenden Verpflichtung anstelle einer Wertpapierlieferung oder -abnahme eine Ausgleichszahlung zu leisten.
G
Goodwill
Der Betrag, den ein Käufer bei Übernahme eines Unternehmens unter Berücksichtigung zukünftiger Ertragserwartungen über den Fair Value der einzeln identifizierbaren Vermögensgegenstände und Schulden hinaus zahlt.
H
Handelsbuch
Bankaufsichtsrechtlicher Begriff für Positionen in Finanzinstrumenten, Anteilen und handelbaren Forderungen, die von einem Kreditinstitut zum Zweck des kurzfristigen Wiederverkaufs unter Ausnutzung von Preis- und Zinsschwankungen gehalten werden. Darunter fallen auch eng mit Handelsbuchpositionen verbundene Geschäfte (zum Beispiel zur Absicherung). Nicht zum Handelsbuch zugehörige risikotragende Positionen werden dem Anlagebuch zugeordnet.
Hedge Accounting
Bilanzielle Abbildung von Sicherungszusammenhängen, die an bestimmte Voraussetzungen geknüpft sind.
Hedgefonds
Fonds, der normalerweise von Institutionen und vermögenden Privatpersonen gezeichnet wird. Er setzt Strategien ein, die für Investmentfonds nicht erlaubt sind. Beispiele sind Leerverkäufe, hohe Fremdverschuldung und Derivate. Hedgefondsrenditen sind meist nicht mit den Renditen traditioneller Anlagewerte korreliert.
Hybride Kapitalinstrumente (Trust Preferred Securities)
Kapitalinstrumente, die sich durch gewinnabhängige Zinszahlungen auszeichnen. Soweit im Verlustfall ausgefallene Zinszahlungen nicht nachgeholt werden (nicht kumulative Trust Preferred Securities) und die Papiere kein festgelegtes Fälligkeitsdatum besitzen beziehungsweise durch die Gläubiger nicht kündbar sind, gehören sie aufsichtsrechtlich zum Tier-1-Kapital. Andernfalls sind sie dem Tier-2-Kapital zuzurechnen (zum Beispiel kumulative Trust Preferred Securities).
I
IFRS (International Financial Reporting Standards)/ vormals IAS (International Accounting Standards)
Rechnungslegungsstandards des International Accounting Standards Board, die eine weltweit transparente und vergleichbare Bilanzierung und Publizität sicherstellen sollen. Maßgeblicher Zweck ist die Bereitstellung entscheidungsrelevanter Informationen, insbesondere für Investoren.
Investment Banking
Sammelbegriff für kapitalmarktorientierte Geschäfte. Hierunter fallen insbesondere Emission und Handel von Wertpapieren und ihren Derivaten, Zins- und Währungsmanagement, Corporate Finance, Beratung bei Übernahmen und Fusionen, strukturierte Finanzierungen und Private Equity.
Investor Relations
Bezeichnet die systematische und kontinuierliche zweiseitige Kommunikation zwischen Unternehmen und aktuellen wie potenziellen Eigenkapital- beziehungsweise Fremdkapitalgebern. Informationen betreffen vor allem wichtige Unternehmensereignisse, finanzielle Ergebnisseund die Geschäftsstrategie sowie die Erwartungen des Kapitalmarkts an das Management. Ein wesentliches Ziel der Investor-Relations-Aktivitätenist die angemessene Bewertung der Aktie.
K
Kapitaladäquanzquote
Kennziffer für Kreditinstitute, die das in Prozent ausgedrückte Verhältnis von aufsichtsrechtlichem Eigenkapital zu aufsichtsrechtlicher Risikoposition angibt. Die einzuhaltende Mindestkennziffer für die Eigenkapitalquote beträgt 8 %.
Kapitalflussrechnung
Ermittlung und Darstellung des Zahlungsmittelflusses, den ein Unternehmen in einem Geschäftsjahr aus laufender Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit erwirtschaftet oder verbraucht hat, sowie zusätzliche Abstimmung des Zahlungsmittelbestands (Barreserve) zu Beginn mit dem Betrag am Ende des Geschäftsjahres.
Konfidenzniveau
Im Rahmen des Value-at-Risk-Konzepts ist es die Wahrscheinlichkeit, mit der ein potenzieller Verlust innerhalb des Intervalls liegt, welches durch den Value-at-Risk angegeben wird.
Korrelation
Wechselbeziehung zwischen mindestens zwei Variablen (zum Beispiel Vermögenswerten), die positiv (gleichläufig) oder negativ (gegenläufig) sein kann, aber keine Aussage zum Kausalzusammenhang (Ursache – Wirkung) macht. Wichtige Größe bei der Vermögensstrukturierung, um Risiken zu streuen beziehungsweise abzusichern.
Kreditderivate
Finanzinstrumente, mittels derer das mit Darlehen, Anleihen oder anderen Risikoaktiva beziehungsweise Marktrisikopositionen verbundene Kreditrisiko auf als sogenannte Sicherungsgeber auftretende Parteien übertragen wird. Dabei werden die ursprünglichen Kreditbeziehungen der Sicherungsnehmer (die Parteien, welche die Kreditrisiken abgeben) weder verändert noch neu begründet.
Kreditrisiko
Risiko, dass Kunden ihren vertraglich vereinbarten Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Das Kreditrisiko umfasst Ausfall-, Länder- (Länderrisiko) und Abwicklungsrisiken.
L
Länderrisiko
Das Risiko, dass in einem beliebigen Land ein Verlust aufgrund politischer und sozialer Unruhen, Verstaatlichungen und Enteignungen, staatlicher Nichtanerkennung von Auslandsschulden, durch Devisenkontrollen oder eine Abwertung der Landeswährung entsteht.
Latente Steuern
Zukünftig zu zahlende oder zu erstattende Ertragsteuern, die aus unterschiedlichen Wertansätzen zwischen Steuer- und Handelsbilanz resultieren, oder der Wert nicht genutzter steuerlicher Verlustvorträge oder anderer steuerlicher Anrechnungsguthaben. Sie stellen zum Zeitpunkt der Bilanzierung noch keine tatsächlichen Forderungen oder Verbindlichkeiten gegenüber den Finanzämtern dar.
Leverage Ratio
Verhältnis des den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbaren Eigenkapitals zur Summe der Aktiva.
Leveraged Buy-out
Fremdfinanzierter Kauf (vollständig oder teilweise) eines Unternehmens beziehungsweise bestimmter Unternehmensaktivitäten. Zins- und Tilgungszahlungen werden aus dem zukünftigen Ertrag des übernommenen Unternehmens finanziert.
Leveraged-Finance-Aktivitäten
Finanzierung eines Unternehmenskaufs mittels hoher Fremdkapitalaufnahme (Leverage).
Liquiditätsrisiko
Bezeichnet die Gefährdung unserer Gewinne und unseres Kapitals bei einer potenziellen Unfähigkeit der Bank, ihre Verpflichtungen zeitgerecht zu erfüllen, ohne dabei unannehmbar hohe Verluste einzugehen.
