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Glossar

 

  Abwicklung
Abwicklung ist die eigentliche Erfüllung des Zahlungs- oder Lieferungsauftrags, das heisst die Überweisung der Zahlung oder der Effekten von der Senderbank an die Empfängerbank.

Agenturen
Die Agenturen sind Kassenstellen, die im Auftrag der Nationalbank von Kantonalbanken geführt werden. Sie sind für die Ausgabe und die Rücknahme von Bargeld auf ihrem Platz zuständig (Die Ausgabe und die Rücknahme). Das Kassenstellennetz der Nationalbank umfasst die vier eigenen Bankstellen, achtzehn Agenturen und um die 500 Inlandkorrespondenten.

Allgemeine Kreditvereinbarungen (AKV)
Die Allgemeinen Kreditvereinbarungen erlauben es dem Internationalen Währungsfonds (IWF), in Ausnahmesituationen und bei Mittelknappheit nach einem vereinbarten Schlüssel bei den Ländern der Zehnergruppe Kredite in Höhe von 17 Mrd. SZR aufzunehmen. Der IWF darf die AKV nur im Falle aussergewöhnlicher Krisensituationen beanspruchen, wenn er einen Liquiditätsmangel nachweisen kann und die Stabilität des internationalen Währungssystems gefährdet ist. Die Kredite werden in der jeweiligen Landeswährung gewährt und sind an strenge Auflagen gebunden. Die Nationalbank ist teilnehmende Institution an den AKV. Seit 1997 werden die AKV durch die Neuen Kreditvereinbarungen (NKV) ergänzt.

Arbeitslosenquoten
Zahl der Arbeitslosen gemessen an der Zahl der Erwerbstätigen.
Arbeitslosigkeit, natürliche
Die natürliche Arbeitslosigkeit bezeichnet jene Höhe der Arbeitslosigkeit, die sich im langfristigen gesamtwirtschaftlichen Gleichgewicht ergibt und die mit konstanter Inflation vereinbar ist.
Armutsverringerungs- und Wachstumsfazilität (Poverty Reduction and Growth Facility, PRGF)

Die PRGF ist die Fazilität des Internationalen Währungsfonds (IWF) für einkommensschwache Mitglieder. Die PRGF wird über bilaterale Beiträge und IWF eigene Mittel finanziert. Die Nationalbank finanziert den Schweizer Beitrag an das Kapital der PRGF. Der Bund garantiert der Nationalbank die fristgerechte Rückzahlung der Kredite einschliesslich der Zinsen; er finanziert zudem die Zinssubvention.

Artikel IV-Konsultation
Der Internationale Währungsfonds (IWF) überprüft regelmässig – normalerweise einmal pro Jahr – die ökonomische Entwicklung eines Landes und beurteilt den Einfluss von dessen Politik auf den Wechselkurs und die Zahlungsbilanz. Die Überprüfung erfolgt nach den Bestimmungen von Artikel IV der IWF-Statuten. Der Mitarbeiterstab des IWF verfasst einen Bericht, der im Exekutivrat diskutiert wird. Dessen Empfehlungen werden dem Land übermittelt, und eine Zusammenfassung der Diskussion und des Berichtes wird auf Verlangen veröffentlicht

Auslandsbanken
Die Auslandsbanken setzen sich aus der Gruppe der ausländisch beherrschten Banken und den Filialen ausländischer Banken zusammen. Erstere sind Banken schweizerischen Rechts mit ausländischem Hauptaktionär bzw. einem ausländischen Aktionär, der einen beherrschenden Einfluss auf die Bank ausübt. Bei letzteren dagegen handelt es sich um rechtlich unselbständige Zweigniederlassungen ausländischer Banken. Die Auslandsbanken stellen eine heterogene Gruppe dar, deren Gemeinsamkeit in einer mehrheitlich ausländischen Kundschaft und im internationalen Bankgeschäft liegt.
Ausreichende Sicherheiten
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) leistet nur ausserordentliche Liquiditätshilfe, wenn diese jederzeit vollständig durch ausreichende Sicherheiten gedeckt ist. Die SNB bestimmt, welche Sicherheiten ausreichend sind. Als Sicherheiten können insbesondere auch weniger liquide Bankaktiven mit hoher Bonität, zum Beispiel Hypothekarforderungen, dienen.
Aussenwert des Geldes
Geldwert
Ausserordentliche Liquiditätshilfe
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) wirkt – gestützt auf Art. 5 Abs. 2 Bst. a und Art. 9 Abs. 1 Bst. e des Nationalbankgesetzes – auch als Kreditgeber der letzten Instanz («Lender of Last Resort»). Im Rahmen dieser ausserordentlichen Liquiditätshilfe kann sie inländischen Banken Liquidität zur Verfügung stellen, wenn diese Institute sich nicht mehr am Markt refinanzieren können. Ausserordentliche Liquiditätshilfe kann nur geleistet werden, wenn die kreditersuchende Bank oder Bankengruppe (i) systemrelevant und (ii) solvent ist und wenn (iii) die Liquiditätshilfe durch ausreichende Sicherheiten gedeckt ist.
B
Bankengesetz
Das Bankengesetz (Bundesgesetz über die Banken und Sparkassen) hat den Schutz der Gläubiger und die Stärkung des Finanzplatzes Schweiz zum Zweck. Es regelt die Bewilligungsvoraussetzungen zur Aufnahme der Geschäftstätigkeit einer Bank, die Geschäftstätigkeit selbst und die Rechnungslegung. Ausserdem hält es fest, dass die bankengesetzliche Revision von privaten Revisionsstellen durchgeführt wird und die Aufsicht über die Banken der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) obliegt.
Bankengruppen
Die einzelnen Banken werden für statistische Zwecke nach bestimmten Kriterien (Geschäftsausrichtung, institutionelle Ausgestaltung, geographische Ausdehnung der Geschäftsaktivitäten, Höhe der Bilanzsumme) in Bankengruppen eingeteilt; die Gruppenbildung liegt im Ermessen der Schweizerischen Nationalbank, welche die Statistiken führt. Das schweizerische Bankensystem besteht aus folgenden Gruppen: Grossbanken, Kantonalbanken, Regionalbanken und Sparkassen, Raiffeisenbanken, übrige Banken - zu welchen insbesondere die Handels- und Börsenbanken sowie die ausländisch beherrschten Banken zählen -, Filialen ausländischer Banken sowie Privatbankiers.
Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ)
Die BIZ wurde 1930 gegründet. Sie hat heute drei Hauptaufgaben. Erstens fördert sie die Zusammenarbeit zwischen Notenbanken und internationalen Organisationen. Im Rahmen der BIZ treffen sich deshalb die Präsidenten der Zentralbanken der Zehnergruppe regelmässig zum Informationsaustausch. Die BIZ stellt für verschiedene Ausschüsse und Expertengruppen das Sekretariat. Die BIZ koordiniert seit einigen Jahren zusammen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) die technische Hilfe an die ehemals kommunistischen Staaten Osteuropas und der früheren Sowjetunion. Zweitens wurden im Rahmen der BIZ zahlreiche bilaterale Währungshilfekredite ausgehandelt. Die BIZ gewährte teilweise auch derartige Kredite mit Garantie der beteiligten Zentralbanken. Drittens verwaltet die BIZ für einzelne Notenbanken einen Teil ihrer Währungsreserven.
Banknotenmonopol
Die Schweizerische Bundesversammlung hat in Artikel 1 des Nationalbankgesetzes von 1905 bestimmt, dass die Schweizerische Nationalbank (SNB) das ausschliessliche Recht zur Ausgabe von Banknoten hat. Am Tag der Aufnahme ihres Geschäftsbetriebs, am 20. Juni 1907, gab die SNB ihre ersten Banknoten aus (Interimsnoten). Heute ist das Notenmonopol in Artikel 4 des Nationalbankgesetzes verankert.
Banknotenserie
Notenserie
Bargeldverarbeitungsfirmen
Bargeldverarbeitungsfirmen sind private Unternehmen, die im Auftrag von Dritten (Banken, Post, Geschäfte) deren Notensortierung übernehmen. Diese Firmen liefern anschliessend die überschüssigen und beschädigten Noten der Schweizerischen Nationalbank ab.
Basel II
Basler Eigenkapitalvereinbarung
Basler Ausschuss für Bankenaufsicht
Der Basler Ausschuss wurde 1974 von der Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) als Reaktion auf den durch Devisenspekulationen verursachten Zusammenbruch der Bank Herstatt gegründet. Der Ausschuss setzt sich aus Vertretern der Zentralbanken und Bankenaufsichtsbehörden der Länder der Zehnergruppe (G10) sowie Luxemburgs und Spaniens zusammen. Die Schweiz ist durch die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) und die Nationalbank vertreten. Die Beschlüsse und Empfehlungen des Basler Ausschusses finden weltweit grosse Beachtung; sie sind jedoch nicht verbindlich, da der Basler Ausschuss keine supranationale Bankenaufsicht ausübt. Von besonderer Bedeutung sind die Basler Kerngrundsätze für eine wirksame Bankenaufsicht und die Basler Eigenkapitalvereinbarung.
Basler Eigenkapitalvereinbarung
Die vom Basler Ausschuss für Bankenaufsicht erlassene Basler Eigenkapitalvereinbarung bezweckt, die Stabilität des internationalen Finanzsystems zu stärken und die Wettbewerbsgleichheit unter den Banken zu fördern. In der ersten, im Jahr 1988 verabschiedeten Basler Eigenkapitalvereinbarung stand die Mindestdeckung von Kreditrisiken im Vordergrund. Eine seit 1998 laufende Revision, Basel II, sieht zum einen eine risikosensitivere Gestaltung der Eigenmittelvorschriften vor. Zum andern wird diese Säule der minimalen Eigenmittelanforderungen durch zwei weitere Säulen, welche die aufsichtsrechtlichen Überprüfungsverfahren sowie den wirksamen Einsatz der Marktdisziplin betreffen, ergänzt.
Basler Kerngrundsätze für eine wirksame Bankenaufsicht
Der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht erliess 1997 in Zusammenarbeit mit Aufsichtsbehörden aus nicht der Zehnergruppe (G-10) angehörenden Ländern – insbesondere aus Emerging Markets – 25 Kerngrundsätze für eine wirksame Bankenaufsicht. Diese sollen es den Aufsichtsbehörden und Gesetzgebern in den einzelnen Ländern erleichtern, ihre Aufsichtssysteme zu beurteilen und nötigenfalls Verbesserungen vorzunehmen. Sie setzen somit die Mindestanforderungen bei der Beaufsichtigung von Kreditinstituten fest.
Binnenwert des Geldes
Geldwert
Bretton-Woods-Institutionen
In Bretton Woods, einem kleinen Ort im amerikanischen Bundesstaat New Hampshire, trafen sich im Sommer 1944 Vertreter aus 45 Nationen zur United Nations Monetary and Financial Conference. Die Bretton Woods-Konferenz führte 1945 zur Gründung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank. Die Institutionen von Bretton Woods sind Spezialorganisationen der UNO und sind mit ihr durch ein von der UNO-Generalversammlung gebilligtes Abkommen verbunden.
Bruttoabwicklungssystem in Echtzeit / RTGS-System (real-time gross settlement)
Ein Bruttoabwicklungssystem in Echtzeit ist ein System, in dem Zahlungsaufträge oder Effektentransaktionen einzeln und ohne gegenseitige Aufrechnung der Forderungen kontinuierlich während des Tages abgewickelt werden. Mit diesem Verfahren wird eine so genannte Innertages-Finalität (Finalität) erreicht.
Bundesanleihe
Bei einer Bundesanleihe handelt es sich um eine festverzinsliche Schuldverschreibung (Obligationsanleihe) der Schweizerischen Eidgenossenschaft, mit der sich diese mittel- bis langfristig am Kapitalmarkt verschuldet.
C
Clearing
Clearing ist der Prozess, der die Übermittlung, Abstimmung, Bestätigung und unter Umständen die Aufrechnung (Netting) gegenseitiger Verpflichtungen sowie die Ermittlung der Schlusspositionen vor der eigentlichen Abwicklung einer Zahlung oder Effektentransaktion beinhaltet.
D
Datenträgeraustausch (DTA)
Der Datenträgeraustausch (DTA) ist ein System zur elektronischen Abwicklung von Zahlungsaufträgen mittels Überweisung (credit transfer), bei dem der Zahlungspflichtige die Transaktion auslöst. Bis Ende 2005 erstellte der Zahlungspflichtige einen Zahlungsauftrag und lieferte den Datenträger (Band, Kassette, Diskette) direkt oder über seine Bank an das Rechenzentrum der Telekurs (heute Teil der SIX Group) ein. Das Rechenzentrum der Telekurs aggregierte die Zahlungsaufträge pro Bank und sandte diese ins SIC zur Abwicklung. Im SIC wurde das Konto der Bank des Zahlungspflichtigen belastet und dem Konto der zahlungsempfangenden Bank gutgeschrieben. Per Ende 2005 wurde der DTA-Betrieb im Rechenzentrum der Telekurs eingestellt. Seitdem werden die DTA-Zahlungen entweder direkt über die E-Banking-Schnittstellen der Banken oder über den von der SIX Interbank Clearing AG betriebenen zentralen Einlieferungskanal payROUTE eingereicht. Die Zahlungen werden im SIC einzeln als Kundenzahlungen und nicht mehr wie früher in aggregierter Form abgewickelt.
Deflation
Deflation ist das Gegenteil von Inflation und bezeichnet ein über mehrere Perioden anhaltendes Sinken des allgemeinen Preisniveaus. Die Deflationsrate misst die prozentuale Abnahme des Preisindexes. Entsprechend zur Inflation führt Deflation zu einem Anstieg der Kaufkraft des Geldes. (Disinflation).
Devisen
Devisen umfassen Geldforderungen, die auf fremde Währungen lauten und im Ausland zahlbar sind. Beispiele hierfür sind Sicht- und Terminguthaben auf das Ausland sowie Checks, die auf ausländische Währungen lauten.
Devisenbilanz
Nettoauslandstatus der Nationalbank
Devisenswap
Ein Devisenswap ist eine Kombination von einem Kassageschäft mit einem Termingeschäft mit Devisen. Bei einem Liquiditätsswap erwirbt die SNB von Geschäftsbanken Devisen gegen Franken für einen bestimmten Zeitraum. Am Ende der Laufzeit wird die umgekehrte Transaktion zu einem im voraus bestimmten Kurs abgewickelt. Bei einem Abschöpfungsswap kauft sie in der gleichen Art vorübergehend Franken gegen Devisen. Swaps können in bezug auf Laufzeit und Konditionen sehr flexibel gestaltet werden. Die Nationalbank benützt normalerweise Laufzeiten zwischen einer Woche und sechs Monaten.
Disinflation
Disinflation bezeichnet eine Verminderung der Inflation, jedoch nicht ein Sinken des Preisniveaus (Deflation). Disinflationspolitik zielt darauf ab, die Inflationsrate in einer Volkswirtschaft zu reduzieren. (Sacrifice Ratio).
Diskontgeschäft
Die Nationalbank kann Diskontkredit gewähren, indem sie Wertpapiere vor deren Fälligkeit kauft. Für die Restlaufzeit bringt sie einen Zwischenzins (Diskontsatz) in Abzug. Die diskontierten Wertpapiere werden bis zur Fälligkeit im Portefeuille der Nationalbank behalten und alsdann zur Zahlung präsentiert. Das Diskontgeschäft ist in den letzten Jahren in der Praxis bedeutungslos geworden. Die Nationalbank ist nicht zur Gewährung von Diskontkrediten verpflichtet. Sie behält sich die Möglichkeit zur Diskontierung von Wertpapieren für Sondersituationen vor, in denen sie den Banken auf breiter Basis Kredite gewähren will.
Diskontsatz