M
Management Buy-out
Übernahme aller umlaufenden Aktien durch das im Unternehmen tätige Management, welches die Börsennotierung beendet.
Mark-to-market-Bewertung
Bewertung zu aktuellen Marktpreisen. Gilt zum Beispiel für Handelsaktivitäten.
Marktrisiko
Resultiert aus der Unsicherheit über Veränderungen von Marktpreisen und -kursen (inklusive Zinsen, Aktienkursen, Wechselkursen und Rohwarenpreisen) sowie den zwischen ihnen bestehenden Korrelationen und ihren Volatilitätsniveaus.
Merger & Acquisitions (M&A)
Fusionen und Übernahmen von Unternehmen.
Mezzanine
Flexible Mischform zwischen Eigen- und Fremdkapital. Hier: langfristiges nachrangiges Finanzierungsinstrument zur Wachstumsfinanzierung, das gleichzeitig die wirtschaftliche Eigenkapitalbasis stärkt.
Monoline-Versicherer
Versicherer, die Kreditversicherungen für Emittenten von Schuldverschreibungen und andere Marktteilnehmer anbieten.
Monte Carlo-Simulation
Modell, das den Gewinn oder Verlust aus einer Transaktion für eine große Zahl (beispielsweise 10.000) von unterschiedlichen Marktszenarien berechnet.
Mortgage-backed Securities (MBS)
Asset-backed Securities, die Hypothekenkredite verbriefen. Unterkategorien sind Residential Mortgage-backed Securities (RMBS) und Commercial Mortgage-backed Securities (CMBS).
N
Namensaktien
Aktien, die auf den Namen einer bestimmten Person lauten. Diese Person wird entsprechend den aktienrechtlichen Vorgaben mit einigen persönlichen Angaben sowie ihrer Aktienanzahl in das Aktienregister der Gesellschaft eingetragen. Nur wer im Aktienregister eingetragen ist, gilt gegenüber der Gesellschaft als Aktionär und kann beispielsweise Rechte in der Hauptversammlung ausüben.
Nettingvereinbarungen
Verträge, wonach gegenseitige Forderungen zwischen zwei Parteien unter bestimmten Voraussetzungen miteinander verrechnet werden können – beispielsweise im Insolvenzfall. Die Einbeziehung einer rechtsverbindlichen Nettingvereinbarung führt zu einer Reduzierung des Ausfallrisikos von einem Brutto- auf einen Nettobetrag.
Nettovermögen je ausstehende Stammaktie
Nettovermögen je ausstehende Stammaktie (basic) ergibt sich durch Division des den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbaren Eigenkapitals durch die Anzahl der ausstehenden Stammaktien (basic, beide zum Bilanzstichtag).
O
Ökonomisches Kapital
Messgröße, anhand derer mit einem hohen Maß an Sicherheit das Eigenkapital ermittelt werden kann, das zu einem beliebigen Zeitpunkt benötigt wird, um unerwartete Verluste aus dem aktuellen Engagement aufzufangen. Es ist streng vom bilanziellen Eigenkapital zu unterscheiden.
Operationelles Risiko
Risiko des Verlusts im Zusammenhang mit Mitarbeitern, vertraglichen Spezifikationen und deren Dokumentation, Technologie, Versagen oder Zusammenbruch der Infrastruktur, Projekten, externen Einflüssen und Kundenbeziehungen. Diese Definition schließt unter anderem rechtliche und aufsichtsrechtliche Risiken ein.
Option
Recht, den zugrunde liegenden Optionsgegenstand (beispielsweise Wertpapiere oder Devisen) von einem Vertragspartner (Stillhalter) zu einem vorweg fest vereinbarten Preis zu einem bestimmten Zeitpunkt beziehungsweise in einem bestimmten Zeitraum zu kaufen (Kaufoption/Call) oder an diesen zu verkaufen (Verkaufsoption/Put).
OTC-Derivate
Finanzinstrumente (Derivate), die nicht standardisiert sind und nicht an einer Börse, sondern direkt zwischen den Marktteilnehmern (Over-the-Counter) gehandelt werden.
P
Personalaufwandsquote
Prozentualer Anteil des Personalaufwands an den Erträgen insgesamt, die als Zinsüberschuss vor Risikovorsorge im Kreditgeschäft plus zinsunabhängige Erträge definiert sind.
Portfolio (Portefeuille)
Allgemein: Teil oder Gesamtheit einer oder aller Klassen von Vermögenswerten (zum Beispiel Wertpapiere, Kredite, Beteiligungen oder Immobilien). Die Portfoliobildung dient primär der Risikostreuung. Hier: Zusammenfassung ähnlicher Geschäfte, insbesondere von Wertpapieren und/oder Derivaten, unter Preisrisikoaspekten.
Portfolio Management
Steuerung und Verwaltung eines Wertpapierportfolios für Kunden. Kann die ständige Überwachung des Portfolios und nach Absprache mit dem Kunden auch Käufe und Verkäufe einschließen.
Prime
Begriff, unter dem im Zusammenhang mit dem US-amerikanischen Hypothekenmarkt Kredite an Kreditnehmer mit hoher Bonität verstanden werden.
Prime Brokerage
Eine Dienstleistung, die Clearing, Abwicklung von Handelsgeschäften, Custody, Aufstellung von Abschlüssen und Finanzierung für institutionelle Anleger beinhaltet.
Prime Services/Brokerage
Ein spezielles Dienstleistungsangebot vor allem für Hedgefonds, das in erster Linie aus Clearing, Abwicklung von Handelsgeschäften, Custody, Aufstellung von Abschlüssen und Finanzierung besteht.
Private Banking
Geschäft mit anlageorientierten vermögenden Kunden.
Private Equity
Kapitalbeteiligung an nicht börsennotierten Unternehmen, zum Beispiel Wagniskapital und Buy-out-Fonds.
Projected Unit Credit Method
Anwartschaftsbarwertverfahren für die Bewertung von Pensionszusagen; es handelt sich um ein Kapitalansammlungsverfahren nach IAS 19, nach dem die Verpflichtung mit dem versicherungsmathematischen Barwert des am Abschlussstichtag erworbenen Versorgungsanspruchs anzusetzen ist. Charakteristisch ist, dass bei dynamischen Pensionszusagen Trendannahmen (zum Beispiel hinsichtlich zu erwartender Gehaltssteigerungen) zu berücksichtigen sind. Der Zinsfuß zur Diskontierung orientiert sich an Zinssätzen für Schuldverschreibungen, die von Unternehmen mit hoher Bonität begeben werden.
Q
Quantitative Anlagen
Portfolios von Aktien- und Rentenwerten sowie von Hedgefonds. Das Management erfolgt systematisch und regelgesteuert, wobei hauptsächlich fundamentale Anlagekriterien angewandt werden. Die Auswahl beruht auf der Verarbeitung großer Datenmengen, für die quantitative Methoden und Techniken zum Einsatz kommen.
R
Rating