Beim Diskontsatz handelt es sich um jenen Zinsfuss, der im Rahmen von Diskontgeschäften durch die Nationalbank festgelegt und als Zwischenzins vereinnahmt wird. Gegenwärtig legt die Nationalbank wegen der verschwindenden Bedeutung des Diskontgeschäfts keinen Diskontsatz mehr fest.
E
Echtheitsmerkmale von Banknoten
Sicherheitsmerkmale von Banknoten
EFTPOS (Electronic funds transfer at the point of sale)
Bei der Verwendung von Zahlungskarten in Einzelhandelsgeschäften werden die Zahlungsdaten in Datenendgeräten erfasst und elektronisch an die kontenführenden Banken weitergeleitet.
Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA)
In der Schweiz obliegt die Bankenaufsicht – im Unterschied zu zahlreichen anderen Ländern – nicht der Zentralbank, sondern einer unabhängigen Vollzugs- und Überwachungsbehörde des Bundes, nämlich der FINMA (zuvor Eidgenössische Bankenkommission, EBK). Die FINMA hat zur Aufgabe, (1) den Gläubiger- und Einlegerschutz zu sichern, (2) die Funktionsfähigkeit des Banken- und Effektenmarktes zu gewährleisten, (3) die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften zu überprüfen und (4) die zum Gesetzesvollzug notwendigen Verfügungen zu treffen. Die FINMA ist somit nur für die Einhaltung der Rahmenbedingungen verantwortlich, sie greift aber nicht in die Geschäftstätigkeit der Banken ein.
Eidgenössische Münzstätte
swissmint
Elektronisches Geld (e-money)
Elektronisches Geld ist ein Geldwert, der auf einer Chipkarte oder auf der Hardware eines Computers gespeichert ist.
Emission
Notenserie
Ertragsbilanz
Die Ertragsbilanz ist ein Teil der Zahlungsbilanz. Sie enthält den Waren- und Dienstleistungsverkehr mit dem Ausland, die grenzüberschreitenden Arbeits- und Kapitaleinkommen und die laufenden Übertragungen. Die laufenden Übertragungen sind unentgeltliche Leistungen, die im Gegensatz zu den Vermögensübertragungen nicht den Charakter von Kapitalleistungen aufweisen. Man bezeichnet die Ertragsbilanz auch als "realen Teil der Zahlungsbilanz" (im Gegensatz zum finanziellen Teil in der Kapitalverkehrsbilanz).
euroSIC
euroSIC ist ein Echtzeit-Bruttoabwicklungssystem (Real Time Gross Settlement oder kurz RTGS) mit Warteschlangenmechanismus für Euro-Zahlungen zwischen schweizerischen Finanzinstituten. euroSIC, das im Wesentlichen eine Kopie des SIC für Schweizerfranken ist, wickelt über die Konti der SECB Swiss Euro Clearing Bank ab. euroSIC wird durch die SIX Interbank Clearing AG betrieben. Über den Zugang der SECB Swiss Euro Clearing Bank zu TARGET 2 erleichtert euroSIC auch die Abwicklung von grenzüberschreitenden Transaktionen in Euro. Zudem ist euroSIC auch mit der Schweizer Börse (SIX Swiss Exchange) und dem Wertschriftenabwicklungssystem SECOM verbunden.
Exekutivrat
Das oberste ausführende Organ des Internationalen Währungsfonds (IWF) ist der Exekutivrat. Er besteht aus 24 Mitgliedern. Die Schweiz vertritt mit ihrem Exekutivdirektor die von ihr angeführte Stimmrechtsgruppe.
F
Finalität (Zahlungsverkehr)
Abwicklungen in Zahlungssystemen werden als endgültig (final) bezeichnet, wenn sie nicht mehr widerrufen und an keine weiteren Bedingungen geknüpft werden können.
G
Geldhoheit
Die Geldhoheit der Schweiz teilt sich in das Münzregal (swissmint) und das Banknotenmonopol. Die Geldhoheit umfasst das Recht ihres Inhabers, der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Gesetzesvorschriften über das Noten- und Münzwesen zu erlassen (Bezeichnung der Währungseinheit, Bestimmung der Instanzen für die Emission des Geldes, Festsetzung der Stückelungen, usw.).
Geldmarkt
Der Geldmarkt ist der Markt für die Aufnahme und Anlage von kurzfristigen Geldern. Als kurzfristig gelten im wesentlichen Gelder mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr. Neben der Zentralbank und den Geschäftsbanken, die sich gegenseitig Zentralbankgeld zur Verfügung stellen, treten als Akteure auch öffentliche und private Nichtbanken auf dem Geldmarkt auf (Kapitalmarkt).
Geldmarktbuchforderungen
Geldmarktbuchforderungen (GMBF) sind Geldmarktinstrumente, mit denen sich die Schweizerische Eidgenossenschaft und andere öffentliche Gebietskörperschaften kurzfristig verschulden. Sie wurden erstmals 1979 von der Eidgenossenschaft emittiert und nehmen seither einen festen Platz am Schweizer Geldmarkt ein. Die Emissionen weisen in der Regel eine Laufzeit zwischen drei und zwölf Monaten auf. Die Verzinsung der GMBF erfolgt auf Diskontbasis. Das heisst, dass die Buchforderungen unter pari emittiert und zum Nennwert zurückbezahlt werden.
Geldmenge M0
Die Geldmenge M0 bezeichnet die Notenbankgeldmenge, die zuweilen auch monetäre Basis oder Geldbasis genannt wird.
Geldmenge M1
Die Geldmenge M1 umfasst den Bargeldumlauf (Noten und Münzen) des Publikums in Schweizerfranken, die Sichteinlagen der Inländer in Schweizerfranken bei Banken und der Post sowie die Einlagen auf Transaktionskonti.
Geldmenge M2
Das Geldaggregat M2 ist definiert als Summe der Geldmenge M1 und der Spareinlagen. Ausgeklammert aus den Spareinlagen werden die gebundenen Vorsorgegelder im Rahmen der beruflichen Vorsorge (2. Säule) und der freiwilligen Eigenvorsorge (3. Säule).
Geldmenge M3
Die Geldmenge M3 umfasst zusätzlich zur Geldmenge M2 noch die Termineinlagen.
Geldpolitik
Geldpolitik ist der Einsatz der geldpolitischen Instrumente durch die Zentralbank zur Erreichung wirtschaftspolitischer Ziele. Die Geldpolitik ist damit ein Teilgebiet der Wirtschaftspolitik. Die Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank zielt darauf ab, der Wirtschaft zu ermöglichen, ihre Produktionskapazität auszuschöpfen, ohne mittelfristig die Preisstabilität zu gefährden. Zu ihren Instrumenten gehören insbesondere das Offenmarktgeschäft (Repo-Geschäfte, Devisenswaps, An- und Verkauf von Devisen und Wertschriften) sowie das Lombardgeschäft.
Geldpolitisch wichtige Daten
Die Nationalbank veröffentlicht am ersten Arbeitstag der Woche geldpolitisch relevante Daten der Vorwoche. Sie vermitteln Informationen über die Umsetzung der Geldpolitik und umfassen jene Aktiven und Passiven, in denen sich die geldpolitischen Massnahmen widerspiegeln. Darüber hinaus werden die Tagesergebnisse der geldpolitischen Geschäfte der Vorwoche (Geschäftsabschlüsse und Referenzzinssätze) zur Verfügung gestellt.
Geldwert
Der Geldwert ist die Kaufkraft des Geldes und drückt die für eine Geldeinheit käufliche Gütermenge aus. Es lassen sich der Binnen- und der Aussenwert des Geldes unterscheiden. Der Binnenwert entspricht dem Kehrwert des Preisniveaus. Bei einem Anstieg des Preisniveaus sinkt die mit einer Geldeinheit zu erwerbende Gütermenge und umgekehrt. Folglich entwickeln sich Preisniveau und Kaufkraft des Geldes immer entgegengesetzt. Beim Aussenwert des Geldes handelt es sich um die Menge an ausländischer Währung, die mit einer inländischen Geldeinheit erworben werden kann. Der Aussenwert entspricht dem Wechselkurs in der Mengennotierung.
Geldwertstabilität
Der Begriff der Geldwertstabilität hat zwei Dimensionen: In der binnenwirtschaftlichen Dimension wird Geldwertstabilität gewöhnlich mit Preisniveaustabilität gleichgesetzt und meint eine gleich bleibende Kaufkraft des Geldes im Inland (Geldwert). Demgegenüber ist in der aussenwirtschaftlichen Dimension unter Geldwertstabilität die Stabilität des nominalen Wechselkurses zu verstehen (Geldwert).
Giroguthaben
Giroguthaben sind unverzinsliche Sichtguthaben von inländischen Geschäftsbanken bei der Nationalbank. Die Nachfrage der Geschäftsbanken nach Giroguthaben stammt aus den gesetzlichen Liquiditätsvorschriften und aus dem Bedarf nach Arbeitsguthaben im bargeldlosen Zahlungsverkehr zwischen den Banken (SIC). Die Nationalbank kontrolliert das Angebot an Giroguthaben durch den Einsatz der geldpolitischen Instrumente und steuert damit die Liquidität des Bankensystems. Der Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage an Giroguthaben findet am Markt für Tagesgeld statt.
Gouverneursrat
Das oberste Organ des Internationalen Währungsfonds (IWF) ist der Gouverneursrat. Er delegierte einen Grossteil seiner ausführenden Kompetenzen an den Exekutivrat.
Grossbanken
Die Grossbanken stellen gemessen an der Bilanzsumme, am Ertrag und am Personalbestand die grösste Bankengruppe in der Schweiz dar. Sie sind Universalbanken und bieten eine umfassende Palette an Bankgeschäften im In- und – im Gegensatz zu den meisten andern Bankengruppen – auch im Ausland an. Neben dem Kreditgeschäft spielen die Grossbanken auch im Interbank-, im Vermögensverwaltungsgeschäft sowie im Geschäft mit derivativen Instrumenten eine wichtige Rolle.
Grossbetragszahlungssysteme (large-value oder wholesale funds transfer systems)
Über solche Zahlungssysteme werden in der Regel dringende Zahlungen mit hohen Beträgen zwischen Systemteilnehmern abgewickelt. Obwohl in der Regel kein Mindestwert für die über das System laufenden Zahlungen festgesetzt wird, ist der Durchschnittsbetrag relativ hoch.
H
Handels- und Börsenbanken
Die Handelsbanken sind in der Regel Universalbanken, bei denen neben den kommerziellen Krediten an Handel, Industrie und Gewerbe auch die Hypothekaranlagen eine Rolle spielen. Die Börsenbanken sind auf Börsen-, Effekten- und Vermögensverwaltungsgeschäfte spezialisiert.
Hyperinflation
Der Begriff der Hyperinflation bezeichnet extrem hohe Inflation. Üblicherweise wird von Hyperinflation gesprochen, wenn die monatliche Inflationsrate mehr als 50 Prozent beträgt. Dies entspricht einer jährlichen Inflationsrate von 12 875 Prozent.
I
Inflation
Inflation ist ein über mehrere Perioden anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus. Mit einem inflationären Prozess geht ein Kaufkraftverlust des Geldes einher. Preisveränderungen bei einzelnen Gütern (Waren und Dienstleistungen) oder Gütergruppen, die veränderte Nachfrage- und Angebotsrelationen auf funktionierenden Märkten widerspiegeln, sind dagegen nicht mit Inflation gleichzusetzen. Gemessen wird die Inflation mit Hilfe eines Preisindexes Konsumentenpreisindex). Die Inflationsrate misst die prozentuale Zunahme des Preisindexes. Deflation, Disinflation)
Inlandkorrespondenten
Die Inlandkorrespondenten sind meist in ländlichen Regionen tätige Banken, die mit einem Mandat der Nationalbank ausgestattet sind. Wie die Agenturen sind sie für die Ausgabe und die Rücknahme von Bargeld zuständig. Sie decken ihren Bargeldbedarf grösstenteils direkt bei den örtlichen Poststellen. Da sich das Bargeld im Monatsverlauf typischerweise durch Einzahlungen von Postkunden bei den Poststellen sammelt, findet ein lokaler Ausgleich statt, der die Poststellen von überschüssigem Bargeld entlastet und die Banken mit Bargeld versorgt (Die Ausgabe und Rücknahme).
Innertageskredite (intraday credit)
Kredite mit einer Laufzeit von weniger als einem Geschäftstag. Der Zweck dieser Kreditvergabe ist die Erleichterung eines reibungslosen Zahlungsablaufes in Zahlungssystemen. Innertageskredite werden von Zentralbanken in der Regel zinslos vergeben.
Interimsnoten (Übergangsnoten)
Die ersten Banknoten, welche die Nationalbank im Jahre 1907 herausgab, orientierten sich weitgehend an den Noten der früheren Emissionsbanken (Kantonalbanken). Während einer Übergangszeit von drei Jahren zirkulierten diese so genannten Interimsnoten noch neben den älteren Banknoten. Ab dem 20. Juni 1910 waren nur noch die Banknoten der Nationalbank gültiges Zahlungsmittel. Im September 1911 gab sie ihre ersten in eigener Regie entwickelten Noten aus (Alle Banknotenserien).