Extern: standardisierte Beurteilung der Bonität des Emittenten und seiner Schuldtitel durch spezialisierte Agenturen.
Intern: detaillierte Risikoeinschätzung jedes Exposure eines Schuldners.
Repogeschäft (Repurchase Agreement)
Rückkaufvereinbarung bei Wertpapiergeschäften (echte Pensionsgeschäfte, deren Gegenstand weiterhin dem Pensionsgeber zuzurechnen ist). Aus Sicht des Pensionsnehmers wird von einem Reverse-Repo-Geschäft gesprochen.
Residential Mortgage-backed Securities (RMBS)
Mortgage-backed Securities (MBS), die Wohnungsbaukredite verbriefen.
Return on Equity (RoE)/Eigenkapitalrendite
Grundsätzlich: Kennziffer zur Ertragslage eines Unternehmens, die das Ergebnis (Jahresüberschuss) im Verhältnis zum eingesetzten Eigenkapital darstellt. Hier: Ergebnis in Prozent des im Jahresdurchschnitt eingesetzten Eigenkapitals.
S
Sachaufwandsquote
Prozentualer Anteil des zinsunabhängigen Sachaufwands, der sich aus den zinsunabhängigen Aufwendungen abzüglich Personalaufwand zusammensetzt, an den Erträgen insgesamt, die als Zinsüberschuss vor Risikovorsorge im Kreditgeschäft plus zinsunabhängige Erträge definiert sind.
Sale and Leaseback
Transaktion, bei der eine Partei zum Beispiel eine Immobilie an eine andere Partei verkauft und anschließend zur weiteren Nutzung zurückmietet beziehungsweise least.
Sarbanes-Oxley Act (SOX)
US-Kapitalmarktgesetz aus dem Jahr 2002, das als Reaktion auf eine Anzahl von Bilanzskandalen die Corporate Governance stärken und damit das Vertrauen der Investoren in den Kapitalmarkt zurückgewinnen soll. Die neuen und erweiterten Regelungen gelten für alle an einer US-Börse gelisteten Unternehmen und reichen von zusätzlichen Vorstandsaufgaben bis zu strafrechtlichen Bestimmungen.
Schariakonform
Im Einklang mit der islamischen Gesetzgebung.
Securitization (Verbriefung)
Grundsätzlich: Verkörperung von Rechten in Wertpapieren (beispielsweise Aktien und Schuldverschreibungen).
Segmentberichterstattung
Offenlegung von Vermögens- und Ergebnisinformationen eines Unternehmens, untergliedert nach Tätigkeitsbereichen (Unternehmensbereichen) und geografischen Merkmalen (Regionen).
Shareholder Value
Managementkonzept, das dauerhafte Wertsteigerungen des Unternehmens in den Mittelpunkt strategischer und operativer Entscheidungen stellt. Kerngedanke ist, dass nur Renditen, die über den Eigenkapitalkosten liegen, Wert für die Aktionäre schaffen.
SPAC (Special Purpose Acquisition Company)
Börsennotierte Gesellschaft, die Kapital beschafft, um ein bestehendes Unternehmen zu übernehmen.
Subprime
Begriff, unter dem im Zusammenhang mit dem US-amerikanischen Hypothekenmarkt Kredite an Kreditnehmer mit geringer Bonität verstanden werden.
T
Trade Finance
Umfasst alle Dienstleistungen in den Bereichen Trade Finance Services sowie Trade and Risk Services. Der Geschäftsbereich betreut das Exportfinanzierungs- und Risikoabsicherungsgeschäft mit Finanzinstituten und Firmenkunden. Dazu gehören multinationale Unternehmen, etablierte und aufstrebende Unternehmen sowie Unternehmen des öffentlichen Sektors.
S
Swaps
Grundsätzlich: Austausch von Zahlungsströmen. Zinsswaps: Tausch von Zinszahlungsströmen gleicher Währung mit unterschiedlichen Konditionen (beispielsweise fest/variabel). Währungsswaps: Tausch von Zinszahlungsströmen und Kapitalbeträgen in unterschiedlichen Währungen.
Sustainability (Nachhaltigkeit)
Bezeichnet das Zusammenspiel von Ökonomie, Ökologie und gesellschaftlicher Verantwortung mit dem Ziel, die Lebensgrundlagen der Menschheit nachhaltig und zukunftsfähig weiterzuentwickeln.
T
Trust & Securities Services
Breite Palette von administrativen Dienstleistungen für Wertpapiere. Dazu gehören zum Beispiel Wertpapierverwaltung und -verwahrung (Custody), Treuhandverwaltung von Wertpapieren, Emissions- und Zahlstellendienste, Depotbankfunktion für American Depositary Receipts (ADRs).
U
US GAAP (United States Generally Accepted Accounting Principles)
Rechnungslegungsstandards der USA, die in engerem Sinne durch Verlautbarungen des Financial Accounting Standards Board (FASB) sowie des American Institute of Certified Public Accountants (AICPA) gebildet werden. Darüber hinaus sind insbesondere für börsennotierte Unternehmen die von der Wertpapieraufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) entwickelten Interpretationen und Auslegungen von Relevanz. Ähnlich den IFRS liegt die maßgebliche Zielsetzung in der Bereitstellung entscheidungsrelevanter Informationen im Jahresabschluss, die insbesondere für Investoren nützlich sein sollen.
V
Value-at-Risk-Konzept
Misst für ein gegebenes Portfolio den potenziellen künftigen Verlust (bezogen auf den Marktwert), der unter normalen Marktbedingungen in einer bestimmten Periode und mit einem bestimmten Konfidenzniveau nicht überschritten wird.
W
Wrapped Bond
Schuldverschreibung, die von Dritten versichert oder garantiert wird.
Z
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte
Nicht derivative finanzielle Vermögenswerte, die als zur Veräußerung verfügbar klassifiiziert sind und nicht als Kredite und Forderungen oder zum Fair Value klassifiziert sind. Sie werden mit ihrem Fair Value in der Bilanz ausgewiesen. Änderungen des Fair Value werden grundsätzlich erfolgsneutral in den nicht in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung berücksichtigten Gewinnen/Verlusten innerhalb des Eigenkapitals gezeigt. Wertminderungen und realisierte Gewinne und Verluste werden in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung vereinnahmt.
Zielgrößendefinition
Bestimmte signifikante Gewinne (wie Gewinne aus dem Verkauf von Industriebeteiligungen, Geschäftsfeldern oder Immobilien) oder signifikante Aufwendungen (wie Restrukturierungsaufwendungen, Goodwillabschreibungen oder Aufwendungen aus Rechtsstreitigkeiten) werden in unserer Zielgrößendefinition unberücksichtigt gelassen, wenn diese keine Bedeutung für den zukünftigen Erfolg der Kerngeschäftsfelder der Deutschen Bank haben.
 