Internationaler Währungs- und Finanzausschuss (International Monetary and Financial Committee, IMFC)
Der Internationale Währungs- und Finanzausschuss ist eines der beiden Beratungsgremien des Internationalen Währungsfonds (IWF). Er trifft sich halbjährlich. Das Entwicklungskomitee ist das zweite Beratungsgremium. Es tagt zweimal jährlich gemeinsam mit der Weltbank und berät die Bretton-Woods-Organisationen in Fragen des Ressourcentransfers zu den Entwicklungsländern.
Internationaler Währungsfonds (IWF)
Der IWF ist eine der beiden Bretton-Woods-Institutionen. Er wurde 1945 mit dem Ziel gegründet, für geordnete Währungsverhältnisse zu sorgen und durch Förderung eines ausgewogenen Wachstums des internationalen Handels den Wohlstand seiner Mitglieder zu erhöhen. Heute gehören dem IWF praktisch alle souveränen Staaten der Welt an. Die wichtigste Aufgabe des IWF ist die wirtschaftspolitische Überwachung seiner Mitgliedsländer im Rahmen der Artikel IV-Konsultation. Der IWF gewährt zudem Kredite an Länder mit Zahlungsbilanzschwierigkeiten. Arme Länder unterstützt der IWF im Rahmen der Armutsverringerungs- und Wachstumsfazilität (PRGF). In aussergewöhnlichen Krisensituationen stehen dem IWF nebst der Finanzierung über Quoten die Allgemeinen Kreditvereinbarungen (AKV) und die Neuen Kreditvereinbarungen (NKV) zur Verfügung. Der IWF leistet auch technische Hilfe.
K
Kantonalbanken
Konstituierendes Merkmal der Kantonalbanken ist, dass der Kanton eine Beteiligung von mehr als einem Drittel des Kapitals halten und über mehr als einen Drittel der Stimmen verfügen muss. Die Kantonalbanken sind heute weitgehend Universalbanken mit einem stark ausgeprägten Spar- und Hypothekargeschäft. Für ihre Verbindlichkeiten kann der Kanton die vollumfängliche oder teilweise Haftung übernehmen.
Kapitalmarkt
Der Kapitalmarkt ist – analog zum Geldmarkt – der Markt für die Aufnahme und Anlage von mittel- bis langfristigen Mitteln. Die Überlassungsdauer beträgt bei mittelfristigem Kapital in der Regel ein bis vier Jahre und bei langfristigem Kapital fünf und mehr Jahre. In diesem Zusammenhang zu unterscheiden sind der Obligationen- oder Anleihenmarkt, auf dem Schuldverschreibungen (Obligationen) begeben und gehandelt werden, und der Aktienmarkt für Dividendenpapiere (Aktien).
Kapitalverkehrsbilanz
Die Kapitalverkehrsbilanz ist ein Teil der Zahlungsbilanz. In der Kapitalverkehrsbilanz werden die Entstehung und Tilgung von grenzüberschreitenden finanziellen Forderungen und Verpflichtungen aufgezeichnet. Nach dem Investitionsmotiv unterscheidet man Direktinvestitionen, Portfolioinvestitionen und übrige Investitionen (hauptsächlich Bankkredite).
Kaufkraft des Geldes
Geldwert
Kaufkraftparität
Kaufkraftparität liegt vor, wenn der Wechselkurs derart bestimmt wird, dass bei gegebenen Preisniveaus in zwei Ländern die Kaufkraft der in- und der ausländischen Währung gleich ist. Kaufkraftparität bedeutet also nichts anderes als das "Gesetz des einheitlichen Preises", das zur Erklärung des Wechselkurses dient.
Kleinbetragszahlungssysteme (retail funds transfer systems)
Ein Zahlungssystem, das grosse Mengen von betragsmässig relativ kleinen Zahlungsaufträgen ausführt, wie Lastschriftverfahren (LSV), Bancomatabhebungen und EFTPOS-Transaktionen.
Konsumentenpreisindex (KPI)
Der Konsumentenpreisindex (Verbraucherpreisindex, Landesindex der Konsumentenpreise) misst den Preis eines Korbes von Gütern (Waren und Dienstleistungen), der die durchschnittlichen Verbrauchsgewohnheiten der privaten Haushalte wiedergeben soll. Der Konsumentenpreisindex ist somit ein Mass für die Entwicklung der Kosten der konsumierten Güter (Preisniveau).
L
Lastschriftverfahren (LSV)
System zur elektronischen, beleglosen Abwicklung von Zahlungsaufträgen mittels Belastungsaufträgen, bei dem der Rechnungssteller die Zahlung auslöst (debit transfer). Voraussetzung dafür ist einerseits die Belastungsermächtigung des Kontoinhabers und andererseits die Einhaltung vertraglicher Verpflichtungen des Zahlungsempfängers.
Leistungsbilanz
Vor allem in Deutschland und Österreich verwendete Bezeichnung für die Ertragsbilanz.
Libor
Der Libor (London interbank offered rate) repräsentiert den Zinssatz für unbesicherte Geldmarktkredite an erstklassige Banken. Die betreffenden Banken melden der British Bankers' Association (BBA) bankwerktäglich kurz vor 11.00 Uhr (GMT) den Zinssatz, zu dem sie am Londoner Interbankenmarkt unbesicherte Geldmarktkredite in handelsüblicher Grösse aufnehmen könnten. Der tiefste und höchste Viertel der gemeldeten Zinssätze werden für die Fixierung des Libors nicht berücksichtigt. Der aus den verbleibenden Zinssätzen gebildete Durchschnitt wird als Libor für den jeweiligen Tag fixiert und publiziert. Die Libor-Sätze werden für unterschiedliche Währungen und Laufzeiten festgelegt.
Lieferung gegen Zahlung (Delivery versus payment)
Ein Mechanismus bei der Abwicklung von wechselseitigen Verpflichtungen aus Effektengeschäften, der sicherstellt, dass die endgültige Übertragung der Effekten dann und nur dann geschieht, wenn gleichzeitig die Zahlung erfolgt ist.
Liquidität
Unter Liquidität wird die Fähigkeit verstanden, den zwingend fälligen Verbindlichkeiten jederzeit und uneingeschränkt nachkommen zu können. Entsprechend wird eine Bank oder Bankengruppe als illiquid bezeichnet, wenn sie nicht genügend flüssige Mittel hat, um alle kurzfristigen Verbindlichkeiten befriedigen zu können. Eine Bank kann solvent, aber trotzdem illiquid sein: In diesem Fall hat sie zwar genügend Aktiven, so dass sämtliche Schulden gedeckt sind und keine Überschuldung vorliegt; ihr stehen jedoch unter Umständen zu wenig flüssige Mittel zur Verfügung, um allen kurzfristigen Verbindlichkeiten nachkommen zu können.
Lombardgeschäft
Lombardkredite sind Darlehen, bei denen der Schuldner als Sicherheit bestimmte Wertschriften hinterlegt. Nach Bereitstellung solcher Hinterlagen erhalten die Banken von der Nationalbank eine Lombardkreditlimite. Im Falle eines Liquiditätsbedarfs kann eine Bank den Lombardkredit auf eigene Initiative bis zur Höhe der Limite und zum offiziellen Lombardsatz beanspruchen. Die Benützung soll jedoch nur kurzfristig zur Überbrückung von unvorhergesehenen Liquiditätsengpässen erfolgen. Neben dem Lombardkredit steht den Banken seit dem Inkrafttreten des neuen Nationalbankgesetzes am 1. Mai 2004 als weitere Engpassfinanzierungsfazilität das Repo zum Sondersatz zur Verfügung (Richtlinien über das geldpolitische Instrumentarium)
Lombardsatz
Lombardkredite werden zum offiziellen Lombardsatz gewährt. Dieser wird seit Mai 1989 täglich von der Nationalbank festgesetzt und liegt seit Dezember 1989 zwei Prozentpunkte über dem Marktsatz für Tagesgeld, um die Banken davon abzuhalten, den Lombardkredit als dauerhafte Refinanzierungsquelle zu benützen.
M
Mindestreserven
Um das reibungslose Funktionieren des Geldmarktes zu erleichtern, müssen die Banken Mindestreserven unterhalten. Als Mindestreserven gelten auf Schweizerfranken lautende, von den Banken gehaltene Münzen, Banknoten und Giroguthaben bei der Nationalbank.
N
Netting
Die vereinbarte Aufrechnung von gegenseitigen Positionen oder Verpflichtungen von Gegenparteien oder Systemteilnehmern. Das Netting verringert eine grosse Zahl von Einzelpositionen oder -verpflichtungen auf eine kleinere Zahl von Positionen oder Verpflichtungen.
Nettoabwicklungssystem (Nettosystem)
Ein System, in dem die Abwicklung auf Nettobasis in der Regel am Tagesende erfolgt. Die Nettoposition eines Teilnehmers berechnet sich aus der Summe der eingegangenen Zahlungen minus der abgeflossenen Zahlungen.
Nettoauslandstatus der Nationalbank (Zahlungsbilanz)
Der Nettoauslandstatus der Nationalbank ist ein Teil der Zahlungsbilanz. Er zeigt die Veränderung der Auslandguthaben und -verpflichtungen der Nationalbank. Zu den Auslandguthaben gehören der Goldbestand, die Devisenguthaben, die Reserveposition beim Internationalen Währungsfonds und die internationalen Zahlungsmittel. Anders als in der Kapitalverkehrsbilanz werden im Auslandstatus nicht die Transaktionen sondern die Veränderungen der Bestände verbucht. Zum Ausgleich der Veränderungen, die nicht durch Transaktionen bedingt sind, werden in einer gesonderten Rubrik die Wertveränderungen auf den Beständen ausgewiesen.
Neue Kreditvereinbarungen (NKV)
Die Neuen Kreditvereinbarungen (NKV) sind parallele Vereinbarungen zu den Allgemeinen Kreditvereinbarungen (AKV). Zusammen mit der Zehnergruppe erklärten sich seit 1997 weitere 15 Länder bereit, dem Internationalen Währungsfonds (IWF) bis zu 34 Mrd. SZR zu leihen, um dessen allgemeine Quotenmittel zu ergänzen. Die Kredite werden unter ähnlichen Umständen gewährt, wie sie in den AKV vorgesehen sind. Die Nationalbank ist teilnehmende Institution an den NKV.
Nominalzins
Zins (nominal)
Notenabschnitt
Stückelung
Notenbank
Zentralbank
Notenbankgeldmenge
Die Notenbankgeldmenge entspricht der Summe von Notenumlauf und Giroguthaben inländischer Geschäftsbanken bei der Nationalbank. Zur Bezeichnung der Notenbankgeldmenge werden mitunter die Begriffe monetäre Basis oder Geldbasis verwendet.
Notenhortung (Thesaurierung)
Banknoten dienen nicht nur als Zahlungsmittel, sondern auch als Wertaufbewahrungsmittel. Gehortete Banknoten werden dem Geldkreislauf vorübergehend oder auf Dauer entzogen und in liquider Form («Strumpfsparen») – zum Teil in sehr grossen Beträgen – stillgelegt (Der Notenumlauf).
Notenserie
Eine Notenserie (oder Emission) besteht aus den verschiedenen Stückelungen, die zur gleichen Zeit entwickelt, gestaltet und produziert werden. Bis zum jetzigen Zeitpunkt gibt es in der Schweiz acht Banknotenserien. Die erste Serie wurde 1907 in Umlauf gesetzt; deren Noten galten als Interimsnoten. Nicht alle Noten der acht Banknotenserien waren auch tatsächlich im Umlauf. Die 4. und 7. Serie gelten als Reserveserien.
Notenumlauf
Die Summe aller von der SNB ausgegebenen Noten wird als Notenumlauf bezeichnet. Er macht rund 90% der Notenbankgeldmenge aus. Der Notenumlauf stellt eine Verbindlichkeit der Zentralbank gegenüber dem Publikum dar und erscheint somit auf der Passivseite der Notenbankbilanz.
O
Offenmarktgeschäfte
Ein Offenmarktgeschäft ist der An- oder Verkauf von Wertpapieren oder anderen Forderungen am Geld- oder Kapitalmarkt durch die Zentralbank. Die Nationalbank benützt die Offenmarktgeschäfte in erster Linie für die Steuerung der Notenbankgeldmenge. Offenmarktgeschäfte von praktischer Relevanz für die SNB sind die Repo-Geschäfte, die Devisenswaps und in geringerem Ausmass Wertpapiergeschäfte.
Opferverhältnis
Sacrifice Ratio
P
Preisniveau
Das Preisniveau ist der gewichtete Durchschnitt verschiedener Güterpreise in einer Volkswirtschaft. Das Preisniveau misst also den Preis eines bestimmten Güterkorbes, der ein Abbild der in der Volkswirtschaft produzierten oder konsumierten Güter (Waren und Dienstleistungen) ist. Ein stabiles Preisniveau bedeutet nicht notwendigerweise stabile Einzelpreise: Preissteigerungen bei einzelnen Gütern können durch Preissenkungen an anderer Stelle ausgeglichen werden, so dass das Preisniveau insgesamt konstant bleibt. Ein Anstieg des Preisniveaus bedeutet einen Rückgang der Kaufkraft des Geldes: Mit einer Geldeinheit lassen sich im Durchschnitt weniger Gütereinheiten kaufen. Folglich entwickeln sich Preisniveau und Geldwert immer gegenläufig.