Forexwissen Glossar
 
Abrechnung - Der Prozess, durch den ein Abschluss in die Bücher und Akten der Kontrahenten einer Transaktion eingeht. Die Abrechnung von Währungsabschlüssen kann den tatsächlichen physischen Austausch einer Währung für die andere umfassen oder nicht.
Abschlusstag - Der Tag, an dem ein Handelsgeschäft abgeschlossen wird.
Abwertung - Die gewollte Anpassung eines Währungskurses nach unten, in der Regel durch offizielle Ankündigung.
Angebot - Ein indikativer Marktpreis, der in der Regel nur Informationszwecken dient.
Arbitrage - Der Kauf oder Verkauf eines Instruments und das gleichzeitige Aufnehmen einer gleichen Gegenposition am entsprechenden Markt, um von kleinen Kursdifferenzen zwischen den Märkten zu profitieren.
Around (Um")" - Händlerjargon bei der Notierung, wenn der Termin-/Premiumkurs nahe der Parität liegt. Two-Two-Around bedeutet beispielsweise zwei Punkte auf jeder Seite des aktuellen Spot.
Aufgeld - Auf den Devisenmärkten beschreibt der Begriff den Betrag, um den der Forward- oder Future-Kurs den Spot-Kurs übersteigt.
Auftrag - gültig bis auf Widerruf (GTC) - Ein Auftrag zum Kauf oder Verkauf zu einem festgesetzten Kurs. Dieser Auftrag bleibt offen, bis er erfüllt ist oder der Kunde ihn widerruft.
Auftrag mit gegenseitigem Widerruf - Eine Bezeichnung für zwei Aufträge, wobei ein Teil der beiden Aufträge ausgeführt wird und der andere automatisch widerrufen wird.
Aufwertung - Ein Anstieg beim Wechselkurs für eine Währung im Ergebnis einer Zentralbankintervention. Gegenteil zur Abwertung.
Außerbörslich (OTC) - Wird verwendet, um jede Transaktion, die nicht an einer Börse ausgeführt wird, zu beschreiben.
Back Office - Die Abteilungen und Prozesse, die mit der Abrechnung von finanziellen Transaktionen beschäftigt sind.
Baissemarkt - Ein Markt, der durch fallende Kurse gekennzeichnet ist.
Basisanalyse - Analyse wirtschaftlicher und politischer Informationen mit dem Ziel, künftige Bewegungen auf einem Finanzmarkt zu bestimmen.
Bestätigung - Ein Dokument, das zwischen den Kontrahenten einer Transaktion ausgetauscht wird und die Konditionen dieser Transaktion darlegt.
Bezugswährung - Allgemein gesprochen bezeichnet die Bezugswährung die Währung, in der der Anleger oder Aussteller seine Konten führt. Auf dem Devisenmarkt ist der US-Dollar in der Regel die Bezugswährung für Notierungen, das bedeutet, dass Kurse als Einheit von 1 $ in Bezug auf die andere Währung des Paars dargestellt werden. Die größten Ausnahmen zu dieser Regel sind das Britische Pfund, der Euro und der Australische Dollar.
Big Figure - Händlerausdruck für die ersten Zahlen eines Wechselkurses. Diese Zahlen ändern sich bei normaler Marktfluktuation kaum und werden daher bei Händlernotierungen ausgelassen, insbesondere, wenn die Marktaktivität hoch ist. Eine USD/Yen-Notierung könnte beispielsweise bei 107,30/107,35 liegen, würde verbal aber ohne die ersten drei Zahlen ausgedrückt: 30/35.
Bretton-Woods-Abkommen von 1944. - Eine Vereinbarung, durch die feste Devisenkurse für große Währungen festgelegt wurden, vorausgesetzt, die Zentralbanken griffen in die Devisenmärkte ein, und durch die der Preis für Gold bei 35 $ pro Unze festgeschrieben wurde. Die Vereinbarung war bis 1971 gültig, als Präsident Nixon die Bretton Woods Vereinbarung aufhob und bewegliche Wechselkurse für die großen Währungen einführte.
Briefkurs - Der Kurs, zu welchem der Händler bereit ist, eine Währung zu verkaufen.
Buch - In einem professionellen Handelsumfeld bezeichnet das Book" die Zusammenfassung der gesamten Positionen eines Anlegers oder Desks."
Bundesbank - Deutschlands Zentralbank
Candlestick-Chart - Eine Grafik, die die Handelsspanne des Tages sowie den Eröffnungs- und Schlusskurs anzeigt. Wenn der Eröffnungskurs höher ist als der Schlusskurs, ist das Rechteck zwischen dem Eröffnungs- und dem Schlusskurs schattiert. Wenn der Schlusskurs höher ist als der Eröffnungskurs, ist dieser Bereich der Grafik nicht schattiert.
Chart-Analytiker - Eine Person, die Charts und Grafiken nutzt, um historische Daten zu interpretieren, Trends aufzuspüren und zukünftige Bewegungen vorauszusagen. Wird auch Technischer Trader genannt.
Clearing - Der Prozess des Abrechnens eines Geschäfts.
Defizit - Eine negative Handels- oder Zahlungsbilanz.
Derivat - Ein Kontrakt dessen Wert sich mit der Kursbewegung eines damit in Zusammenhang stehenden Wertpapiers, Termin- oder Realinstruments verändert. Ein Optionspapier ist das derivative Instrument, das am häufigsten vorkommt.
Devisenmarkt Devisenhandel - (Forex, FX) - Der gleichzeitige Kauf einer Währung und Verkauf einer anderen.
Devisenpreis - Der aktuelle Marktkurs. Die Abrechnung von Kassatransaktionen erfolgt normalerweise innerhalb von zwei Geschäftstagen.
Euro - Die Währung der Europäischen Währungsunion (EWU). Ein Ersatz für die Europäische Währungseinheit (ECU).
Europäische Währungsunion (EWU) - Das prinzipielle Ziel der EWU ist die Etablierung einer einzigen europäischen Währung, des Euro, die die Landeswährungen der EU-Länder ab dem Jahr 2002 ersetzen wird. Am 01. Januar 1999 begann die Einführungsphase des Euro. Der Euro existiert jetzt als Bankenwährung, und finanzielle Transkationen und der Devisenhandel werden in Euro ausgeführt. Diese Übergangsphase dauert drei Jahre, dann werden Euro-Banknoten und -Geldstücke in Umlauf gebracht. Ab dem 01. Juli 2002 ist nur noch der Euro offizielles Zahlungsmittel aller EWU-Mitgliedsländer, und die Landeswährungen der Mitgliedstaaten existieren nicht mehr. EWU-Mitgliedstaaten sind derzeit Deutschland, Frankreich, Belgien, Luxemburg, Österreich, Finnland, Irland, die Niederlande, Spanien und Portugal.
Europäische Zentralbank (EZB) - Die Zentralbank für die neue Europäische Währungsunion (EWU).
Fälligkeit - Prozess der Neubewertung aller offenen Positionen mit den aktuellen Marktkursen. Diese neuen Werte bestimmen dann die Nachschussforderungen.
Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) - Die Regulierungsbehörde, die für die Verwaltung der Einlagensicherung in den USA verantwortlich ist.
Federal Reserve (Fed) - Die Zentralbank für die Vereinigten Staaten.
Festmarkt - Ein Markt ohne Spreads. Alle Käufe und Verkäufe erfolgen zu diesem einen Preis.
Führende Indikatoren - Statistiken, die angesehen werden, künftige wirtschaftliche Aktivitäten zu prognostizieren.
Gegenüber - Einer der an einer Finanztransaktion Beteiligten.
Geld-Brief-Spanne - Die Differenz zwischen Geld- und Briefkurs und das am häufigsten genutzte Instrument zur Messung der Marktliquidität.
Geldkurs - Der Kurs, zu dem ein Händler bereit ist, eine Währung zu verkaufen.
Geldkurs und Briefkurs - Wenn sowohl ein Geldkurs als auch ein Briefkurs für eine FX-Transaktion notiert wird.
Glatt - Händlerjargon zur Umschreibung einer Position, die vollständig aufgehoben wurde. Beispiel: Sie haben 500.000 $ gekauft und anschließend 500.000 $ verkauft und damit eine neutrale (flat) Position geschaffen.
Glattstellungstransaktion - Ein Abschluss, der dazu dient, einige oder alle der Marktrisiken einer offenen Position zu widerrufen oder glattzustellen.
Handelsbilanz - Der Wert der Exporte eines Landes abzüglich seiner Importe.
Händler - Eine Person, die als Auftraggeber oder Auftragnehmer an einer Transaktion beteiligt ist. Auftraggeber nehmen die eine Seite einer Position ein in der Hoffnung, durch Schließen der Position in einem nachfolgenden Trade mit einer anderen Partei einen Spread (Gewinn) zu erzielen. Im Gegensatz dazu ist ein Broker eine Person oder Firma, die als Mittler agiert, der Käufer und Verkäufer gegen Zahlung einer Gebühr oder Kommission zusammenbringt.
Haussemarkt - Ein Markt, der durch steigende Kurse gekennzeichnet ist
Höhernotierung - Eine neue Kursnotierung zu einem höheren Kurs als die vorhergehende Notierung.
Höhernotierungsregel - Eine Vorschrift in den USA, nach der ein Wertpapier nur dann short verkauft werden darf, wenn der letzte Trade vor dem Short-Sale niedriger war als der Preis, zu dem der Short-Sale ausgeführt wird.
Inflation - Eine wirtschaftliche Situation, in der die Preise für Verbrauchsgüter steigen und damit die Kaufkraft geschwächt wird.
Kommission - Eine vom Makler berechnete Transaktionsgebühr.
Kontrakt - Die übliche Einheit des Geschäftsverkehrs.
Kreuzkurs - Der Wechselkurs zwischen zwei beliebigen Währungen, die in dem Land, in dem das Währungspaar notiert wird, keine Standardwährungen sind. In den USA wäre der Kurs GBP/JPY beispielsweise ein Kreuzkurs, während dieser Kurs in Großbritannien oder Japan eines der hauptsächlich gehandelten Währungspaare darstellt.
Kurs - Der Kurs einer Währung in Bezug auf eine Andere, in der Regel für Händlerzwecke genutzt.
Kurs des Englischen Pfunds in US-Dollar - Fachausdruck der Händler, der sich auf den Wechselkurs Englisches Pfund/US-Dollar bezieht. Er wird so genannt, weil der Kurs ursprünglich mit Beginn in der Mitte des 19. Jahrhunderts über transatlantische Kabel übermittelt wurde.
Kursrückgang - Ein Wertverlust einer Währung aufgrund von Marktkräften.
Kurssteigerung - Eine Währung wird als im Kurs steigend" bezeichnet
Kurstransparenz - Beschreibt Angebote, zu denen jeder Marktbeteiligter gleichen Zugang hat.
Länderrisiko - Risiko in Bezug auf grenzüberschreitende Transaktionen, einschließlich, jedoch nicht beschränkt auf rechtliche und politische Bedingungen.
LIBOR - Der Londoner Interbanken-Angebotssatz. Banken verwenden den LIBOR, wenn sie von einer anderen Bank etwas leihen.
Liefergeschäft - Ein FX-Geschäft, bei dem beide Seiten eine tatsächliche Lieferung der gehandelten Währungen tätigen und empfangen.
Limit-Order - Ein Order mit Beschränkungen in Bezug auf den maximalen zu zahlenden oder den minimal zu erhaltenden Preis. Beispiel: wenn der aktuelle USD/YEN Kurs bei 102,00/05 liegt, würde ein Limit-Order zum Kauf von USD bei einem Preis von weniger als 102 liegen (d.h. 101,50)
Liquidation - Das Schließen einer bestehenden Position durch das Ausführen einer Glattstellungstransaktion.
Liquidität - Die Fähigkeit eines Marktes, große Transaktionen mit geringen bis zu keinen Auswirkungen auf die Kursstabilität zu akzeptieren.
Long-Position - Eine Position, die im Wert steigt, wenn Marktkurse steigen.
Makler - Eine Einzelperson oder Firma, die als Mittler agiert und Käufer und Verkäufer gegen Zahlung einer Gebühr oder Kommission zusammenbringt. Der Dealer" dagegen steuert Kapital bei und nimmt eine Seite einer Position ein in der Hoffnung
Marge - Das geforderte Eigenkapital, das ein Anleger hinterlegen muss, um eine Position zu lombardieren.
Marktmacher - Ein Händler, der regelmäßig sowohl Geld- als auch Briefkurse notiert und bereit ist, einen zweiseitigen Markt für jedes Finanzinstrument zu schaffen.
Marktrisiko - Risiko gegenüber Veränderungen der Marktkurse.
Nachschusseinforderung - Kapital, das ein Makler vom Kunden einfordern muss, um den erforderlichen Einschuss hinterlegt zu haben. Dieser Begriff bezieht sich gewöhnlich auf zusätzliches Kapital, das als Ergebnis ungünstiger Kursbewegungen hinterlegt werden muss.
Nachschussforderung - Das geforderte Eigenkapital, das ein Anleger hinterlegen muss, um eine Position zu lombardieren.
Offene Position - Ein Abschluss, der noch nicht widerrufen oder mit einer physischen Zahlung abgewickelt wurde.
Offener Auftrag - Ein Order, der ausgeführt wird, wenn der Markt sich auf dem festgelegten Kurs befindet. Wird normalerweise mit Good 'til Cancelled Orders in Verbindung gebracht.
Originaleinschuss - Die Originalsicherungseinlage, die gefordert wird, um eine Position als eine zukünftige Erfüllungsgarantie einzugehen.
Pips - Nachkommastellen, die von der vierten Dezimalstelle abgezogen werden, d.h. 0,0001. Auch Points genannt.
Politisches Risiko - Gefährdung durch Veränderungen der Regierungspolitik, die eine negative Auswirkung auf die Position eines Anlegers haben.
Position - Das Nettogesamtengagement in einer bestimmten Währung.