Privatbankiers
Die Privatbankiers sind schwerpunktmässig im Vermögensverwaltungsgeschäft tätig. Empfehlen sich Privatbankiers nicht öffentlich zur Annahme fremder Gelder, können sie auf die gesetzlich verlangten Zuweisungen an den Reservefonds verzichten, da die Gesellschafter solidarisch haften. Zudem müssen sie weder Jahresrechnung noch Zwischenbilanz veröffentlichen.
Q
Quote
Jedes Mitgliedsland des Internationalen Währungsfonds (IWF) verfügt über einen auf Sonderziehungsrechte (SZR) lautenden Kapitalanteil, die Quote. Die Höhe der Quoten berechnet der IWF aufgrund verschiedener wirtschaftlicher Kriterien eines Landes (Bruttoinlandprodukt, Währungsreserven, Einnahmen und Ausgaben in der Ertragsbilanz, und deren Schwankungen). Die Quoten bilden die wichtigste Finanzierungsquelle des IWF. Sie definieren auch die maximale Höhe der Kredite, die ein Land im Normalfall vom IWF erhalten kann. Zudem ist die Quote massgebend für den Stimmrechtsanteil und bestimmt den Anteil, den ein Land bei einer neuen Ausgabe von Sonderziehungsrechten erhalten kann. Der IWF ist verpflichtet, die Quoten in Abständen von höchstens fünf Jahren einer allgemeinen Überprüfung zu unterziehen und gegebenenfalls Änderungen vorzunehmen.
R
Raiffeisenbanken
Die Raiffeisenbanken sind rechtlich selbständige, regional tätige Kleinbanken, welche die lokal anfallenden Spargelder sammeln und diese an die Kreditsuchenden derselben Region abgeben. Sie sind als Genossenschaften organisiert und werden von einem zentralen Verband - dem Schweizer Verband der Raiffeisenbanken - mittels eines Dienstleistungszentrums unterstützt und überwacht. Der Verband garantiert alle Verbindlichkeiten seiner Mitgliedsbanken, während diese für den Verband haften.
Realzins
Zins (real)
Regionalbanken und Sparkassen
Die Regionalbanken und Sparkassen sind schwergewichtig im Spar- und Hypothekargeschäft tätig. Ihre Geschäftstätigkeit ist somit derjenigen der kleineren Kantonalbanken sehr ähnlich, ihr geographisches Tätigkeitsgebiet ist in der Regel jedoch kleiner. Ein Grossteil der Regionalbanken ist dem Verband Schweizer Regionalbanken – der RBA-Holding – angeschlossen. Die RBA-Holding bildet ein Dach über diese Regionalbanken und stellt den beteiligten Instituten verschiedene Dienstleistungen zur Verfügung. Die der Holding angeschlossenen Banken agieren jedoch weiterhin als selbständige Institute.
Repo-Geschäft
Ein Repo (Repurchase Agreement) ist ein Wertpapierpensionsgeschäft. Bei einem Repo verkauft der Geldnehmer Wertpapiere an den Geldgeber mit der gleichzeitigen Vereinbarung, Wertpapiere gleicher Gattung und Menge zu einem späteren Zeitpunkt zurückzukaufen. Der bei einem Repo-Geschäft angewendete Zinssatz wird Repo-Satz genannt. Der Repo-Satz wird für die ausgeliehene Geldsumme geschuldet und liegt in der Regel unter dem Zinssatz für ungedeckte Geldmarktkredite.
Die Nationalbank benützt dieses Instrument zur Steuerung der Liquidität. Dabei ist sie bis auf weiteres grundsätzlich bereit, alle Papiere aus dem "CHF GC Basket", dem "Euro GC Basket" und dem "German Jumbo Pfandbriefe GC Basket" zu kaufen.
Reserveposition
Die Reserveposition beim Internationalen Währungsfonds (IWF) entspricht dem vom IWF bezogenen Teil der Quote. Sie hat den Charakter einer Währungsreserve, die von der Nationalbank jederzeit in diesem Sinne verwendet werden kann.
Reserveserie
Reserveserien sind Notenserien, die nicht im Umlauf waren. In der Schweiz gelten die 4. und 7. Serie als Reserveserien. Diese Serien wären zum Einsatz gekommen, falls von den im Umlauf befindlichen Noten massenhaft Fälschungen zirkuliert hätten. Dann hätte die Nationalbank die gefälschte Stückelung oder Serie ersetzt.
Richtlinien für die Anlagepolitik
Die Richtlinien der Schweizerischen Nationalbank (SNB) für die Anlagepolitik konkretisieren die in Art. 9 Abs. 1 des Nationalbankgesetzes umschriebenen Geschäfte, welche die SNB zur Erfüllung ihrer anlagepolitischen Aufgaben wahrnehmen kann, indem sie den Handlungsrahmen näher definieren, über den die SNB bei ihrer Anlagetätigkeit verfügt. Neben den Grundsätzen der Anlagepolitik und genaueren Angaben über die Anlageinstrumente enthalten die Richtlinien auch Angaben über den Anlage- und den Risikokontrollprozess.
Richtlinien über das geldpolitische Instrumentarium
Die Richtlinien der Schweizerischen Nationalbank (SNB) über das geldpolitische Instrumentarium enthalten Ausführungen über den Einsatz ihrer geldpolitischen Instrumente. Die Richtlinien schliessen an das bestehende geldpolitische Konzept der Nationalbank an und beschreiben die Instrumente und Verfahren zur Umsetzung der Geldpolitik. Sie konkretisieren die in Art. 9 Abs. 1 des Nationalbankgesetzes umschriebenen Geschäfte, welche die SNB zur Erfüllung ihrer geld- und währungspolitischen Aufgaben tätigen kann. Insbesondere stellen sie dar, zu welchen Bedingungen die Nationalbank Geschäfte abschliesst und welches die dabei zu beachtenden Verfahren sind. Ferner legen sie fest, welche Sicherheiten für geldpolitische Operationen mit der SNB verwendet werden können.
Rückruf von Banknoten
Gemäss Gesetz kann die Nationalbank die aktuelle Notenserie auf ein bestimmtes Datum zurückrufen, um sie durch eine neue Serie zu ersetzen (Die Gültigkeit der Banknoten).
S
Sacrifice Ratio
Die Sacrifice Ratio (Opferverhältnis) ist das Verhältnis der in einer Phase der Disinflation erlittenen Produktions- oder Einkommensverluste zur erzielten Reduktion der Inflationsrate. Sie gibt an, wie viele Prozente des jährlichen Bruttoinlandproduktes "geopfert" werden müssen, um die Inflation um einen Prozentpunkt zu reduzieren. Die Sacrifice Ratio dient daher als Mass für die Kosten von Disinflation.
SECB Swiss Euro Clearing Bank
Durch die Schweizer Banken errichtete Bank in Frankfurt zur Erleichterung des Euro-Zahlungsverkehrs innerhalb der Schweiz sowie zwischen der Schweiz und dem EU-Raum. Die SECB Swiss Euro Clearing Bank, die der deutschen Bankenaufsicht unterstellt ist, führt die Konti, über welche euroSIC abwickelt, kontrolliert den Abwicklungsprozess und steuert die Liquiditätsversorgung. Betrieben wird euroSIC durch die SIX Interbank Clearing AG. SECB wickelt SEPA-konforme Zahlungen ab und verfügt über den Zugang zu europäischen Grossbetrags- und Massenzahlungssystemen (TARGET2, STEP1 und STEP2).
SEPA (Single Euro Payments Area)
Das ist ein Projekt zur Vereinheitlichung des Massenzahlungsverkehrs in Euro: Zahlungen innerhalb von SEPA (einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum), dem die 27 EU-Länder sowie Norwegen, Island, Liechtenstein und die Schweiz angehören, sollen zu gleichen Bedingungen erfolgen wie bisherige nationale Zahlungen. SEPA basiert auf drei neuen, standardisierten Zahlungsinstrumenten (SEPA-Überweisung, SEPA-Lastschrift und SEPA-Kartenzahlung), die die Grundlage zur vollautomatisierten Verarbeitung von Euro-Zahlungen bieten.
SIC (Swiss Interbank Clearing)
SIC (Swiss Interbank Clearing) ist ein elektronisches Interbank-Zahlungssystem, das die SIX Interbank Clearing AG, ein Unternehmen der SIX Group AG und der PostFinance, im Auftrag der Nationalbank seit 1987 betreibt. Es ist ein Bruttoabwicklungssystem in Echtzeit (Real Time Gross Settlement oder kurz RTGS) mit Warteschlangenmechanismus. Die Zahlungen werden individuell und sequentiell – das heisst auf Bruttobasis – verarbeitet und über die Girokonten der Teilnehmer bei der Nationalbank abgewickelt. Über das SIC wickeln zurzeit mehr als 340 Teilnehmer ihren Grossbetragszahlungsverkehr und einen Teil des Kleinbetragszahlungsverkehrs ab.
Sicherheitskoffer
Sicherheitskoffer werden für den Transport von Banknoten verwendet und dienen als Sicherheitsmassnahme gegen Diebstahl. Durch unsachgemässes Öffnen der Sicherheitskoffers werden die Noten verfärbt und sind somit unbrauchbar. Sie gehen zur Abklärung ihrer Echtheit zum Bereich Bargeld der Nationalbank in Bern (Die Verarbeitung und Vernichtung). Als echt erkannte Noten werden anschliessend ersetzt.
Sicherheitsmerkmale von Banknoten
Sicherheitsmerkmale sind die im Sicherheitskonzept definierten Merkmale, die auf den Banknoten enthalten sind, um Fälschungen möglichst zu verhindern. Die sechs Merkmale auf den aktuellen Schweizer Banknoten, welche die breite Öffentlichkeit schnell erkennen und prüfen kann, sind die Tanzzahl, Zauberzahl, Farbzahl, Chamäleonzahl, die Glitzerzahl und die Lochzahl. Daneben enthalten die Banknoten aber auch noch weitere Sicherheitsmerkmale wie den Sicherheitsfaden.
SIX Group AG
Die SIX Group erbringt Infrastrukturdienstleistungen für nationale und internationale Teilnehmer des Schweizer Finanzplatzes. Die Geschäftsfelder des Unternehmens decken den Wertschriftenhandel, die Wertschriftendienstleistungen, das Finanzinformationsgeschäft und den Zahlungsverkehr ab. Die SIX Group ist Anfang 2008 aus dem Zusammenschluss der SWX Group, der SIS Group und der Telekurs Group hervorgegangen und repräsentiert als Infrastrukturunternehmen mit internationaler Geschäftstätigkeit einen tragenden Pfeiler des Schweizer Finanzplatzes.
SNB Bills
Die SNB kann im Rahmen des ordentlichen geldpolitischen Instrumentariums eigene Schuldverschreibungen in Franken und Fremdwährungen emittieren. Die Schuldverschreibungen in Franken (SNB Bills) dienen zur Abschöpfung von Liquidität und ermöglichen dadurch eine flexiblere Steuerung der Giroguthaben. Die Schuldverschreibungen in US-Dollar (SNB USD Bills) dienen zur Erhöhung der Fremdwährungsreserven und zur Finanzierung des Darlehens der SNB an die Zweckgesellschaft SNB StabFund.
Solvenz
Eine Bank oder Bankengruppe ist solvent, wenn sie die geltenden Eigenmittelvorschriften erfüllt. Diese Bedingung impliziert insbesondere, dass sie genügend Aktiven hat, um ihre sämtlichen Verbindlichkeiten befriedigen zu können. Nur wenn eine Bank oder Bankengruppe solvent ist, d.h. über ausreichende regulatorische Eigenmittel verfügt, kann die Schweizerische Nationalbank (SNB) ausserordentliche Liquiditätshilfe leisten. Bei der Beurteilung der Solvenz holt die SNB die Stellungnahme der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) ein.
Sonderziehungsrecht (SZR)
Recheneinheit und Zahlungsmittel für Transaktionen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) ist das Sonderziehungsrecht (SZR). Sein Wert wird anhand eines Währungskorbes bestimmt, dessen Zusammensetzung alle fünf Jahre überprüft wird. Die Korbwährungen sind der US-Dollar, der Euro, der japanische Yen und das Pfund Sterling (ab Anfang 2001).
Sparkassen
Regionalbanken und Sparkassen
Stabilität des Finanzsystems
Ein stabiles Finanzsystem zeichnet sich dadurch aus, dass dessen Komponenten ihre Funktion erfüllen und sich gegenüber Schocks als widerstandsfähig erweisen.
Stagflation
Stagflation ist die Bezeichnung für eine Wirtschaftslage, in welcher die gesamtwirtschaftliche Produktion sinkt und gleichzeitig das Preisniveau steigt. Der Begriff der Stagflation setzt sich zusammen aus (konjunktureller) Stagnation und Inflation.
Stimmrechtsgruppe
Die Schweiz bildet gemeinsam mit Polen, Serbien und Montenegro, Aserbeidschan, Kirgisien, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan eine Stimmrechtsgruppe im Exekutivrat des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank. Der Stimmrechtsanteil dieser Gruppe beträgt 2,88%, wobei unser Land rund 1,63% beiträgt.
Stückelung
Eine Banknotenserie besteht aus verschiedenen Stückelungen, von denen jede einen anderen Nennwert hat. Die aktuelle Banknotenserie besteht aus sechs Stückelungen zu 10, 20, 50, 100, 200 und 1000 Franken (Die aktuelle Banknotenserie)
S.W.I.F.T. (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication)
Eine von Banken gegründete genossenschaftliche Organisation, die ein Netzwerk betreibt, das den weltweiten Austausch von Zahlungs- und anderen Finanzmeldungen zwischen Finanzinstituten erleichtert.
Swissmint
Mit der Bundesverfassung von 1848 ging das Recht, Münzen zu prägen (= Münzregal), von den Kantonen an den Bund über. 1855 erwarb der Bund die Berner Münzstätte; sie wurde zur Eidgenössischen Münzstätte, mit der Aufgabe, das Land laufend mit den nötigen Münzen zu versorgen. Seit dem 1. Januar 1998 ist die Münzstätte eine selbständige Einheit der Eidgenössischen Finanzverwaltung, gleichzeitig wurde sie in swissmint umgetauft (www.swissmint.ch).
Systemisches Ereignis
Ein systemisches Ereignis im engeren Sinn liegt dann vor, wenn Probleme bei einer Finanzinstitution zu ernsthaften Problemen bei anderen Finanzinstitutionen oder in einem Markt führen. Ein systemisches Ereignis im weiteren Sinn umfasst auch Ereignisse, welche mehrere Finanzinstitutionen gleichzeitig treffen - z.B. ein Aktiencrash, der bei allen Banken mit Aktienengagements zu Verlusten führt.
Systemkrise
Eine Systemkrise ist ein systemisches Ereignis, welches entweder einzelne bedeutende oder eine grosse Anzahl von Institutionen betrifft, so dass die allgemeine Funktion des Finanzsystems (oder wichtiger Teile davon) beeinträchtigt wird.
Systemrelevanz
Eine Bank oder Bankengruppe ist systemrelevant, wenn ihre Zahlungsunfähigkeit das Funktionieren des inländischen Finanzsystems oder wesentlicher Teile davon gravierend beeinträchtigen und zudem negative Auswirkungen auf die Realwirtschaft zeitigen würde.
Systemrisiko (Systemic risk)
Das Systemrisiko entspricht der Wahrscheinlichkeit, dass ein systemisches Ereignis eintritt.
Systemstabilität
Stabilität des Finanzsystems
T
TARGET (Trans-European Automated Real-time Gross settlement Express Transfer System)
TARGET war von 1999 bis 2007 das Verbindungselement der nationalen Zahlungssysteme in der Europäischen Union und wurde von TARGET 2 abgelöst.
TARGET 2 (Trans-European Automated Real-time Gross settlement Express Transfer System)
Am 19. November 2007 wurde das EU-weite Grossbetragszahlungssystem TARGET durch die neue Gemeinschaftsplattform TARGET 2 abgelöst. Als Folge stellten 16 nationale RTGS-Systeme, die bisher über TARGET verbunden waren, ihren Betrieb ein. TARGET 2 erleichtert die Umsetzung der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank und ist ein weiterer Schritt in Richtung eines vollständig harmonisierten und konsolidierten Zahlungsverkehrsraumes innerhalb der Europäischen Währungsunion (EWU).
Telekurs Group
Dienstleistungsunternehmen der Schweizer Banken mit den Schwerpunkten Finanzinformationen, elektronische Zahlungsmittel und Zahlungssysteme (SIC). Die Telekurs Group wurde im Jahr 2008 mit der SWX Group und der SIS Group unter dem Dach der SIX Group AG zusammengeschlossen.
Teuerung
Inflation
Two-way arrangement
Die Nationalbank verpflichtet sich gegenüber dem Internationalen Währungsfonds (IWF), bis zu einer vereinbarten Höchstlimite (zur Zeit 400 Mio. SZR) Sonderziehungsrechte (SZR) gegen Devisen zu kaufen oder die erworbenen Sonderziehungsrechte wieder gegen Devisen abzugeben. Die so erworbenen Sonderziehungsrechte sind in der Bilanz der Nationalbank als verzinsliche Sichtguthaben beim IWF aufgeführt.
U
Übertragungen (Zahlungsbilanz)
Übertragungen bezeichnen in der Zahlungsbilanz wirtschaftliche Leistungen, für die keine entsprechende Gegenleistung erbracht wird. Dabei unterscheidet man zwischen laufenden Übertragungen in der Ertragsbilanz und den Vermögensübertragungen, die eine eigene Kategorie in der Zahlungsbilanz bilden.
V
Vermögensübertragungen (Zahlungsbilanz)
Vermögensübertragungen sind ein Teil der Zahlungsbilanz. Vermögensübertragungen sind Kapitalleistungen, die ohne entsprechende wirtschaftliche Gegenleistungen erbracht werden. In der schweizerischen Zahlungsbilanz sind beispielsweise der Erlass von Schulden an Entwicklungsländer, Kapitalleistungen im Zusammenhang mit der Entwicklungshilfe und dem Globalabkommen der Banken in den Vermögensübertragungen enthalten.
W
Währungshilfegesetz
Das Bundesgesetz über die internationale Währungshilfe ist seit Anfang Oktober 2004 in Kraft. Es ermöglicht der Schweiz die Teilnahme an Finanzhilfen zur Verhütung oder Behebung ernsthafter Störungen des internationalen Währungssystems (systemische Hilfe), die Beteiligung an Spezialfonds des Internationalen Währungsfonds (IWF) (insbesondere zur Finanzierung von zinsvergünstigten Krediten an einkommensschwache Länder) sowie die Gewährung von Krediten an Staaten, mit denen die Schweiz besonders eng zusammenarbeitet. Der Bundesrat kann die Nationalbank beauftragen, die Kredite für systemische Hilfe zu finanzieren, wobei der Bund ihr die Rückzahlung garantiert. Zudem kann er die Nationalbank mit ihrer Zustimmung beauftragen, die Beteiligung an Spezialfonds des IWF zu übernehmen, wobei die Kreditrückzahlung ebenfalls vom Bund garantiert wird. Kurz- oder mittelfristige Kredite zugunsten einzelner Staaten, mit denen die Schweiz eng zusammenarbeitet, werden vom Bund finanziert. Der Bundesbeschluss über die internationale Währungshilfe stellt für die Finanzierung von Garantien bzw. Krediten im Rahmen der bilateralen und multilateralen Währungszusammenarbeit einen Kreditplafond von 2,5 Mrd. Franken zur Verfügung.
Wechselkurs
Der Wechselkurs bezeichnet das Austauschverhältnis zweier Währungen. Er wird als Preis einer Währung in Einheiten einer anderen Währung ausgedrückt. Wird der Preis einer ausländischen Währungseinheit in heimischer Währung ausgedrückt, so spricht man von Preisnotierung (z.B. 1,40 CHF pro USD); wird hingegen der Preis einer heimischen Währungseinheit in ausländischer Währung ausgedrückt, handelt es sich um die Mengennotierung (z.B. 0,71 USD pro CHF). Gebräuchlich in der Schweiz ist die Preisnotierung. (Geldwert).
Weltbank (International Bank for Reconstruction and Development, IBRD)
Die Weltbank ist eine der beiden Bretton-Woods-Institutionen. Sie wurde 1945 gegründet und ist die wichtigste Organisation auf dem Gebiet der Entwicklungsfinanzierung. Sie nimmt ihre Mittel auf den internationalen Geld- und Kapitalmärkten auf. Sie ist die wichtigste Tochter der Weltbankgruppe.
Weltbankgruppe
Zentrales Ziel der Weltbankgruppe ist die Förderung des wirtschaftlichen und sozialen Fortschrittes in ärmeren Ländern. Der Weltbankgruppe gehören die meisten souveränen Staaten der Welt an. Zur Weltbankgruppe gehören die Weltbank, die Internationale Entwicklungsorganisation (IDA), die Internationale Finanz-Corporation (IFC) und die Multilaterale Investitions-Garantie-Agentur (MIGA) sowie das Internationale Zentrum für die Schlichtung von Investitionsstreitigkeiten (ICSID).
Wertlose Banknoten
Zurückgerufene Banknoten sind nach Ablauf der gesetzlichen Umtauschfrist von 20 Jahren ab Rückruf wertlos und können nicht mehr umgetauscht werden. Der Gegenwert der innert dieser Frist nicht zum Umtausch eingereichten Noten fällt an einen gemeinnützigen Fonds. Wertlose Banknoten können aber noch Sammlerwert haben. Der Preis richtet sich nach Angebot und Nachfrage sowie nach dem Zustand der Noten. Die Nationalbank handelt im Unterschied zu Numismatikern, Antiquitätengeschäften oder Banken nicht mit wertlosen Banknoten (Die Gültigkeit der Banknoten).
Z
Zahlung gegen Zahlung (Payment versus payment)
Der Mechanismus in einem Devisenabwicklungssystem, der sicherstellt, dass die endgültige Übertragung der einen Währung dann und nur dann geschieht, wenn gleichzeitig auch die andere Währung endgültig übertragen wird.
Zahlungsbilanz
Die Zahlungsbilanz erfasst den grenzüberschreitenden Austausch von Waren, Diensten, Arbeits- und Kapitaleinkommen sowie den Kapitalverkehr mit dem Ausland für eine bestimmte Periode. Die Entwicklung und die Struktur der Zahlungsbilanz geben Aufschluss über die aussenwirtschaftlichen Beziehungen eines Landes. Methodische Grundlage für die Zahlungsbilanzstatistik ist das Zahlungsbilanzhandbuch des Internationalen Währungsfonds. Die schweizerische Zahlungsbilanz besteht aus den vier Teilbilanzen Ertragsbilanz, Vermögensübertragungen, Kapitalverkehrsbilanz und Nettoauslandstatus der Nationalbank. In der Zahlungsbilanz wird die statistische Differenz zwischen dem Total der "Einnahmenseite" (Ertragsbilanzeinnahmen und Kapitalimporte) und dem Total der "Ausgabenseite" (Ertragsbilanzausgaben und Kapitalexporte) als Restposten bezeichnet. Die Zahlungsbilanztransaktionen werden zwar grundsätzlich doppelt verbucht, so dass die Zahlungsbilanz im Prinzip rechnerisch ausgeglichen ist. In der Praxis lässt sich dieser Grundsatz jedoch wegen der Vielfalt der aussenwirtschaftlichen Beziehungen und statistischen Quellen nicht vollständig verwirklichen.
Zehnergruppe (G-10)
Die Zehnergruppe ist ein Zusammenschluss von zehn wichtigen Industriestaaten (Belgien, der Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Kanada, den Niederlanden, Schweden, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten) und der Schweiz. Sie stellt dem Internationalen Währungsfonds (IWF) seit 1962 in Ausnahmesituationen und bei Mittelknappheit zusätzliche Mittel im Rahmen der Allgemeinen Kreditvereinbarungen (AKV) zur Verfügung. Die Zehnergruppe agiert auch als Forum für wirtschafts- und währungspolitische Gespräche zwischen Vertretern von Notenbanken und Finanzministerien.
Zentralbank
Die Zentralbank (Notenbank) ist die Währungsbehörde eines Staates. Zu den Hauptaufgaben der Schweizerischen Nationalbank (SNB) gehören die Führung der Geldpolitik sowie die Erleichterung des Zahlungsverkehrs (SIC). Die Zentralbank verfügt über das alleinige Recht zur Ausgabe von Banknoten (Notenmonopol).
Zins (nominal)
Der Zins ist der Preis für die Überlassung eines Geldbetrages während einer bestimmten Zeitdauer. Er ist vom Schuldner an den Gläubiger zu entrichten. Der Zins wird in Prozenten der zur Verfügung gestellten Summe ausgedrückt (Zinssatz) und bezieht sich in der Regel auf die Dauer eines Jahres. Der Zinssatz bildet sich gemäss Angebot und Nachfrage am Geldmarkt und am Kapitalmarkt. Seine Höhe wird zudem durch die Dauer der Überlassung sowie die Bonität (Kreditwürdigkeit und Zahlungsfähigkeit) des Schuldners beeinflusst (Zinsstruktur).
Zins (real)
Wird der nominale Zins (Zins (nominal)) um den Verlust der Kaufkraft bereinigt, der als Folge der Inflation eintritt, ergibt sich der Realzins. Er berechnet sich also als Differenz zwischen Nominalzins und Inflationsrate. Mit anderen Worten bezeichnet der Realzins den um die Inflation bereinigten Ertrag auf Anlagen bzw. die inflationsbereinigten Kosten der Kreditaufnahme.