Risiko - Exponierung in Bezug auf unsichere Veränderungen, wird häufig mit der negativen Konnotation nachteiliger Veränderung benutzt.
Risikomanagement - Die Anwendung der Finanzanalyse und geschäftlichen Techniken, um die Gefährdung durch verschiedene Risikotypen zu reduzieren bzw. zu kontrollieren.
Rollover - Prozess, bei dem die Abrechnung eines Geschäfts auf einen anderen Valutatag verschoben wird. Die Kosten dieses Prozesses basieren auf der Zinssatzdifferenz der beiden Währungen.
Short-Position - Eine Anlageposition, die von einem Rückgang des Marktkurses profitiert.
Sicherheit - Etwas, das zur Sicherung eines Darlehens oder als Erfüllungsgarantie erteilt wird.
Sicherungsgeschäft - Eine Position oder Kombination von Positionen, die das Risiko Ihrer eigenen Hauptposition verringern.
Spanne - Die Differenz zwischen Geld- und Briefkursen.
Sterling - Umgangssprachlich für Englisches Pfund
Stop-Loss-Order - Bei diesem Order-Typ wird eine offene Position automatisch bei einem bestimmten Kurs liquidiert. Diese Order werden häufig zur Minimierung des Risikos von Verlusten bei Marktbewegungen entgegen der Position des Anlegers genutzt. Wenn ein Anleger beispielsweise long an 156,27 USD geht, könnte er einen Stop-Loss-Order bei 155,49 setzen, wodurch die Verluste begrenzt werden, wenn der Dollar möglicherweise unter 155,49 absackt.
Support-Ebenen - Eine Technik, die bei der technischen Analyse verwendet wird, die eine bestimmte Kurshöchst- und -niedrigstgrenze anzeigt, bei der ein gegebener Wechselkurs sich automatisch selbst korrigiert. Gegenteil von Widerstandskraft.
Swap - Ein Währungs-Swap ist der gleichzeitige Verkauf und Kauf des gleichen Betrags einer bestimmten Währung zu einem Terminwechselkurs.
Swappunkte - Die vierten Nachkommastellen, die dem aktuellen Wechselkurs hinzugefügt oder von diesem abgezogen werden, um einen Terminkurs zu berechnen.
Tagesendbewertung - Ein Auftrag zum Kauf oder Verkauf zu einem festgesetzten Kurs. Dieser Auftrag bleibt offen bis zum Ende des Börsentags, das üblicherweise 17 Uhr europäischer Zeit ist.
Tagesgeld, vom nächsten Tag ab laufend (Tom/Next) - Gleichzeitiges Kaufen und Verkaufen einer Währung für ein Liefergeschäft am kommenden Tag.
Tagesgeschäft - Bezieht sich auf Positionen, die am selben Börsentag eröffnet und geschlossen werden.
Tägliche Bewertung von Options- und Terminkontrakten - Prozess der Neubewertung aller offenen Positionen mit den aktuellen Marktkursen. Diese neuen Werte bestimmen dann die Nachschussforderungen.
Technische Analyse - Der Versuch, Preise durch Marktanalysen vorherzusagen, d.h. historische Kurstrends und -durchschnitte, Volumen, offene Zinszahlungen usw.
Terminkontrakt - Die Verpflichtung, eine Ware oder ein Wertpapier zu einem bestimmten Termin zu einem festgelegten Preis zu tauschen. Der Hauptunterschied zwischen einem Future und einem Forward ist, dass Futures typischerweise über einen Tausch gehandelt werden (Exchange- Traded Contacts - ETC) und Forwards als Over The Counter (OTC)-Kontrakte angesehen werden. Ein OTC ist ein Kontrakt, der nicht als Tausch gehandelt wird.
Terminkurs - Der vorbestimmte Wechselkurs für einen Devisenkontrakt, der zu einem vereinbarten Zeitpunkt in der Zukunft ausgeführt wird, basierend auf der Zinssatzdifferenz zwischen den beiden beteiligten Währungen.
Transaktionskosten - Die Kosten für das Kaufen oder Verkaufen eines Finanzinstruments.
Übernacht - Ein Abschluss, der bis zum nächsten Börsentag offen bleibt.
Übertragung - Die Tendenz, dass eine Wirtschaftskrise von einem Markt auf den anderen überschwappt. Im Jahr 1997 sorgte die politische Instabilität in Indonesien für hohe Schwankungen bei der Landeswährung, der Rupie. Von Indonesien schwappte die Übertragung auf andere aufstrebende asiatische Währungen über, dann nach Lateinamerika. Dieser Vorgang wird heute als Asian Contagion" bezeichnet."
Umsatz - Der gesamt Geldwert aller ausgeführten Transaktionen in einer bestimmten Zeitspanne Volumen.
US-Diskontsatz - Der Zinssatz, zu dem US-Banken an ihre führenden Geschäftskunden verleihen.
Vermögensverteilung - Anlageverfahren, das Kapital auf verschiedene Märkte aufteilt, um eine Streuung aus Gründen des Risikomanagements bzw. eine mit den Zielen eines Anlegers vereinbare erwartete Rendite zu erreichen.
Volatilität (Vol) - Eine statistische Maßeinheit der Bewegung eines Marktkurses im Zeitablauf
Währung - Jede Form von Geld, das von einer Regierung oder Zentralbank in Umlauf gesetzt wird und als gesetzliches Zahlungsmittel und als Grundlage für den Handel verwendet wird.
Währungsrisiko - Die Wahrscheinlichkeit einer negativen Veränderung des Wechselkurses.
Wertzeitpunkt - Das Datum, zu dem die Beteiligten einer Finanztransaktion ihre Verpflichtungen vereinbarungsgemäß erfüllen, d.h. zahlen. Bei Spot-Währungstransaktionen liegt das Datum in der Regel zwei Geschäftstage im voraus. Auch Fälligkeitsdatum genannt.
Whipsaw (Fuchsschwanz")" - Umgangssprachlich für einen Zustand eines äußerst volatilen Markts, wo eine plötzliche Kursbewegung schnell von einer plötzlichen Umkehrbewegung gefolgt wird.
Widerstandskraft - Ein Begriff, der bei der technischen Analyse verwendet wird, der ein bestimmtes Kursniveau anzeigt, bei dem die Analyse schlussfolgert, dass die Leute verkaufen werden.
Wirtschaftsindikator - Eine von der Regierung erstellte Statistik zu aktuellem Wachstum und Stabilität der Wirtschaft. Zu den gebräuchlichen Indikatoren zählen Beschäftigungsraten, das Bruttosinlandsprodukt (BIP), Inflation, Einzelhandelsumsätze usw.
Yard - Umgangssprachlich für eine Milliarde
Zentralbank - Eine Regierung oder regierungsähnliche Organisation, die die Geldpolitik eines Landes verwaltet. Die amerikansiche Zentralbank ist beispielsweise die Federal Reserve, und die deutsche Zentralbank ist die Bundesbank.
zwischenbanklicher Zinssatz - Die Devisenhandelskurse, zu denen große internationale Banken andere große internationale Banken notieren.
FX-Glossar
A
Angebot (Offer): Der Preis, zu dem ein Marktmacher bereit ist zu verkaufen.

Anlage des Fondsvermögen: Anlagepraxis, nach der Kapital auf verschiedene Märkte verteilt wird, um Streuung aus Gründen des Risiko-Managements zu erzielen.

Auftrag mit Preisbegrenzung: Ein Auftrag zum Verkauf zu oder unter einem bestimmten Preis bzw. zum Kauf zu oder über einem bestimmten Preis.

Aufwertung: Eine Währung wird aufgewertet, wenn ihr Kurs stärker wird.

B
Baissemarkt: Markt, der durch fallende Preise charakterisiert ist.

Basiswährung: Die Währung, die den Notierungen zu Grunde liegt. Zum Beispiel ist der Euro die Basiswährung für EURUSD-Notierungen, wogegen der US-Dollar bei USDJPY die Basis bildet.

Briefkurs: Auch als Angebot bekannt, ist dies der Kurs, zu dem Personen, die keine Marktmacher sind, eine bestimmte Währung kaufen können.

Briefkurs: Kurs oder Preis zu dem ein Händler bereit ist zu verkaufen.



Broker: Einzelperson oder Unternehmen, das als Intermediär auftritt und Anlegeraufträge, Währungen zu kaufen oder verkaufen, zur Ausführung bringt. Einige Broker erheben auf diese Dienstleistung Provision.

C
Cable: Slang für den Devisenkassakurs in Sterling/US-Dollar.

D
Defizit: Eine negative Handels- oder Leistungsbilanz

Devisenmarkt/Forex oder FX-Markt: Ein Markt, auf dem Währungen im Austausch für andere Währungen gekauft und verkauft werden.
Fundamental-Analyse: Analyse wirtschaftlicher und politischer Informationen mit dem Ziel, künftige Bewegungen an einem Finanzmarkt zu ermitteln.

E
Einschuss: Das erforderliche Kapital, das ein Anleger hinterlegen muss, um eine Position zu sichern.

Europäische Zentralbank (EZB): Die Zentralbank der Europäischen Währungsunion.

F
Federal Reserve (Fed): Die Zentralbank der Vereinigten Staaten.

Fehlbetrag: Negative Handels- oder Zahlungsbilanz.

Freiverkehrsmarkt (OTC): Zur Beschreibung von Transaktionen, die nicht über eine Börse abgewickelt werden.

Fundamentalanalyse: Analyse wirtschaftlicher und politischer Informationen mit dem Ziel, künftige Bewegungen an einem Finanzmarkt zu ermitteln.

G
Geld-/Brief-Spanne: Unterschied zwischen Geld- und Briefkurs bzw. die am häufigsten verwendete Messgrösse für die Marktliquidität. Enge Spreads deuten in der Regel auf eine hohe Liquidität hin.

Geldkurs: Kurs, zu dem Händler derzeit eine bestimmte Währung verkaufen können.

Gewinnmitnahme: Ein Auftrag zum Schliessen einer Position, wenn ein bestimmter Preis erreicht wurde, um einen Gewinn zu sichern.

H
Handelsbilanz: Wert der Exporte eines Landes abzüglich seiner Importe.

Haussemarkt: Markt, der durch steigende Preise charakterisiert ist.

Hedge: Eine Position oder Kombination von Positionen, die das Risiko der Primärposition des Händlers reduziert.

I
Inflation: Ein Zustand der Volkswirtschaft, in dem die Preise für Gebrauchsgüter steigen, was zu einer Erosion der Kaufkraft führt.

J
-

K
Kassapreis: Der aktuelle Marktpreis. Die Abrechnung von Kassageschäften erfolgt üblicherweise innerhalb von zwei Arbeitstagen.

Kommission: Eine vom Makler erhobene Transaktionsgebühr.

Konjunkturindikator: Von einer Regierung herausgegebene Statistik, aus der das aktuelle Wirtschaftswachstum und die derzeitige Konjunkturstabilität hervorgehen. Gängige Indikatoren umfassen Beschäftigungsrate, Bruttoinlandsprodukt (BIP), Inflation, Einzelhandelsumsatz etc.

Kreuzkurs: Kurssatz zwischen zwei Währungen, an denen keine US-Dollar beteiligt sind, zum Beispiel EURJPY.