Zinsstruktur
Am Geldmarkt und am Kapitalmarkt weisen Anlagen mit unterschiedlichen Laufzeiten (Fristen) unterschiedliche Zinssätze auf (Zins). Der zeitliche Zusammenhang, der zwischen den einzelnen Zinssätzen besteht, wird als Zinsstruktur oder Fristenstruktur der Zinsen bezeichnet. Häufig wird die Zinsstruktur als Differenz zwischen einem langfristigen Zinssatz (z.B. dem Zins einer Bundesanleihe) und einem kurzfristigen Zinssatz (z.B. dem Dreimonats-Eurofranken-Satz) ausgedrückt. Man spricht von einer normalen Zinsstruktur, wenn diese Differenz positiv ist, d.h. wenn der langfristige Zinssatz über dem kurzfristigen liegt. Im umgekehrten Fall bezeichnet man die Zinsstruktur als invers. Falls die lang- und kurzfristigen Zinssätze gleich sind, ist die Zinsstruktur flach.

Zurückgerufene Banknoten
Vom Rückrufdatum an sind die zurückgerufenen Banknoten keine Zahlungsmittel mehr. Die Nationalbank ist aber während 20 Jahren – von der ersten Bekanntmachung des Rückrufes an gerechnet – dazu verpflichtet, die zurückgerufenen Noten zum Nennwert umzutauschen (Alle Banknotenserien der SNB).