L
Limitierter Auftrag: Ein Auftrag, zu oder unter einem bestimmten Preis zu kaufen bzw. zu oder über einem bestimmten Preis zu verkaufen.

Liquidität: Die Fähigkeit eines Markts, grosse Transaktionen mit minimaler oder keinem Einfluss auf die Preisstabilität zu akzeptieren.

Long-Position: Eine Marktposition, bei welcher der Kunde eine Währung gekauft hat, die er zuvor nicht hatte. Üblicherweise als Leitwährung ausgedrückt, z.B. Long Dollar (Short Schweizer Franken).

M
Makler: Eine Einzelperson oder ein Unternehmen die Orderaufträge von Anlegern für den Kauf oder Verkauf von Währungen abwickeln. Einige Makler erheben für diesen Service eine Kommission.

Margin: Das erforderliche Kapital, das ein Anleger hinterlegen muss, um eine Position zu sichern.

Market Maker: Ein Händler, der Preise liefert und dazu bereit ist, zu diesen ausgewiesenen Geld- und Briefkursen zu kaufen oder verkaufen.

Minusposition: Eine Investitionsposition, die von einem Rückgang des Marktpreises profitiert.

N
Nachschussforderung: Eine Anfrage von einem Broker oder Händler nach zusätzlichen Geldmitteln oder anderen Sicherheiten, um die Wertentwicklung einer Position zu gewährleisten, die sich entgegen dem Kunden bewegt hat. Alternativ kann der Kunde wählen, eine oder mehrere Positionen zu schliessen.

O
Offene Position: Eine Transaktion, die nicht durch physische Zahlung abgerechnet oder durch eine gleichartige Transaktion des gleichen Werts in der Gegenrichtung glattgestellt worden ist.

P
Pips: Der am Devisenmarkt verwendete Begriff kennzeichnet die kleinste inkrementelle Bewegung, die ein Devisenkurs erfahren kann. Der Wert eines Pips hängt vom Währungspaar ab.

Q
-

R
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S
Spread: Die Differenz zwischen Geld- und Briefkurs

Stop Loss: Auftrag, eine Position zu schliessen, wenn ein bestimmter Kurs erreicht ist, um den Verlust zu minimieren.

T
Tageshandel: Bezieht sich auf Positionen, die am selben Handelstag geöffnet und geschlossen wurden.

Technische Analyse: Ein Versuch, künftige Marktaktivitäten durch Analyse von Marktdaten anhand von Charts, Preistendenzen und Volumen zu prognostizieren.

Terminkontrakt: Eine Verpflichtung, eine Ware oder Instrument zu einem festgelegten Preis zu einem künftigen Zeitpunkt auszutauschen. Der Hauptunterschied zwischen einem Terminkontrakt und einem Terminabschluss besteht darin, dass Terminkontrakte üblicherweise an einer Börse (börsengehandelte Verträge – ETC) gehandelt werden, wogegen Terminabschlüsse auf dem Freiverkehrsmarkt (OTC) sind. Unter einem OTC versteht man jeden Vertrag, der NICHT an einer Börse gehandelt wird.

Terminvertrag: Eine Verpflichtung, eine Ware oder ein Instrument zu einem festgelegten Preis zu einem künftigen Zeitpunkt auszutauschen. Der Hauptunterschied zwischen einem Terminvertrag und einem Terminabschluss besteht darin, dass Terminverträge üblicherweise mit einem festen Fälligkeitsdatum an einer Börse gehandelt werden (börsengehandelte Verträge – ETC). Dagegen sind Terminabschlüsse Verträge auf dem Freiverkehrsmarkt (OTC), deren Fälligkeitsdatum flexibel festgesetzt werden kann.

U
Überbestand: Eine Marktposition, bei welcher der Kunde eine Währung gekauft hat, die er zuvor nicht hatte. Üblicherweise als Leitwährung ausgedrückt, z.B. Long Dollar (Short Schweizer Franken)...

Unterstützungsgrenze: Ein Preisniveau, bei dem ein Kauf erwartet wird.

V
Verlustbegrenzung: Ein Auftrag zum Schliessen einer Position, wenn ein bestimmter Preis erreicht wurde, um Verluste zu minimieren.

Volkswirtschaftliche Indikatoren: Von der Regierung veröffentlichte statistische Daten, die das gegenwärtige Wirtschaftswachstum und die Stabilität anzeigt. Gebräuchliche Indikatoren sind unter anderem die Erwerbsquote, das Bruttoinlandsprodukt (BIP), der Index der Verbraucherpreise (Inflation) und die Verkaufsziffern im Einzelhandel.

W
Währung: Jede Form von Geld, die von einer Regierung oder Zentralbank ausgegeben und als gesetzliches Zahlungsmittel verwendet wird.

Währungsrisiko: Wahrscheinlichkeit einer nachteiligen Änderung der Kurssätze.

Widerstandsgrenze: Ein Preisstand, auf dem erwartet wird, dass es zu Verkäufen kommt.

X
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Y
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Z
Zentralbank: Staatliche oder halbstaatliche Organisation, die die Geldpolitik eines Landes verwaltet. Ein Beispiel ist die Federal Reserve, die die US-Zentralbank ist.
 

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FAQ About Offshore Bank Accounts

What is bank account?  -  What is an offshore bank?  -  What is an offshore bank account?

Who can legally open and hold an offshore account?  -  Where should an offshore account be established?  -  Who can benefit by putting their money offshore?  -  Is it convenient to use offshore banks?  -  What are some of the general advantages of banking offshore?  -  Do I have to pay income tax on income I've earned offshore?

Is there any restrictions regarding citizenship? How do I open and access an offshore bank account?  -  In which currencies can I open offshore account?  -  What is the minimum deposit required to open an offshore account?  -  What documents are required for the opening of a bank account?  -  How long does it take to open a bank account?  - 
Who will control my bank account?  -  Is my bank account guaranteed when I pay your fee?  -  What happens, if a bank declines my account application?

Is offshore banking safe?  - Am I guaranteed absolute privacy and confidentiality from an offshore bank?  -  Can I view my offshore accounts and investments online?  - Can I get cards to access my money with an offshore account?

What is saving account?  -  What is deposit account?  -  What is current account?  -  What is numbered account?  -  What is bank secrecy?  -  What is private banking?

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Was is OffshoreBankKonto? Ein Offshore Konto ist ein Konto, dass bei einer Offshore Bank eingerichtet und auch dort geführt wird.

MasterCard® Prepaid-Karte ist eine Guthaben-Karte, mit der Sie nur soviel Geld ausgeben können, wie zuvor auf die Prepaid JETZT INFORMIEREN!

 

 

 

 


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