Source: http://www.snb.ch/de/system/glossary
 

 

Kleines Hypothekenglossar

Kleines Hypotheken-Abc

1. Hypothek
Die Belehnung liegt im Rahmen der 1. Hypothek, wenn die Migros Bank bis zu einer maximalen Belehnungshöhe von 67% (oder weniger) des Verkehrswertes eine Wohnbauliegenschaft finanziert. Bei Geschäftsobjekten werden 1. Hypotheken bis 60% des Verkehrswertes, bei Gewerbe- oder Industrieobjekten bis 50% des Verkehrswertes gewährt.

2. Hypothek
Die Belehnung liegt im Rahmen einer 2. Hypothek, wenn die Migros Bank zwischen 67% und 80% des Verkehrswertes eine Wohnbauliegenschaft finanziert.
Belehnung
Verhältnis zwischen Hypothek und Verkehrswert bzw. Kaufpreis einer Liegenschaft in Prozenten.
Amortisation
Rückzahlung, in der Regel der 2. Hypothek in Teilbeträgen, usanzgemäss innert 10-15 Jahren, spätestens beim Erreichen des Rentenalters.
 
Direkte Amortisation
Das Schuldkapital Ihrer Hypothek sinkt mit jeder Amortisationszahlung; die Zinsbelastung reduziert sich (bei gleichbleibendem Zinssatz). Selbst unter Berücksichtigung der etwas tieferen Zinszahlungen bei direkter Amortisation fahren Sie dank der steuerlichen Vorteile in der Regel besser mit der indirekten Amortisation (siehe indirekte Amortisation).
Indirekte Amortisation
Nur möglich bei selbstgenutzten Wohnobjekten. Statt Ihre Hypothek direkt zurückzuzahlen, investieren Sie in Ihr Vorsorgesparen-3-Konto (Säule 3a). Damit steigt Ihr Vorsorgeguthaben, während der Hypothekarbetrag gleich bleibt. So sorgen Sie fürs Alter vor und sparen Steuern. Denn Sie können die so getätigten indirekten Amortisationen sowie die vollen Hypothekarzinsen vom steuerbaren Einkommen abziehen. Das Geld auf dem Vorsorgesparen-3-Konto der Migros Bank können Sie jederzeit beziehen, um Ihre Hypothek damit zurückzuzahlen (nach einem getätigten Erstbezug können nur noch Bezüge im 5-Jahresrhythmus gemacht werden).
Eigene Mittel
Gelder, die der Käufer selbst zur Finanzierung einer Liegenschaft aufbringt. Die eigenen Mittel sollten bei Wohnobjekten mind. 20% des Kaufpreises betragen (bei anderen Liegenschaftsarten mehr). Sie stammen normalerweise aus Ersparnis, Erbschaft oder Säule 3a-Geldern.
 
Tragbarkeit
Belastung eines Einkommens durch die Ausgaben für die Liegenschaft in Prozenten. Die Belastung sollte in einem vernünftigen Verhältnis (max. 33%) zu den Einkünften stehen.
Verkehrswert
Von Fachpersonen geschätzter Wert, der den Marktwert widerspiegelt.
Konsolidierung
Umwandlung von kurzfristigen Schulden in langfristige Schulden, z.B. vom Baukredit zur Hypothek (variable Hypothek und Festhypothek).
Cap
Individuell gestaltete Festlegung einer Zinsobergrenze, die den Käufer längerfristig gegen stark steigende Zinsen absichert.

Säule 3a
Private Vorsorge bei Banken oder Versicherungen.
Sie können Ihre Ersparnisse aus der Selbstvorsorge (z.B. Vorsorgesparen-3-Konto der Migros Bank ) zur Finanzierung von selbst genutztem Wohneigentum einsetzen. Der Bezug von Geldern ist alle 5 Jahre möglich.
Grundbuchauszug
Enthält genaue Angaben zu einer Liegenschaft, z.B. Eigentümer, Kaufdatum, Parzellennummer, Servitute.
Kalkulatorischer Zinssatz
Der kalkulatorische Zinssatz ist der Zinssatz für die Berechnung der nachhaltigen Tragbarkeit.
Mit Ihrem Eigenheim investieren Sie in die Zukunft. Die Migros Bank rechnet mit einem kalkulatorischen Zinssatz, denn die Finanzierung soll auch in Hochzinsphasen für Sie tragbar sein. Die tatsächlichen Zinskosten weichen von den kalkulatorischen ab.
Katasterplan
Enthält Strassen, Parzellengrenzen, Gebäude. Wird vom Grundbuchamt bei jeder Veränderung der Liegenschaft nachgeführt.
Situationsplan
Zeigt die Lage eines Grundstücks und der Gebäude in der entsprechenden Gemeinde, Strasse etc.
Unterhalt
Kosten für Arbeiten, die den guten Zustand einer Liegenschaft erhalten.
Verwaltungsreglement Stockwerkeigentum
Bestimmungen über die gemeinschaftliche Verwaltung und Benutzung der gesamten Liegenschaft sowie eine Aufzählung der Rechte und Pflichten der Stockwerkeigentümer.
Zustand des Objektes
Als neuwertig gelten Liegenschaften, die noch nicht älter als 4 Jahre sind. Bei älteren Liegenschaften werden Innenzustand (Küche, Bad, Wände, Böden, Einbauten) und Aussenzustand/ Gebäudesubstanz (u.a. Fassade, Dach, Fenster) beurteilt.


source: http://www.migrosbank.ch/de/Firmen/Hypotheken/Glossar.htm

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List of Investment Bank Account -

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FAQ About Offshore Bank Accounts

What is bank account?  -  What is an offshore bank?  -  What is an offshore bank account?

Who can legally open and hold an offshore account?  -  Where should an offshore account be established?  -  Who can benefit by putting their money offshore?  -  Is it convenient to use offshore banks?  -  What are some of the general advantages of banking offshore?  -  Do I have to pay income tax on income I've earned offshore?

Is there any restrictions regarding citizenship? How do I open and access an offshore bank account?  -  In which currencies can I open offshore account?  -  What is the minimum deposit required to open an offshore account?  -  What documents are required for the opening of a bank account?  -  How long does it take to open a bank account?  - 
Who will control my bank account?  -  Is my bank account guaranteed when I pay your fee?  -  What happens, if a bank declines my account application?

Is offshore banking safe?  - Am I guaranteed absolute privacy and confidentiality from an offshore bank?  -  Can I view my offshore accounts and investments online?  - Can I get cards to access my money with an offshore account?

What is saving account?  -  What is deposit account?  -  What is current account?  -  What is numbered account?  -  What is bank secrecy?  -  What is private banking?

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Term Definition: # | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

 

 

 

 

 

 


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